- 11.01.2005, 11:34:46
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Wiener Börse erhält Status als designated offshore securities market
Status bringt Erleichterungen für notierte Unternehmen
Wien (OTS) - Der österreichische Kapitalmarkt braucht einen
internationalen Vergleich nicht zu scheuen: Das wurde der Wiener
Börse von der amerikanischen Wertpapieraufsichtsbehörde U.S.
Securities Exchange Commission (SEC) mit der Verleihung des Status
eines "Designated Offshore Securities Market" nach dem "U.S.
Securities Act of 1933" neuerlich bestätigt. Damit reiht sich die
Wiener Börse in einen exklusiven Klub von derzeit nahezu 30
internationalen Börsen, wie Frankfurt oder Hong Kong, die diesen
Status besitzen.
"Das Engagement und das Interesse US-amerikanischer Investoren am
österreichischen Kapitalmarkt haben sich in den vergangenen Jahren
wesentlich gesteigert. Wir erwarten uns, dass die Kapitalaufnahme
österreichischer Unternehmen bei US-amerikanischen Investoren
Erleichterungen erfährt, meint Dr. Michael Buhl, Mitglied des
Vorstands der Wiener Börse.
Patrick Kenadjian, Partner im Frankfurter Büro der New Yorker
Rechtsanwaltskanzlei Davis, Polk & Wardwell, die die Wiener Börse
beim Prozess vor der SEC beraten hat, sieht den Vorteil für an der
Wiener Börse gelisteten Unternehmen vor allem in der Veröffentlichung
von Research Reports in den USA: "Der Securities Act sieht
Erleichterungen für die Verteilung von Research Reports über
Unternehmen vor, deren Aktien bereits an einer Börse notieren, die
den Status eines "Designated Offshore Securities Market" genießt."
Banken, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit Research Reports über
an der Wiener Börse notierte Unternehmen verteilen, könnten diese in
Zukunft ohne Unterbrechungen oder Einschränkungen auch in den USA
verteilen.
OTS0101 2005-01-11/11:34
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