Hilfswerk fordert erneut Absetzbarkeit für humanitäre Spenden

Präsident Othmar Karas: Österreich kann es sich leisten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt!

Wien (OTS) - "Angesichts der unglaublichen Katastrophe ist es unverständlich, warum das Finanzministerium bezüglich Absetzbarkeit von Spenden so mauert", sagte Hilfswerk-Präsident Othmar Karas heute. "Mittlerweile haben sich zwar Vertreter aller politischen Parteien, egal ob Regierung und Opposition, dafür ausgesprochen, dass Spenden von der Steuer abgesetzt werden sollten, aber der Start wird immer wieder verschoben. Österreich kann es sich leisten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür."

Der Steuerausfall bei Absetzbarkeit von humanitären Spenden würde laut einer Studie des IHS etwa Euro 49 Millionen betragen. Da jedoch dadurch auch mit einem Anstieg des Spendenvolumens gerechnet wird, würde der Wohlfahrtsgewinn den Steuerausfall kompensieren. Dies wäre bereits bei einer durchschnittlichen jährlichen Erhöhung von der Privatspenden um 2,5%, bei Unternehmensspenden um 8,5% der Fall.

"Über die Spendenabsetzbarkeit ist lange genug über geredet worden. Jetzt wollen wir endlich Taten sehen!", schloss Karas.

Das Österreichische Hilfswerk ist mit seinen Landesverbänden und dem Hilfswerk Austria einer der größten österreichischen Anbieter sozialer Dienstleistungen. Es beschäftigt 6.000 hauptberufliche MitarbeiterInnen und erwirtschaftet in den Geschäftsbereichen Hilfe und Pflege, Kinder- und Jugendbetreuung, sowie Beratung und Bildung einen Jahresumsatz von Euro 130 Millionen und ist auch als Hilfsorganisation in Krisengebieten sehr aktiv.

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