• 26.12.2004, 12:23:42
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  • OTS0018 OTW0018

OFFENER BRIEF an Finanzminister Mag. Karl-Heinz Grasser und Sozialminister Mag. Herbert Haupt

Wien (OTS) -

Sehr geehrter Herr Finanzminister, lieber Karl-Heinz!
   Sehr geehrter Herr Sozialminister, lieber Herbert!

Am 16. Dezember 2004 habe ich die Frage gerichtet, ob es mit Eurem
sozialen Gewissen vereinbar ist, 200.000 Alleinstehende, die Anspruch
auf Ausgleichszulage haben, ab 1.1.2005 das siebente Jahr unter der
Armutsgefährdungsschwelle leben zu lassen. Die
Armutsgefährdungsschwelle beträgt nach dem Aktionsplan 1997 Euro
670.-- und nach dem Aktionsplan für soziale Eingliederung, welcher
vom Ministerrat 2003 beschlossen wurde, Euro 690.--.

Unsere Forderung, den Richtsatz 2005 auf Euro 675.-- zu erhöhen,
ist sehr moderat. Es ist für mich daher unverständlich, dass die
dafür notwendigen Euro 32 Millionen nicht aufbringbar sind. Die
Weihnachtsfeiertage sind vorüber, es gab genug Zeit zum Nachdenken.
Gibt es einen Weg, um den Richtsatz für Alleinstehende, die Anspruch
auf Ausgleichszulage haben, im Jahr 2005 auf Euro 675.-- anzuheben?

Um Antwort wird gebeten.

Mit besten Grüßen

 Euer
 Stefan Knafl
 Bundesobmann des ÖSB

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: 0699/194-37-222

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN

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