Mandak fordert Anpassung der Unterstützungsleistungen an die Teuerungsrate

Studien zur Familienarmut wären nötig

Wien (OTS) - Die Kosten für Strom und Heizung explodieren und im Gesundheitsbereich kommen neue Belastungen dazu. Unterstützungsleistungen wie die Familienbeihilfe bleiben aber gleich niedrig. "Eine Anpassung der Unterstützungsleistungen an die Teuerungsrate wäre längst überfällig" fordert Sabine Mandak, Familiensprecherin der Grünen.

Weihnachten. Leuchtende Kinderaugen und zahlreiche Packerl unterm Christbaum. Ein wunderschönes Fest für die Familie. Dieses Wunschbild geht nicht für allem Familien in Erfüllung. "Für arme Familien ist Weihnachten oft ein riesengroßes Problem. Statt der heiß ersehnten Markenkleidung gibt es Jeans aus dem Second Hand Shop und das Spielzeug ist meist von so schlechter Qualität, dass es schon nach ein paar Tagen kaputt geht. Für manche Familien ist sogar der Festtagsschmaus eine Ansammlung von Sonderangeboten aus dem Supermarkt", berichtet Mandak.

Zahlreiche Studien aus Deutschland zeigen, dass Kinder besonders stark unter den finanziellen Einschränkungen der Eltern leiden. Die österreichische Regierung weigert sich generell - wie im letzten Familienausschuss wieder deutlich wurde - Studien zur Familienarmut in Österreich in Auftrag zu geben. "Offenbar fürchtet sie sich vor den Ergebnissen", so Mandak.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001