• 21.12.2004, 12:11:21
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Mandak fordert Anpassung der Unterstützungsleistungen an die Teuerungsrate

Studien zur Familienarmut wären nötig

Wien (OTS) - Die Kosten für Strom und Heizung explodieren und im
Gesundheitsbereich kommen neue Belastungen dazu.
Unterstützungsleistungen wie die Familienbeihilfe bleiben aber gleich
niedrig. "Eine Anpassung der Unterstützungsleistungen an die
Teuerungsrate wäre längst überfällig" fordert Sabine Mandak,
Familiensprecherin der Grünen.

Weihnachten. Leuchtende Kinderaugen und zahlreiche Packerl unterm
Christbaum. Ein wunderschönes Fest für die Familie. Dieses Wunschbild
geht nicht für allem Familien in Erfüllung. "Für arme Familien ist
Weihnachten oft ein riesengroßes Problem. Statt der heiß ersehnten
Markenkleidung gibt es Jeans aus dem Second Hand Shop und das
Spielzeug ist meist von so schlechter Qualität, dass es schon nach
ein paar Tagen kaputt geht. Für manche Familien ist sogar der
Festtagsschmaus eine Ansammlung von Sonderangeboten aus dem
Supermarkt", berichtet Mandak.

Zahlreiche Studien aus Deutschland zeigen, dass Kinder besonders
stark unter den finanziellen Einschränkungen der Eltern leiden. Die
österreichische Regierung weigert sich generell - wie im letzten
Familienausschuss wieder deutlich wurde - Studien zur Familienarmut
in Österreich in Auftrag zu geben. "Offenbar fürchtet sie sich vor
den Ergebnissen", so Mandak.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]

OTS0111    2004-12-21/12:11

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