GPA: KV-Abschluss-Finance mit nachhaltiger Wirkung auf alle Bereiche

GPA verlangt von BA-CA Verbindlichkeit

Wien (GPA/ÖGB) - Im Vorfeld der heute fortgesetzten Kollektivvertrags-verhandlungen für die Angestellten des Finance-Bereiches stellt die GPA klar, dass ein Abschluss ausnahmslos für alle MitarbeiterInnen der österreichischen Kreditwirtschaft gelten muss.++++

Der Vorstand der BA-CA hatte im Zuge seines beabsichtigten Wechsels vom Sparkassen- in den Bankenverband angekündigt, die Gehälter nur noch einer jährlichen Valorisierung um die Inflationsrate zu unterziehen.

"Entgegen der Darstellung des BA-CA-Vorstandes handelt es sich bei der Frage des beabsichtigten Kollektivvertragswechsels um keine Managemententscheidung, sondern es ist die österreichische Gesetzeslage zu berücksichtigen. Die zuletzt in der Öffentlichkeit getätigte Aussage des von der BA-CA und offenbar vom Bankenverband beauftragten Rechtsanwaltes hat uns bestärkt, die Frage der Ist-Erhöhung zu einer zentralen Frage unserer Verhandlungen zu machen," erklärt der GPA-Geschäftsbereichsleiter Karl Proyer.

"Die wirtschaftlichen Entwicklungen der österreichischen Kreditwirtschaft rechtfertigen ebenfalls längst eine Gehaltserhöhung mit Ist-Wirksamkeit für alle Bereiche. Es kann nicht sein, dass sich ein Institut außerhalb der kollektiv-vertraglichen Verhandlungsgemeinschaft stellt. Es wird nur einen Abschluss geben, der ausnahmslos und gleich für alle Bereiche Gültigkeit hat und auch von der BA-CA mit einer verbindlichen Erklärung akzeptiert wird", so Proyer.

ÖGB, 21. Dezember
2004
Nr. 849

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