- 21.12.2004, 10:15:43
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GPA: KV-Abschluss-Finance mit nachhaltiger Wirkung auf alle Bereiche
GPA verlangt von BA-CA Verbindlichkeit
Wien (GPA/ÖGB) - Im Vorfeld der heute fortgesetzten
Kollektivvertrags-verhandlungen für die Angestellten des
Finance-Bereiches stellt die GPA klar, dass ein Abschluss ausnahmslos
für alle MitarbeiterInnen der österreichischen Kreditwirtschaft
gelten muss.++++
Der Vorstand der BA-CA hatte im Zuge seines beabsichtigten
Wechsels vom Sparkassen- in den Bankenverband angekündigt, die
Gehälter nur noch einer jährlichen Valorisierung um die
Inflationsrate zu unterziehen.
"Entgegen der Darstellung des BA-CA-Vorstandes handelt es sich bei
der Frage des beabsichtigten Kollektivvertragswechsels um keine
Managemententscheidung, sondern es ist die österreichische
Gesetzeslage zu berücksichtigen. Die zuletzt in der Öffentlichkeit
getätigte Aussage des von der BA-CA und offenbar vom Bankenverband
beauftragten Rechtsanwaltes hat uns bestärkt, die Frage der
Ist-Erhöhung zu einer zentralen Frage unserer Verhandlungen zu
machen," erklärt der GPA-Geschäftsbereichsleiter Karl Proyer.
"Die wirtschaftlichen Entwicklungen der österreichischen
Kreditwirtschaft rechtfertigen ebenfalls längst eine Gehaltserhöhung
mit Ist-Wirksamkeit für alle Bereiche. Es kann nicht sein, dass sich
ein Institut außerhalb der kollektiv-vertraglichen
Verhandlungsgemeinschaft stellt. Es wird nur einen Abschluss geben,
der ausnahmslos und gleich für alle Bereiche Gültigkeit hat und auch
von der BA-CA mit einer verbindlichen Erklärung akzeptiert wird", so
Proyer.
ÖGB, 21. Dezember
2004
Nr. 849
OTS0058 2004-12-21/10:15
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