NICHT AUFS GLATTEIS FÜHREN LASSEN: MEHRPHASENAUSBILDUNG HILFT JUNGEN FAHRERN

Mangelnde Erfahrung und Überschätzung lässt Führerscheinneulinge zur Risikogruppe Nr. 1 im Winter werden - Mehrphasenausbildung macht sicherer

Wien (OTS) - Selbstüberschätzung von Fahrzeug und vor allem der eigenen Fähigkeiten lässt besonders junge Fahrer zwischen 18 und 19 Jahren bei Glatteis gefährlich ins Schleudern geraten. Den Führerschein frisch in der Tasche, nutzen sie die gewonnene Mobilität - und enden nicht selten als Hochrisikolenker in den Unfallstatistiken. Hier setzt die am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Mehrphasenausbildung an. "Die Mehrphasen-Ausbildung ist das ideale Instrument, um junge Fahrer auch auf schwierige Straßenverhältnisse im Winter vorzubereiten und sie zu verlässlichen Teilnehmern im Straßenverkehr zu machen", verdeutlicht Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), den Nutzen der Mehrphasenausbildung.

Drei bis spätestens neun Monate nach Erwerb des Führerscheins müssen die frischgebackenen Lenker im Rahmen der Mehrphasenausbildung ein Fahrsicherheitstraining absolvieren. Ein Schwerpunkt des Kurses: Wie bringe ich ein ausgebrochenes Auto wieder auf den richtigen Weg? Sechs Stunden üben die Führerscheinneulinge, auf Fahrbahnen mit unterschiedlicher Griffigkeit sicherer unterwegs zu sein und vor allem rechtzeitig zu bremsen. Die Erfahrung mit dem rutschigen Belag bringt gerade auch bei winterlichen Straßenverhältnissen Vorteile, weiß Thann: "Die Teilnehmer werden sich oft ihrer Unerfahrenheit bewusst, wenn sie in diesem Kurs an die eigenen Grenzen und die des Autos herangeführt werden und fahren beispielsweise gerade bei Glatteis dementsprechender vorsichtiger."

Wien, 17.12.2004

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