LH Haider fordert von Post Dialog mit Land und Bürgermeistern

Klar gegen weitere Postamtsschließungen - Steuerungsgruppe wird eingerichtet

Klagenfurt (LPD) - Klar für die Erhaltung der von Schließung bedrohten Kärntner Postämter sprach sich heute, Dienstag, abermals Landeshauptmann Jörg Haider im Anschluss an den Postgipfel in Klagenfurt aus. Er forderte von der Post "ordentliche Information" sowie einen Dialog mit der Landesregierung und den Bürgermeistern über mögliche Alternativen bei Schließungskandidaten. Dazu werde eine Steuerungsgruppe unter Leitung des Landes eingerichtet. Haider sieht nunmehr bei der Post Handlungsbedarf und verweist auf die Verschärfung der Universaldienstverordnung als geeignetes "Druckmittel" gegen die Post.

Der Landeshauptmann kündigte für den 21. Dezember ein Gespräch zwischen der Landesregierung und Postvertretern an. Bis dahin werde es keine weiteren Verhandlungen über Schließungen geben. "Zufrieden bin ich erst, wenn ein Großteil der Postämter erhalten bleibt", betonte Haider.

Als "Druckmittel" gegen die Post nannte Haider die Verschärfung der Universaldienstverordnung. Wenn die Post nicht über ihr weiteres Vorgehen informiere bzw. mit Land und Bürgermeistern nicht in einen "guten Dialog" trete, werde es "Krieg geben". So könne eine neue Universaldienstverordnung innerhalb weniger Wochen gelten. Weitere Prüfungsinstanz sei die Landeshauptleutekonferenz, auch die Kammern und Verbände hätten hier Mitwirkungsrecht.

Am Postgipfel teilgenommen haben die Mitglieder der Kärntner Landesregierung, Vertreter der Landtagsparteien, der Post, der Sozialpartner sowie des Gemeinde- und des Städtebundes.
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