- 02.12.2004, 12:59:07
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Grasser: "Sehe große Fortschritte in der wirtschaftlichen Entwicklung Bosnien-Herzegowinas"
Bundesminister Grasser eröffnet in seiner Funktion als Vorsitzender des Gouverneursrates eine Tagung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD)
Sarajevo (OTS) - In Vorbereitung der EBRD Jahrestagung 2005 in
Belgrad trifft Finanzminister Karl-Heinz Grasser Jean Lemierre
(EBRD-Präsident), Paddy Ashdown (Hohe Repräsentant der EU) und Adnan
Terzic (Premieminister von Bosnien-Herzegowina). Dabei informiert
sich Grasser über die wirtschaftlichen und politischen Fortschritte
Bosniens. "Der Meinungsaustausch mit Spitzenpolitikern aus Bosnien
Herzegowina hat für mich einen besonderen Stellenwert, da uns neben
der gemeinsamen Vergangenheit auch eine gemeinsame Zukunft verbindet,
ich freue mich über die bereits erzielten Fortschritte des Landes",
meint Karl-Heinz Grasser.
Die EBRD ist die einflussreichste Förderbank in Mittel-, Osteuropa
und auf dem Balkan. Ihre vorrangige Aufgabe ist, den ökonomischen
Transformationsprozess im Gefolge der politischen Umwälzungen nach
1989 zu unterstützen. Österreichische Exportoffensiven decken sich
dabei traditionellerweise mit von der EBRD abgedeckten Regionen.
"Die EBRD ist für Österreichs Unternehmen von besonderer Bedeutung,
bei Kofinanzierungen lagen österreichische Unternehmen 2003 an erster
Stelle", so Karl-Heinz Grasser zur Bedeutung der Bank für heimische
Unternehmer.
Für österreichische Exporteure stellt die Balkanregion bereits jetzt
einen immer interessanter werdenden Markt dar. Mit einem
Exportvolumen von insgesamt 211 Millionen Euro ist Bosnien
Herzegowina heute eine der Schwerpunktregionen für die
österreichische Außenwirtschaft im ehemaligen Yugoslawien. Rund 130
österreichische Unternehmer investieren erfolgreich im Balkanland.
Mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro sind
heimische Unternehmer derzeit die größten Investoren in
Bosnien-Herzegowina. "Für eine weitere wirtschaftliche und politische
Stabilisierung dieser Region kann die EBRD auch weiterhin auf
tatkräftige Unterstützung aus Österreich zählen", schloss Grasser.
OTS0176 2004-12-02/12:59
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