Grasser: "Sehe große Fortschritte in der wirtschaftlichen Entwicklung Bosnien-Herzegowinas"

Bundesminister Grasser eröffnet in seiner Funktion als Vorsitzender des Gouverneursrates eine Tagung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD)

Sarajevo (OTS) - In Vorbereitung der EBRD Jahrestagung 2005 in Belgrad trifft Finanzminister Karl-Heinz Grasser Jean Lemierre (EBRD-Präsident), Paddy Ashdown (Hohe Repräsentant der EU) und Adnan Terzic (Premieminister von Bosnien-Herzegowina). Dabei informiert sich Grasser über die wirtschaftlichen und politischen Fortschritte Bosniens. "Der Meinungsaustausch mit Spitzenpolitikern aus Bosnien Herzegowina hat für mich einen besonderen Stellenwert, da uns neben der gemeinsamen Vergangenheit auch eine gemeinsame Zukunft verbindet, ich freue mich über die bereits erzielten Fortschritte des Landes", meint Karl-Heinz Grasser.

Die EBRD ist die einflussreichste Förderbank in Mittel-, Osteuropa und auf dem Balkan. Ihre vorrangige Aufgabe ist, den ökonomischen Transformationsprozess im Gefolge der politischen Umwälzungen nach 1989 zu unterstützen. Österreichische Exportoffensiven decken sich dabei traditionellerweise mit von der EBRD abgedeckten Regionen. "Die EBRD ist für Österreichs Unternehmen von besonderer Bedeutung, bei Kofinanzierungen lagen österreichische Unternehmen 2003 an erster Stelle", so Karl-Heinz Grasser zur Bedeutung der Bank für heimische Unternehmer.

Für österreichische Exporteure stellt die Balkanregion bereits jetzt einen immer interessanter werdenden Markt dar. Mit einem Exportvolumen von insgesamt 211 Millionen Euro ist Bosnien Herzegowina heute eine der Schwerpunktregionen für die österreichische Außenwirtschaft im ehemaligen Yugoslawien. Rund 130 österreichische Unternehmer investieren erfolgreich im Balkanland. Mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro sind heimische Unternehmer derzeit die größten Investoren in Bosnien-Herzegowina. "Für eine weitere wirtschaftliche und politische Stabilisierung dieser Region kann die EBRD auch weiterhin auf tatkräftige Unterstützung aus Österreich zählen", schloss Grasser.

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