Print Akademie des VÖZ: Zukunft der Printmedien als "Kompetenz-Medienmarken"

Wien (OTS) - Printmedien werden auch in Zukunft Erfolg haben.
Diese Überzeugung vertrat Klaus-Peter Schulz, seit 2001 CEO der Mediaagenturgruppe OMD Germany, Düsseldorf, am Donnerstag beim Symposion der Print Akademie des VÖZ zum Thema "Die Zukunft der Kommunikationsplanung" in Wien. Es sei nicht die "elektronische Zeitschrift", die eine Zukunft habe, sondern das gedruckte Wort, das "den Mediensprung ins Internet geschafft hat". Elektronische Zeitschriften, so Schulz, seien "gar kein neues Medium, sondern ein altes Medium auf einem neuen Kanal". Er stimme darin mit dem Medienwissenschaftler Jochen Hörisch überein, der gemeint hat: "Neue Medien haben alte noch nie verdrängt. Ja es spricht einiges dafür, dass alte Medien umso lebenslustiger sind, je älter sie sind."

Printmedien müssen daher "Kompetenz-Medienmarken" sein und Verleger "Content-Händler" - "das Drucken allein", betonte Schulz, habe keine Zukunft. Denn selbstverständlich verändere aber der technologische Fortschritt das Mediennutzungsverhalten, vor allem die jüngere Generation, die in digital vernetzten Welten aufwachse, beschleunige den Umbruch. Außerdem wird die Gesellschaft in eine "informationshungrige" Elite und eine "unterhaltungshungrige" Masse zerfallen.

Printmedien werden individualisiert

Nach wie vor bleibe Papier "in Sachen Langlebigkeit das Archivierungsmedium Nummer 1" und dieser "einzigartige Produktvorteil" ist nach Ansicht von Schulz unersetzlich. Gleichzeitig komme es jedoch auch zur Individualisierung von Printmedien, etwa durch den elektronischen Zeitschriftenkiosk, der es ermöglicht, ein Angebot nach persönlichen Informationsbedürfnissen, Anforderungen und Vorlieben zusammenzustellen.

Print Akademie: Media-Know-how auf hohem Niveau

Die Print Akademie des VÖZ versteht sich als Informations- und Diskussionsforum der Branche, die den fachlich fundierten Diskurs zwischen Kunden, Mediaplanern, Kreativagenturen und Verlagen fördert. Entsprechend richten sich die Symposien an die Zielgruppe der Werbekunden, Media- und Werbeagenturen, Mediaexperten, Marktforscher und Anzeigenkontakter.

Mit dieser Strategie konnte sich die - inhaltlich von den Projektkonsulenten Wolfgang Plasser und Gerhard Turcsanyi betreute -Print Akademie als anerkannte Symposienreihe am kompetitiven Konferenzsegment positionieren. Die nunmehr zwölf Symposien wurden in Summe von fast 1.270 Teilnehmern besucht.

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