• 10.06.2026, 10:00:42
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Gratis-Bojen-Verleih erhöht die Sicherheit am Badesee Weißlahn

Presseinformation

 

Gratis-Bojen-Verleih erhöht die Sicherheit am Badesee Weißlahn

Mit Beginn der Schwimmsaison steigt auch das Risiko von Badeunfällen und Ertrinkungsfällen. Um die Sicherheit der Badegäste zu erhöhen, stehen am Badesee Weißlahn ab sofort 10 Schwimmbojen kostenlos zum Ausleihen bereit. Bei der offiziellen Präsentation zeigten sich Bürgermeister Florian Gartlacher und die Präventionsinstitution KFV von der Nützlichkeit dieser zusätzlichen Sicherheitsmaßnahme überzeugt.

Terfens, 10. Juni 2026. Damit Einheimische und Gäste das Schwimmen im Badesee Weißlahn möglichst sicher genießen können, werden 10 Schwimmbojen zum Verleih bereitgestellt. Die Bojen erhöhen die Sichtbarkeit von Schwimmerinnen und Schwimmern im Wasser und verfügen zusätzlich über ein wasserdichtes Staufach, in dem kleinere Wertgegenstände während des Schwimmens trocken aufbewahrt werden können. Zur Verfügung gestellt wurden die Bojen von der Präventionsinstitution KFV. Nach dem Bodensee ist der Badesee Weißlahn damit nun der zweite See in Österreich, an dem eine kostenlose Bojenverleihstation angeboten wird.

Bürgermeister Florian Gartlacher begrüßt neue Sicherheitsmaßnahme
Bei der offiziellen Übergabe überzeugte sich Bürgermeister Florian Gartlacher persönlich von der Qualität der neuen Schwimmbojen. Er betonte die Bedeutung des Angebots: „Der Badesee Weißlahn wird an heißen Tagen von Erholungssuchenden aus Nah und Fern sehr geschätzt. Mit dem kostenlosen Bojenverleih möchten wir den Badegästen eine einfache Möglichkeit bieten, ihre Sicherheit im Wasser zu erhöhen und gleichzeitig die Vorteile von Schwimmbojen kennenzulernen.“
Die Wasserrettung Schwaz begrüßt und unterstützt die Initiative ebenso. Besonders freut sich auch der Kindergemeinderat Terfens, der sich im Rahmen eines Wettbewerbs zum Thema „Sicherheit“ mit dem Thema „Schwimmbojen“ beschäftigte. 

Schwimmbojen als zusätzliche Sicherheit für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer
Die Handhabung der Bojen ist einfach: Boje entnehmen, bei Bedarf Wertgegenstände im wasserdichten Staufach verstauen, den Hüftgurt anlegen und nach dem Schwimmen wieder an der Verleihstation zurückhängen. Martin Pfanner vom KFV erklärt: „Wer sich in offenen Gewässern weiter vom Ufer entfernt, sollte eine Schwimmboje mitführen. Wird man müde oder gerät man in eine Notsituation, kann die Boje zusätzlichen Auftrieb bieten, um sich festzuhalten und auf sich aufmerksam zu machen. Dennoch gilt: Schwimmbojen sind keine Schwimmhilfen oder Schutzausrüstung und eignen sich ausschließlich als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer.“

Wie eine Auswertung der Todesursachenstatistik durch das KFV zeigt, sind in Tirol zwischen 2015 und 2024 insgesamt 36 Menschen ertrunken. Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im und am Wasser leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Unfallprävention.


Präventionstipps:

  • Nie alleine schwimmen! Möglichst immer in Sichtweite anderer Personen bleiben.

  • Schwimmboje mitnehmen: Vor allem bei längeren Schwimmstrecken.

  • Schwimmwesten versus Rettungswesten: Schwimmwesten dienen primär als Schwimmhilfen, Rettungswesten drehen bewusstlose Personen im Notfall in eine sichere Lage und halten den Kopf über Wasser. Darauf sollte man beim Kauf achten. 

  • Kreislauf schonen! Nach längeren Sonnenbädern langsam ins Wasser gehen und den Kopf durch eine Kopfbedeckung vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

  • Eigene Kräfte realistisch einschätzen! Warnsignale des Körpers ernst nehmen.

  • Rutschgefahr vermeiden! Auf nassen Böden langsam gehen und rutschfeste Badeschuhe tragen.

  • Kinder nie unbeaufsichtigt lassen! Sie können bereits in wenigen Sekunden und auch in flachem Wasser unbemerkt in eine lebensgefährliche Situation geraten.

Foto, Abdruck honorarfrei © KFV/Pfanner

v.l.n.r., 2. Reihe: Martin Pfanner (KFV), Bürgermeister Florian Gartlacher, Hannes Klingler (Feuerwehr), Beatrix Fankhauser (Wasserrettung), Marco Plattner (Feuerwehr), Kindergemeinderätin Katja Rainer-Höck

v.l.n.r., 1. Reihe: Mitglieder des Kinder-Gemeinderats/Kinderbürgermeister*innen, Bademeister Harald Dickbauer, Bademeister Matthias Malin, Karlheinz Fankhauser (Wasserrettung)

Rückfragen & Kontakt

Rückfragehinweis:
Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Tel.: 05-77077-1919 I E-Mail: [email protected] I www.kfv.at

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