• 09.06.2026, 15:05:47
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PA AUVA+KFV: 40.000 Kinder geschult - Aktion "Meine Busschule" feiert 10 Jahre

40.000 Kinder geschult: 
Aktion „Meine Busschule“ feiert 10 Jahre

Rund 40.000 Kinder haben in den vergangenen zehn Jahren an der Verkehrssicherheitsaktion „Meine Busschule“ teilgenommen. Die Initiative von AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) und KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) vermittelt sicheres Verhalten im und rund um den Schulbus. Österreichweit wurden seit 2016 etwa 1.000 Aktionen an Volksschulen durchgeführt. Heute war die Aktion an der Volksschule Pernitz zu Gast. 

Pernitz, 9. Juni 2026. Der Schulbus gilt als sicheres Verkehrsmittel: Nur rund 10 Prozent der Unfälle mit Kindern am Schulweg passieren laut Statistik-Austria im Schulbus (2024: 33 Unfälle mit 55 verletzen Kindern). Kommt es dennoch zu Unfällen in und um den Bus, sind die Folgen oft schwer. Wie die Unfallmeldungen an die AUVA bestätigen, treten Gefährdungen und Verletzungen häufig beim Ein- und Aussteigen, beim Warten an der Haltestelle, beim Einschwenken des Busses oder während der Fahrt auf. Ebenso birgt das Überqueren der Fahrbahn knapp vor oder hinter einem Bus ein besonders hohes Unfallrisiko. 

Um dem entgegenzuwirken, vermitteln AUVA und KFV seit 2016 mit der Aktion „Meine Busschule“ praxisnah sicheres Verhalten an der Haltestelle und im Bus. Österreichweit wurden in den vergangenen zehn Jahren rund 1.000 Aktionen durchgeführt und 40.000 Volksschulkinder der 1. bis 4. Schulstufe erreicht. Jährlich nutzen rund 100 Schulen das kostenlose Angebot.

„Damit Kinder die täglichen Herausforderungen rund um den Schulbus sicher bewältigen können, trainieren wir in der ‚Busschule‘ gezielt jene Verhaltensweisen, die an der Haltestelle und während der Busfahrt entscheidend sind. So stärken wir ihr Bewusstsein für Risiken und unterstützen sie dabei, sicher unterwegs zu sein“, erklärt Ing. Bernd Toplak, Leiter der Präventionsabteilung, AUVA-Landesstelle Wien.

„Meine Busschule“: Sicheres Busfahren erlernen 

Der sichere Abstand zum einfahrenden Bus, das richtige Ein- und Aussteigen, korrektes Verhalten im Bus oder das Queren der Fahrbahn: In der „Busschule“ lernen Kinder typische Gefahrensituationen kennen. Theoretische und praktische Übungen in der Klasse, im Bus und an der Haltestelle machen Risiken sichtbar. Dazu zählen etwa Bremsproben oder das eingeschränkte Sichtfeld des Buslenkers bzw. der Buslenkerin. 

Ein Highlight der Aktion ist die Stoffpuppe „Maxl“. Mit ihr wird gezeigt, was vor und im Bus passieren kann. Beim Einfahren in die Haltestelle wird sie umgestoßen, weil sie zu nahe am Randstein steht. Bei einer starken Bremsung wird „Maxl“ durch den Bus geschleudert, da er sich nicht festhält. Auch das Einklemmen in den Türen wird demonstriert. 

„Kinder lernen am besten durch eigenes Erleben. Praktische Übungen – angeleitet von unseren Aktionsbetreuenden – helfen ihnen, Gefahren zu erkennen und sich im Schulbus richtig zu verhalten“, betont DI Christian Kräutler, Verkehrsexperte des KFV.

Wichtige Partner der Aktion: regionale Busunternehmen 

Regionale Busunternehmen wie Dr. Richard unterstützen die Umsetzung, indem sie Fahrzeuge und Personal zur Verfügung stellen und so realitätsnahe Trainings ermöglichen. Oft üben die Kinder sogar mit jenem Busfahrer oder jener Busfahrerin, denen sie auch im Alltag begegnen. Das schafft Vertrauen und baut Hemmungen ab.

Gerade beim Einfahren in die Haltestelle ist von den Lenkerinnen und Lenkern höchste Aufmerksamkeit gefragt, da Kinder oft abgelenkt sind und nicht auf den herannahenden Bus achten. „Uns bei Dr. Richard ist es besonders wichtig, dass sich Kinder nicht nur theoretisches Wissen über das Verhalten im Straßenverkehr aneignen, sondern dieses auch praktisch anwenden. Als langjähriger Buspartner der ‚Busschule‘ ist es uns stets eine Freude, im Rahmen der Aktion die Kompetenzen der Kinder nachhaltig zu festigen“, sagt Michael Weissmann, Geschäftsführer Dr. Richard Niederösterreich.

Engagement für sichere Schulwege

Mit der Aktion „Meine Busschule“ setzen AUVA und KFV seit einem Jahrzehnt einen wichtigen Schwerpunkt in der schulischen Verkehrserziehung. Die Aktion ergänzt bestehende Angebote zur Schulwegsicherheit und unterstützt Kinder dabei, sich sicher und unfallfrei im Straßenverkehr zu bewegen.

Nähere Informationen zur Aktion sind unter www.kfv-aktionen.at/meine-busschule abrufbar. 

Bilder von der Aktion an der Volksschule Pernitz finden Sie unter: 
https://www.apa-fotoservice.at/galerie/39970 
© KFV/APA-Fotoservice/Rainer Mirau

Rückfragen & Kontakt

Rückfragehinweis:
Pressestelle KFV
Tel.: 05-77077-1919 I E-Mail: [email protected] I www.kfv.at

Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit AUVA
Tel.: +43 5 93 93-21106 | E-Mail: [email protected] | www.auva.at

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