• 16.05.2025, 11:24:29
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PA KFV - Salzburgs Schulweglotsen: Mit neuer Ausstattung für mehr Sicherheit auf dem Schulweg

Presseinformation

Salzburgs Schulweglotsen: Mit neuer Ausstattung für mehr Sicherheit auf dem Schulweg

 
Land Salzburg, AUVA und KFV engagieren sich gemeinsam für mehr Sicherheit auf dem Schulweg – und stellen Salzburgs Schulweglots*innen neue Ausrüstungen zur Verfügung. 
 
Wien, 16. Mai 2025. Gut sichtbar sind sie an neuralgischen Stellen des Schulwegs positioniert – und unterstützen an jedem Schultag tausende Kinder dabei, sicher in die Schule und wieder nach Hause zu kommen. Rund 350 Schülerlots*innen und knapp 400 erwachsene Lots*innen, auch Schulwegpolizist*innen genannt, sind in Salzburg aktuell an 45 Standorten im Einsatz.  
 
Nun dürfen sich die vielen freiwilligen Helfer*innen über eine neue Ausstattung freuen. Land Salzburg, AUVA und KFV haben sich gemeinsam dazu entschlossen, die Schulweglots*innen mit einer komplett neuen Ausrüstung auszustatten – und so für mehr Sicherheit am Schulweg zu sorgen. Präsentiert wurde die neue Ausstattung vor der Campus Mirabell Mittelschule in Salzburg durch Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Stefan Schnöll, Dir. Dr. Herbert Koutny (AUVA), Dr. Gerd Raspotnig (AUVA), Chefinsp Christoph Gummerer (LPD Salzburg) und Mag. Martin Pfanner (KFV)
 
Top ausgestattet im Dienst der Sicherheit 
Da Lotsen nicht nur am Tag, sondern auch in der Dämmerung und bei jeder Witterung im Einsatz sind und gut sichtbar sein müssen, ist ihre Kleidung von großer Bedeutung. Die neuen neon-gelben Ponchos stehen in unterschiedlichen Größen zur Verfügung, um eine gute Passform zu gewährleisten. Sie sind wasserdicht und verfügen über eine Kapuze und qualitativ hochwertige Reflektorstreifen, die bei Dunkelheit bereits aus einer Entfernung von 150 Metern erkennbar sind. Eine neue Warnweste sorgt auch an wärmeren Tagen für eine gute Sichtbarkeit. Komplettiert wird die Ausrüstung durch wetterfeste Schildkappen und einem Signalstab, der sogenannten „Kelle“. 
 
Sichtbares Vorbild für alle Verkehrsteilnehmenden 
Ein hohes Verkehrsaufkommen vor den Schulen, neue Mobilitätsformen und Ablenkungen, beispielsweise durch Smartphones – die Herausforderungen, die unsere Schulkinder am Schulweg bewältigen müssen, sind in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. „Schülerlots*innen setzen sich ehrenamtlich für ein funktionierendes Miteinander am Schulweg ein und übernehmen schon in jungen Jahren Verantwortung für ihre Mitschüler. Das Engagement, mit dem sie ihre Aufgabe wahrnehmen, sollte allen Verkehrsteilnehmenden ein Beispiel sein“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Stefan Schnöll. Schulweglots*innen helfen, Unfälle zu vermeiden – doch ist auch ihre eigene Sicherheit ein zentrales Anliegen. „Die neue Ausstattung sorgt für eine gute Sichtbarkeit der Lots*innen und somit dafür, dass sie ihrer Aufgabe, Kinder sicher über die Straße zu begleiten, sicher nachkommen können“, so Dr. Herbert Koutny, Direktor der AUVA-Landesstelle Salzburg über die Hintergründe des gemeinsamen Projektes. „Junge und erwachsene Lots*innen werden so zu – im wahrsten Sinne des Wortes – weithin sichtbaren Vorbildern“, ergänzt AUVA-Vorsitzender Dr. Gerd Raspotnig
 
Salzburg als Geburtsstätte des Österreichischen Schülerlotsendienstes 
In Salzburg hat der Schülerlotsendienst eine besonders lange Tradition – es war das erste österreichische Bundesland, das eine diesbezügliche Initiative startete.  Am 13. November 1964 traten die „14 Nothelfer“ – wie die ersten Schülerlotsen vom damaligen LH-Stv. Michael Haslinger bezeichnet wurden – ihren Dienst vor der HS Lehen an. „Die vor mehr als 60 Jahren von Salzburg ausgehende Initiative hat sich in ganz Österreich als äußerst wirkungsvolles Mittel bewährt, Schulkinder im Nahbereich von Schulen vor den Risiken des Straßenverkehrs zu schützen“, ist ChefInsp Christoph Gummerer überzeugt. Wie bedeutsam und aktuell der Lotsendienst auch heute noch ist, zeigt sich an den Unfallzahlen: 15 Prozent aller Schulwegunfälle in Salzburg ereignen sich an einem Schutzweg. „Unsere Beobachtungen zeigen, dass die Anhaltebereitschaft von Kfz-Lenkenden vor ungeregelten Schutzwegen tendenziell abnimmt und die Konfliktsituationen zunehmen. Schulweglots*innen sorgen dafür, dass Schutzwege ihrem Namen auch tatsächlich gerecht werden“, so Mag. Martin Pfanner vom KFV.  
 
Fotos: Abdruck honorarfrei 
© KFV/APA-Fotoservice/Neumayr
 

Rückfragen & Kontakt

Rückfragehinweis: Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Tel.: 05-77077-1919 I E-Mail: [email protected] I www.kfv.at

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