- 29.04.2025, 13:32:35
- /
- OTM0038
PA KFV: Blackout: 60 Prozent fühlen sich weniger bis gar nicht gut auf Stromausfälle vorbereitet
Presseinformation
Blackout: 60 Prozent fühlen sich weniger bis gar nicht gut auf Stromausfälle vorbereitet
Durch die massiven Stromausfälle in Spanien und Portugal wird Österreich schlagartig vor Augen geführt, dass Blackouts kein theoretisches Risiko mehr sind. Bereits 2019 hatte die Präventionsinstitution KFV anhand von Studienergebnissen gewarnt: 60 Prozent der Befragten fühlen sich weniger bis gar nicht gut auf eine längere Zeit ohne Strom vorbereitet. Dabei zeigte sich auch, dass Stadtbewohner schlechter vorbereitet sind als Landbewohner. Das KFV appelliert angesichts der aktuellen Ereignisse, dass gezielte Informationen, Notfallpläne und die Bevorratung von wichtigen Gütern unerlässlich sind.
Wien, 29. April 2025. Bereits im Jahr 2019 untersuchte die Präventionsinstitution KFV im Rahmen einer österreichweit durchgeführten Studie die Wahrscheinlichkeit und potenzielle Szenarien eines Blackouts in Österreich und wie gut die Bevölkerung auf ein mögliches Blackout vorbereitet ist.
Urbane Regionen schlechter vorbereitet
Die KFV-Studie zeigt: Die Vorbereitung der österreichischen Bevölkerung auf ein derartiges Ereignis variiert je nach Region und Wohnsituation sehr stark. Die Bewohner abgelegener und alpiner Regionen mit widrigeren Wetterbedingungen, rauerem Klima und häufigeren Stromausfällen sind für Notsituationen dieser Art gut gerüstet. Auf dem Land werden auch eher Vorräte angelegt als in urbaner Umgebung. Personen auf dem Land sind der Meinung, dass sie besser vorgesorgt haben. „In größeren Städten und Regionen mit hoher Versorgungssicherheit sind Unternehmen und Bevölkerung dagegen weniger gut vorbereitet“, warnt Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV.
Die Mehrheit der Befragten – nämlich 60 Prozent – fühlt sich weniger bis gar nicht gut auf eine längere Zeit ohne Strom vorbereitet. Ein gutes Drittel gibt an, sich gut vorbereitet zu fühlen. Bewohner von Eigentumswohnungen sind gemäß der Studienergebnisse am sorglosesten – und am geringsten auf den Fall eines Blackouts vorbereitet. Sie wiegen sich in einer (Schein-) Sicherheit, Risikobewusstsein und Informationsstand sind dürftig.
Blackout-Vorsorge – die wichtigsten Tipps:
- Empfehlenswert sind Vorräte an Trinkwasser, haltbaren Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Medikamenten, Kerzen, Batterien, Ersatzbeleuchtung, ein Notfallradio, eine Notkochstelle und eine alternative Heizmöglichkeit.
- Achten Sie darauf, stets ausreichend Bargeld daheim zu haben – in Zeiten des Stromausfalls besteht keine Möglichkeit für Barbehebungen.
- Richten Sie alles auf ein zweiwöchiges, von der Außenwelt unabhängiges Überleben aus! Planen Sie mit Übersicht und Ruhe – wie für einen 14-tägigen Camping-Urlaub in den eigenen vier Wänden.
- Besprechen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie: Wer kümmert sich um wen und was?
- Vereinbaren Sie mit Ihren Familienmitgliedern einen Treffpunkt, an dem Sie sich im Falle eines Netzausfalls treffen.
- Setzen Sie Prioritäten und vermeiden Sie Hamsterkäufe.Nur die wichtigsten Güter sollten in ausreichender Menge und Qualität besorgt und zu Hause gelagert werden.
- Nutzen Sie die Checklisten des Zivilschutzverbandesund erstellen Sie einen Krisenmanagementplan!
Foto, Abdruck honorarfrei
Dr. Armin Kaltenegger, Leiter des Bereichs Eigentumsschutz im KFV © KFV/APA Fotoservice/Schedl
Rückfragen & Kontakt
Rückfragehinweis:
Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Tel.: 05-77077-1919 I E-Mail: [email protected] I www.kfv.at
MEDIACONTACT-PLUS-MAILING UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT |








