- 21.11.2024, 08:37:30
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Land Tirol + KFV Plakataktion: Nach der Weihnachtsfeier sicher heimkommen
Presseinformation
Nach der Weihnachtsfeier sicher heimkommen:
Plakataktion gegen Alkohol am Steuer
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon rast das eigene Fahrzeug gegen ein Hindernis. Vor allem nach dem Konsum von Alkohol kommt es aufgrund von Selbstüberschätzung und einer verlängerten Reaktionszeit häufig zu schwerwiegenden Unfällen. Deshalb starten das Land Tirol und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) eine Plakataktion gegen Alkohol am Steuer – mit dem Fokus auf die anstehende Vorweihnachtszeit, Weihnachtsfeiern und Christkindlmarkt-Besuche. Fahrzeuglenkende werden daran erinnert, danach höchstens zum Handy und nicht zu den Autoschlüsseln zu greifen. Rund 4.000 Plakate werden in Tirol an 2.000 Unternehmen verteilt.
Innsbruck, 21. November 2024. Weihnachtsfeiern gehören für viele Firmen zum Jahresausklang dazu. Dass sich trotz Alkoholkonsums viele Menschen hinters Steuer setzten und damit nicht nur ihr eigenes Leben riskieren, weiß Landesrat René Zumtobel: „Menschen unterschätzen leider immer wieder die durch Alkohol und Drogen verzögerte Reaktionsfähigkeit und überschätzen dann auch ihre persönliche Fahrtüchtigkeit. Das gilt nicht nur für den ,Vollrausch‘, sondern insbesondere für die berühmten ,ein, zwei Gläschen`. Ich appelliere daher an alle, sich bereits vorab zu überlegen, wie man nach der Weihnachtsfeier oder dem Christkindlmarkt wieder nach Hause kommt. Es gibt immer eine Alternative – niemand muss angetrunken ein Fahrzeug lenken und jeder einzelne Unfall, der aufgrund einer Alkoholisierung passiert, ist vermeidbar.“ 2023 war jeder 15. Verkehrstote in Österreich Opfer eines Alkoholunfalles. In Tirol wurden bei 275 Alkoholunfällen insgesamt 332 Menschen verletzt und drei Personen getötet.
Mehr Promille, höheres Unfallrisiko
Alkoholkonsum wirkt sich auf die Konzentrationsleistung sowie das Sichtfeld aus und steigert die Unfallwahrscheinlichkeit im Straßenverkehr. Bereits bei 0,5 Promille ist das Risiko zu verunfallen doppelt so hoch wie in nüchternem Zustand. Bei 1,2 Promille ist es bereits zwölf Mal höher als bei nicht alkoholisierten Lenkenden. Häufig kommen neben der Lenkerin bzw. dem Lenker selbst zudem weitere Menschen zu Schaden. „Genau aus diesem Grund appellieren wir an das Verantwortungsbewusstsein aller Fahrzeuglenkenden, ihr Auto nach dem Konsum von Alkohol stehen zu lassen. Sich selbst und andere nicht unnötig in Gefahr bringen, muss oberste Priorität haben“, betont Mag. Martin Pfanner, Verkehrssicherheitsexperte im KFV.
Alkohol kann tödlich sein: Plakataktion zur Vermeidung von Alkoholunfällen
Um Alkoholunfällen in der Vorweihnachtszeit vorzubeugen, rufen das Land Tirol und KFV mit einer bundeslandweiten Plakataktion die drastischen Folgen einer einzelnen Fehlentscheidung ins Bewusstsein. Im Rahmen der Kampagne werden potenzielle Alkohollenkende durch den Slogan „Die letzte Runde geht auf mich nach Hause“ daran erinnert, dass sie nach der Weihnachtsfeier ihr eigenes Auto stehen lassen und öffentliche Verkehrsmittel, Mitfahrgelegenheiten oder Taxidienste in Anspruch nehmen. 2024 werden im Rahmen der Aktion in Tirol insgesamt 4.000 Plakate an 2.000 Unternehmen versandt. Darüber hinaus widmet sich eine Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol in Zusammenarbeit mit dem KFV und der Polizei in den Jahren 2024 und 2025 grundsätzlich dem Thema Alkohol und Drogen am Steuer.
Rückfragen & Kontakt
Rückfragehinweis:
Pressestelle KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Tel.: 05-77077-1919 I E-Mail: [email protected] I www.kfv.at
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