- 07.03.2022, 09:03:40
- /
- OTS0017
FCG-Gabriel: Internationaler Frauentag 2022 im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine
Wir sind solidarisch mit der Bevölkerung in der Ukraine – vor allem Frauen und Kinder müssen vor einer humanitären Katastrophe bewahrt werden!

Utl.: Wir sind solidarisch mit der Bevölkerung in der Ukraine – vor
allem Frauen und Kinder müssen vor einer humanitären
Katastrophe bewahrt werden! =
Wien (OTS) - In Anbetracht des aktuellen Krieges ist es schwer den
Blick auf andere Dinge zu richten. Doch angesichts des Risikos eines
gesellschaftlichen Rückschrittes und eines Rückfalls in längst
vergangen geglaubte Zeiten, möchten die FCG-Frauen auch in diesem
Jahr, anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2022 ihre
Botschaft unmissverständlich zum Ausdruck bringen: „NULL Akzeptanz
für RÜCKFALL in ‚VERALTERTE‘ Rollenbilder!“
Monika Gabriel, FCG-Bundesfrauenvorsitzende und Leiterin des
Bereiches Frauen in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) blickt
auf die Historie dieses bedeutungsvollen Tages: „Am 19. März 1911 hat
in Wien der 1. Internationale Frauentag stattgefunden, bei dem unter
anderem das Frauenwahlrecht gefordert wurde. Im heurigen Jahr feiern
wir bereits den 111. Internationalen Frauentag, der nach wie vor
seine Daseinsberechtigung hat, denn ohne Frauen wäre die Welt „wie
eine Oper ohne Orchester“.
„Gesellschaftliche Balance und Chancengleichheit sind auch weiterhin
die Herausforderungen von heute und morgen. Hinsichtlich des Gender
Pay Gap und einer durchgehend gelebten und erlebbaren
Gleichberechtigung sowie Fairness auf Augenhöhe ist nach wie vor
deutlich Luft nach oben“, gibt Monika Gabriel zu bedenken und bemüht
eine zutreffende Metapher: „Ich habe den Eindruck, dass wir
Gewerkschaftsfrauen ständig für einen Marathon trainieren. Unser Ziel
ist eindeutig wahrnehmbar und wir haben es vor Augen, aber es gibt
noch immer viel zu tun, um das anvisierte Ziel erreichen zu können.“
Hierfür spricht die Tatsache, dass ähnlich wie bei einem Marathon,
Etappenziele erreicht werden, doch nach wie vor große
Herausforderungen zu bewältigen sind. Die Zunahme der
Chancengleichheit ist ein solches Ziel, stellvertretend seien
diesbezüglich die positiven Entwicklungen im öffentlichen Dienst
erwähnt, hier beträgt der Anteil der im Erwerb stehenden Frauen
bereits 42,6% und der Gender Pay Gap konnte auf 8,6% gesenkt werden
(im Vergleich zu 17,1% in der Privatwirtschaft).
Der diesjährige Internationale Frauentag steht seitens der FCG-Frauen
zudem unter dem Motto „Gestern.Heute.Morgen“. Der Hintergrund ist die
Würdigung des Beitrages von Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt,
die bei der Bekämpfung des Klimawandels eine führende Rolle spielen,
um eine nachhaltigere Zukunft für uns alle aufzubauen und für
künftige Generationen sicherzustellen.
Abschließend zitiert Monika Gabriel einen Ausschnitt aus dem Lied
„Brot & Rosen“ aus dem Jahr 1912:
„Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann, weil ohne
Mutter kein Mensch auf die Erde kommen kann [...] Und wenn ein Leben
mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch, wollen wir mehr. Gebt uns
das Brot, doch gebt die Rosen auch (Lied „Brot & Rosen“, 1912).“
Unter dem Hashtag #Frauen.für.FRIEDEN setzen sich die FCG-Frauen für
den Frieden in der Ukraine ein.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FCG







