• 09.04.2017, 10:00:01
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B&R-Verkauf zeigt: Heimische Unternehmen hoch im Kurs – dank ihrer top-ausgebildeten Beschäftigten

Linz (OTS) - Das wahre Kapital der oberösterreichischen Betriebe sind
ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das beweist einmal mehr der
Deal um den Innviertler Automationsspezialisten B&R, der soeben um
kolportierte 1,8 Milliarden Euro an den Schweizer Konzern ABB
verkauft wurde. Die neuen Eigentümer übernehmen am Standort
Eggelsberg 1800 Beschäftigte, davon mehr als 500
Entwicklungsingenieure/-innen – top ausgebildet in erstklassigen
Bildungsstätten der Region, die sich die öffentliche Hand einiges
kosten lässt. Das und die teils großzügigen Bundes- und
Landesförderungen für Betriebe machen Oberösterreich zu einem
hervorragenden Wirtschaftsstandort.

„Ich bin völlig begeistert von der Mannschaft“, sagte der Schweizer
Manager Ulrich Spießhofer gegenüber den OÖ Nachrichten. Kein Wunder –
die neuen Eigentümer wissen genau, was sie für ihr Geld bekommen:
eine hochmotivierte und bestens ausgebildete Mannschaft. AK-Präsident
Dr. Johann Kalliauer: „Das Know-How der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter hat einen entscheidenden Anteil daran, dass der Schweizer
Konzern am Standort Österreich investiert.“
Für die nötige Zahl an hochqualifizierten Fachkräften sorgen die
umliegenden Bildungseinrichtungen. Eine dieser „Techniker-Schmieden“
ist die Höhere Technische Lehranstalt (HTL) in Braunau, die der Bund
mit öffentlichen Geldern dort errichtet hat und betreibt. „Ohne die
Bildungsinvestitionen des Staates und ohne das umfassendes Know-How,
das fundierte Spezialwissen und die hohe Motivation, die die
Absolventinnen und Absolventen tagtäglich in die Betriebe einbringen,
wäre es niemals möglich gewesen, aus einer kleinen ‚Garagenfirma‘ in
wenigen Jahrzehnten ein Milliarden-Unternehmen aufzubauen“, so
Kalliauer. Bedauerlicherweise haben die bisherigen Eigentümer von
B&R diesen Umstand nicht ausreichend geschätzt, sonst hätten sie ihre
Beschäftigten wohl längst nach dem Industrie-Kollektivvertag und
nicht nach dem schlechteren Gewerbe-Kollektivvertrag eingestuft.
Angesichts des von ihnen geschaffenen Wertes hätten sie sich das
redlich verdient.

Einen weiteren Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der Firma
hatten auch die nicht unwesentlichen Unterstützungen durch
Steuergelder, die das Unternehmen in den vergangenen Jahren lukrieren
konnte. In Summe sind zweistellige Millionenbeträge an öffentlichen
Förderungen von Bund und Land an das Unternehmen geflossen.
Die erfolgreiche und durchaus erfreuliche Entwicklung von B&R ist nur
ein Beispiel von vielen in Oberösterreich. Umso unverständlicher ist
es, dass so viele Unternehmer-Vertreter/-innen nicht müde werden, den
Standort schlecht zu reden. Für AK-Präsident Kalliauer steht fest:
„Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leisten enorm viel und
bescheren den Unternehmern mit ihrem Know-How und ihrer Produktivität
satte Gewinne. Dafür gebührt ihnen ein gerechter Anteil am Erfolg.
Unternehmen, die ihre Leute nicht fair entlohnen, verdienen auch
keine Unterstützung durch die öffentliche Hand.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKO

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