- 07.11.2026, 09:00:34
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Neues Forschungsinstitut an der Klinik Floridsdorf stärkt Forschung zu Magen-, Darm- und Lebererkrankungen
Mit dem neuen Karl Landsteiner Institut für gastroenterologische und hepatologische Forschung baut der Wiener Gesundheitsverbund seine Forschungsaktivitäten weiter aus. Ein neuer organisationsweiter Rahmenvertrag mit der Karl Landsteiner Gesellschaft schafft dafür eine starke Basis. Erkrankungen von Magen, Darm und Leber gehören zu den häufigsten Gründen für medizinische Behandlungen. Mit dem neuen Karl Landsteiner Institut für gastroenterologische und hepatologische Forschung bringt die Klinik Floridsdorf Forschung und Patient*innen-Versorgung unter einem Dach zusammen.
Unter der Leitung von Monika Ferlitsch, Leiterin der Abteilung für Innere Medizin mit Gastroenterologie, Akutgeriatrie und Remobilisation an der Klinik Floridsdorf, widmet sich das Institut klinischer und translationaler Forschung. Schwerpunkte sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Lebererkrankungen sowie die klinische Endoskopie.
Patient*innen profitieren von neuen Therapieansätzen und der Möglichkeit, an klinischen Studien teilzunehmen. So finden vielversprechende Erkenntnisse schneller den Weg in die Praxis und tragen dazu bei, Erkrankungen früher zu erkennen, Behandlungen gezielter einzusetzen und die Versorgung kontinuierlich zu verbessern.
Das Institut ist das 25. Karl Landsteiner Institut im Wiener Gesundheitsverbund und darunter das erste mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie. Im Zuge der Institutseröffnung gaben der Wiener Gesundheitsverbund und die Karl Landsteiner Gesellschaft den Abschluss eines langfristigen Rahmenkooperationsvertrags bekannt.
„Die besten Lösungen für die Gesundheitsversorgung entstehen dort, wo Forschung und klinische Praxis eng zusammenarbeiten. Genau dafür steht die langjährige Partnerschaft zwischen dem Wiener Gesundheitsverbund und der Karl Landsteiner Gesellschaft. Der neue Rahmenvertrag schafft eine starke Basis, um diesen gemeinsamen Weg erfolgreich weiterzugehen“, Michael Binder, Medizinischer Direktor des Wiener Gesundheitsverbundes.
Der Vertrag vereinfacht die Umsetzung gemeinsamer Forschungsprojekte und stärkt damit die Forschung im Wiener Gesundheitsverbund. Patient*innen profitieren von einer evidenzbasierten Versorgung auf höchstem aktuellem Niveau, Mitarbeiter*innen von erweiterten Forschungsmöglichkeiten und Wien von einer weiteren Stärkung seines Forschungsstandorts.
„Uns verbindet eine langjährige, konstruktive Partnerschaft. Die beim Wiener Gesundheitsverbund angesiedelten Institute konnten in dieser Zeit eine große Zahl an Forschungsvorhaben durchführen, die wesentlich zur Entwicklung innovativer Therapien für Patient*innen beigetragen haben. Wir danken für das langjährige Vertrauen und freuen uns auf die weitere Kooperation, die durch den neuen Rahmenvertrag nochmals gestärkt wurde“, Bernhard Schwarz, Präsident der Karl Landsteiner Gesellschaft.
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