- 06.11.2026, 14:05:03
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FPÖ - Guggenbichler/Planner: Aumannplatz - Grüne Bürgerversammlung verkommt zur Bürgerverhöhnung
Kein Beschluss, keine echte Mitsprache, keine Antworten auf zentrale Fragen. FPÖ fordert SPÖ auf, Finanzierung des Millionenprojekts zu stoppen
Scharfe Kritik übt die FPÖ Währing an der gestrigen Bürgerversammlung zur geplanten Umgestaltung des Aumannplatzes. Obwohl noch kein entsprechender Beschluss vorliegt, präsentierte die grüne Bezirksvorsteherin Silvia Nossek die bekannten Pläne, ohne eine geordnete Diskussion über Verkehrsfolgen, Kosten und Alternativen zu ermöglichen. Aus Sicht der Freiheitlichen wurde damit Bürgerbeteiligung lediglich vorgetäuscht.
„Hunderte Währinger kommen, um mitzureden, und müssen feststellen, dass ihre Meinung offenbar gar nicht gefragt ist. Die Grünen ziehen ihre Pläne durch und machen aus einer Bürgerversammlung eine reine Showveranstaltung. Das ist keine Bürgerbeteiligung, sondern eine Verhöhnung der Menschen, die von diesem Projekt unmittelbar betroffen sind“, kritisiert der Währinger FPÖ-Bezirksparteiobmann LAbg. Udo Guggenbichler.
Besonders schwer wiegt für die Freiheitlichen, dass wesentliche Fragen zu den Auswirkungen auf umliegende Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Parkplätze und Betriebe unbeantwortet blieben. Auch kostengünstigere Alternativen wurden nicht ernsthaft diskutiert.
„Bei einem Projekt um rund 3,2 Millionen Euro kann man nicht einfach vollendete Tatsachen vorbereiten und die Bevölkerung anschließend zum Zuschauen einladen. Bevor Steuergeld fließt, müssen die Folgen auf den Tisch und Alternativen geprüft werden“, fordert FPÖ-Klubobmann Planner. Knapp 4.000 Menschen haben bereits die Petition zum Erhalt der Fahrbahn in der Währinger Straße unterzeichnet. Die FPÖ fordert daher eine grundlegende Überarbeitung der Planung und nimmt insbesondere die SPÖ im Wiener Rathaus in die Pflicht, die Finanzierung in der vorliegenden Form abzulehnen. „Die entscheidende Frage ist jetzt, ob die SPÖ diese Vorgangsweise mitträgt und dafür auch noch Millionen an Steuergeld freigibt. Wer Bürgerbeteiligung ernst nimmt, darf die Einwände tausender Währinger nicht einfach ignorieren. Die SPÖ muss jetzt Verantwortung übernehmen und diesem Projekt in der derzeitigen Form die Finanzierung verweigern“, so Guggenbichler abschließend.
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