• 06.11.2026, 13:03:03
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SORAVIA entwickelt Thyssenkrupp-Areal in Köln: Zentrum für Alte Musik zieht als neuer Mieter ein

Umbau des denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes gestartet – Mietvertrag über 25 Jahre – Vision „Urban Jungle“ für 50.000 m² im Szeneviertel Ehrenfeld

Gruppenbild vor Thyssenkrupp-Areal in Köln
Wien/Köln (OTS) - 

SORAVIA setzt bei der Entwicklung des ehemaligen Thyssenkrupp-Areals in Köln-Ehrenfeld einen wichtigen Meilenstein: Mit dem zamus, dem europäischen Innovationszentrum für Alte Musik, ist ein wichtiger Mieter fixiert. Der Mietvertrag ist auf 25 Jahre abgeschlossen, mit einer Verlängerungsoption von fünf Jahren. Am Donnerstag, 5. November 2026, gaben Hans-Peter Weiss (COO von SORAVIA), Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend und Mélanie Froehly (zamus) den Startschuss für den Umbau.

Neues Leben für ein Stück Kölner Industriegeschichte

Das denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude wurde 1922 im Stil des Backstein-Expressionismus errichtet. Es gilt als herausragendes Zeugnis der Kölner Industriegeschichte. Bis Jänner 2028 entstehen hier auf rund 2.100 m² Proben- und Veranstaltungssäle, Zimmer für Künstlerresidenzen, Büros und Übezellen. Die Akustik wird von Beginn an mitgeplant. Der Umbau erfolgt von SORAVIA gemeinsam mit dem Architekturbüro Jocks Planungen, die Akustikplanung übernimmt GRANER + PARTNER. Gefördert wird das zamus maßgeblich von der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, ergänzt durch die NRW-Stiftung und die Kämpgen Stiftung.

Vision „Urban Jungle“: vom abgeriegelten Industriegelände zum offenen Quartier

Auf dem rund 22.000 m² großen Thyssenkrupp-Areal plant SORAVIA rund 50.000 m² Bruttogeschoßfläche. Vorgesehen ist ein Nutzungsmix aus Loft-Büros, Gewerbe, Hotel, Gastronomie, Bildung und Kultur. Das historische Ensemble aus Verwaltungsgebäude und zwei Fabrikhallen bleibt erhalten und bildet die Landmark des neuen Quartiers. Nördlich und südlich davon entstehen Neubauten. Der Siegerentwurf stammt von Neutelings Riedijk Architects (Rotterdam) und kollektif landscape (Gent), unter dem Motto „Alles unter einem Dach“.

Das heute abgeriegelte und asphaltierte Gelände wird geöffnet und entsiegelt. Auf 3.500 m² entsteht eine urbane Parkanlage, der „Campusgarten“. Nach dem Schwammstadt-Prinzip nehmen die Grünflächen bei Starkregen das Regenwasser auf. Die Dächer werden intensiv begrünt und mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.

„Das zamus und dieses Gebäude passen hervorragend zueinander: Alte Musik trifft hier auf ein herausragendes Zeugnis der Kölner Industriegeschichte. Mit dem Einzug des zamus ist ein wichtiger Schritt für das gesamte Areal getan. Unsere Vision ist ein offenes, grünes Quartier, in dem Arbeit, Kultur und Begegnung zusammenfinden. Für uns ist das eines der spannendsten Transformationsprojekte und ein Vorzeigeprojekt dafür, wie man historischen Bestand bewahrt und zugleich in die Zukunft führt“, sagt Hans-Peter Weiss, COO von SORAVIA.

Ein europäisches Innovationszentrum für die Alte

MusikKöln und Nordrhein-Westfalen erhalten mit dem neuen zamus erstmals eine repräsentative Spielstätte mit dem Schwerpunkt Alte Musik. Das Projekt wird maßgeblich von der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert; ergänzt wird die Finanzierung durch die NRW-Stiftung und die Kämpgen Stiftung. „Für mich ist das zamus ein Ort der Entdeckung, der Vermittlung und des Austauschs. In dieser in Europa einzigartigen Kultureinrichtung trifft künstlerische Kreativität auf musikalische Diskurse und Inklusion. Das neue zamus schafft Raum für Experimente, stärkt die freie Szene und ist ein offener Ort für die Community. Ich bin dankbar, dass sich so viele Menschen dafür eingesetzt haben“, sagt Mélanie Froehly, Geschäftsführerin von zamus.

Kulturministerin Ina Brandes: „Mit zamus entsteht Neues für Altes! Diese Idee ist bestechend einfach und zugleich so erfolgreich, dass wir als Land gemeinsam mit der Stadt Köln die Alte Musik noch stärker unterstützen wollen. Hier entstehen Räume für Proben, Aufführungen und zur Erforschung des Musikrepertoires der Vergangenheit. Ich bin sicher, mit zamus wird Köln als Standort der zweitgrößten Musikhochschule Europas sowohl bei Studentinnen und Studenten als auch beim anspruchsvollen Publikum Alter Musik weiter an Strahlkraft gewinnen. Deshalb fördern wir dieses Projekt sehr gerne.“

Stadt Köln: Kultur braucht Räume„Kultur braucht Räume. Künstlerinnen und Künstler müssen arbeiten, proben und neue Ideen entwickeln können. Mit dem neuen zamus-Standort in Ehrenfeld schaffen wir dafür eine langfristige Perspektive und stärken zugleich die freie Musikszene in Köln. Hier verbindet sich die besondere Musiktradition unserer Stadt mit einem Ort, der offen ist für Austausch, Nachwuchs und neue künstlerische Impulse. Ich freue mich sehr, dass die Stadt Köln, das Land Nordrhein-Westfalen, SORAVIA und die weiteren beteiligten Partner:innen diesen wichtigen Schritt gemeinsam möglich machen“, sagt Kölns Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend.

Planungsverfahren auf Schiene

Wichtige Meilensteine sind bereits erreicht: Der Einleitungsbeschluss für das vorhabenbezogene Bebauungsplanverfahren ist gefasst, das internationale Gutachterverfahren abgeschlossen und die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt.

Über SORAVIA

SORAVIA zählt mit einem realisierten Projektvolumen von über 7,6 Milliarden Euro zu den führenden Immobilienkonzernen in Österreich und Deutschland. Seit über 140 Jahren steht der Name SORAVIA für Erfahrung und Kontinuität im Bau- und Immobiliengeschäft. Heute punktet SORAVIA mit 360-Grad-Immobilienkompetenz und deckt damit für ihre Kunden und Investoren den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie ab. Das Kerngeschäft erstreckt sich von den Bereichen Projektentwicklung, Investment und Asset Management, Hospitality, bis hin zu Property und Facility Management. Mit allen Beteiligungen beschäftigt SORAVIA rund 4.200 Mitarbeiter: innen.

www.soravia.at

Rückfragen & Kontakt

SORAVIA
Matilda Danaj
Telefon: +43 1 716 90 16 05
E-Mail: [email protected]

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