• 06.11.2026, 11:26:35
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Mutige Zukunftsbilder: Museum Niederösterreich Ausstellung für die Jahre 2040 bis 2100

„United Nature Democracy“ macht Visionen der Generation Z im Museumsgarten hör- und erlebbar

St. Pölten (OTS) - 

Mit der Ausstellung „United Nature Democracy (UND). Mutige Zukunftserzählungen für 2040–2100“ setzt das Museum Niederösterreich Impulse zur Auseinandersetzung mit möglichen Zukunftsszenarien. Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie wir künftig wohnen und arbeiten, mit der Natur zusammenleben und Gesellschaft gestalten werden. Die Ausstellung im Museumsgarten im Regierungsviertel in St. Pölten lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit Zukunftsvisionen der jungen Generation auseinanderzusetzen.

Auf dem 2.500 Quadratmeter großen Gelände können Besucherinnen und Besucher an 15 Audiostationen Erzählungen erkunden, die in die Jahre 2040 bis 2100 führen. Die Szenarien entstanden auf Basis von Workshops mit jungen Menschen, umfassender Recherche und komplexen Prompts in Teamarbeit mit mehreren generativen KI-Systemen. Auf fünf „Zukunftskontinenten“ werden Themen wie Demokratie, Bildung, Mobilität, Gesundheit, Kultur, Arbeit, Landwirtschaft und Technologie aufgegriffen. Die Geschichten wurden mit KI-Unterstützung konsequent aus der Perspektive der Generation Z entwickelt, also jener Generation, die bis 2040 entscheidende Handlungsmacht erhält und das Jahr 2100 noch selbst erleben wird.

„Die Generation Z ist jene Generation, die bereits im Berufsleben oder knapp davorsteht und zugleich beste Aussichten hat, die nächste Jahrhundertwende zu erleben. Wir brauchen die Vorstellungs- und Transformationskraft dieser Generation, um die Vision der United Nature Democracy zu realisieren. Denn nur was wir uns vorstellen können, können wir auch gestalten“, erklärt Kurator Christoph Thun-Hohenstein.

Mit der Eröffnung wurde die „United Nature Democracy“ als Schlüsselvision und Experimentierraum für eine verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung ausgerufen. „United“ steht dabei für das Miteinander von Menschen aller Generationen ebenso wie mit anderen Spezies sowie mit KI und künftiger Superintelligenz. „Nature“ rückt die Natur in den Mittelpunkt des Wohlstands der Zukunft. „Democracy“ steht für die gemeinsame Gestaltung einer mehr-als-menschlichen Welt. Als Teil der Ausstellung weht im Museumsgarten die vierfärbige Fahne der United Nature Democracy, die für zentrale Werte einer regenerativen Zukunft steht. „Regeneratives Design ist die konsequente Anwendung der Prinzipien der Natur im Design. So entsteht eine vollkommen neue Perspektive auf alle Felder unserer Lebensweise. Werden wir alle zu Designerinnen und Designern unserer Zukunft“, so Ko-Kurator Harald Gründl.

„Das Museum Niederösterreich zeigt im Haus der Geschichte, wie unsere Gegenwart entstanden ist, das Haus für Natur macht unmittelbar erfahrbar, was wir für kommende Generationen bewahren wollen. Die United Nature Democracy im Museumsgarten führt beide Perspektiven zusammen und lädt dazu ein, mögliche Zukünfte vor dem Hintergrund unserer Vergangenheit und Gegenwart weiterzudenken“, sagt Matthias Pacher, Geschäftsführer des Museum Niederösterreich.

Auch die Arbeiten von Friedensreich Hundertwasser und Lois Weinberger sind in die Ausstellung eingebunden. Beide Künstler haben sich auf unterschiedliche Weise mit dem Verhältnis von Mensch und Natur auseinandergesetzt. Hundertwassers „Koru Fahne für Neuseeland“ steht für Frieden mit der Natur, während Weinbergers naturnaher Garten auf die Regenerations- und Anpassungsfähigkeit der Natur verweist. Entwickelt und kuratiert wurde die Ausstellung von der Zukunftsplattform ReGenerativa und dem Institute of Design Research Vienna gemeinsam mit dem Regenerative Design Lab der Universität für angewandte Kunst Wien und in Kooperation mit dem Museum Niederösterreich. „United Nature Democracy (UND). Mutige Zukunftserzählungen für 2040–2100“ ist bis 16. Mai 2027 kostenlos im Museumsgarten des Museums Niederösterreich zu sehen.

Nähere Informationen: Museum NÖ in St. Pölten, Amadea Horvath, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation, Mobiltelefon +43 664 604 99-943, E-Mail [email protected], www.museumnoe.at

Rückfragen & Kontakt

Amt der NÖ Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Ing. Johannes Seiter
Telefon: 02742/9005-12174
E-Mail: [email protected]

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