- 04.11.2026, 11:56:03
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ÖVP – Keri/Möllner – Aumannplatz: Rot-Grün ignoriert weiterhin mehr als 3.500 Bürgerstimmen
Am Schuldenprojekt in Höhe von 3,3 Millionen Euro wird weiterhin festgehalten
Die Petition zum Erhalt der stadteinwärts führenden Verkehrsverbindung in der Währinger Straße zwischen Klostergasse und Vinzenzgasse wurde heute im Petitionsausschuss des Wiener Gemeinderates behandelt. Für die ÖVP Währing zeigt sich dabei erneut ein unverändertes Bild: Trotz tausender Unterstützerinnen und Unterstützer, zahlreicher kritischer Stellungnahmen und anhaltender Bedenken aus der Bevölkerung halten SPÖ und Grüne unbeirrt an ihren umstrittenen Plänen für den Aumannplatz fest.
Die Petition hat in den vergangenen Monaten breite Unterstützung erfahren. Mehr als 3.500 Bürgerinnen und Bürger haben das Anliegen unterzeichnet, die Verkehrsanbindung zu erhalten. Darüber hinaus haben eine Demonstration, Informationsveranstaltungen und die Forderung nach einer Bürgerversammlung deutlich gemacht, dass viele Menschen die aktuellen Pläne ablehnen und sich eine vernünftigere Lösung wünschen.
Zahlreiche Stellungnahmen kritisieren das Projekt
Im Rahmen des Petitionsverfahrens sind zahlreiche Stellungnahmen eingegangen, die die geplante Umgestaltung kritisch beurteilen. Im Mittelpunkt der Kritik stehen die hohen Kosten von 3,3 Millionen Euro, die verkehrlichen Auswirkungen sowie die mangelnde Berücksichtigung der Anliegen von Anrainerinnen, Anrainern und Betrieben.
Keri: „Bürgerbeteiligung darf nicht zur Alibi-Veranstaltung werden“
ÖVP-Gemeinderätin Sabine Keri kritisiert den Umgang der Stadtregierung mit den Anliegen der Bevölkerung: „Die Bürgerinnen und Bürger haben sich eingebracht, unterschrieben, diskutiert und ihre Bedenken klar formuliert. Demokratie bedeutet, diese Anliegen ernst zu nehmen und abzuwägen. Genau das vermissen viele Menschen derzeit. Bürgerbeteiligung darf nicht zur Alibi-Veranstaltung werden, während die politischen Entscheidungen längst getroffen sind.“
Möllner: „Schuldenpolitik auf Kosten der nächsten Generation“
„Die heutige Behandlung der Petition zeigt einmal mehr, dass Rot-Grün nicht bereit ist, den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ernsthaft zu führen. Stattdessen hält man an einem Projekt fest, das 3,3 Millionen Euro kostet und den Menschen im Bezirk wichtige Verkehrsverbindungen nimmt“, kritisiert ÖVP-Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Oliver Möllner.
„Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten braucht es Prioritäten mit Hausverstand. Millionen Euro für 100 Meter Fußgängerzone sind gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern nicht zu rechtfertigen“, so Möllner weiter.
Bürgerversammlung auf Verlangen gemäß Wiener Stadtverfassung
Ein wichtiger Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger ist die morgige Bürgerversammlung zum Aumannplatz. Diese findet auf Initiative von ÖVP, Neos und FPÖ gemäß der Wiener Stadtverfassung statt.
Die Bürgerversammlung zum Aumannplatz findet am 5. November 2026 von 16:30 bis 19:00 Uhr im Pfarrsaal St. Gertrud statt und bietet Gelegenheit, die aktuellen Planungen sowie mögliche kostengünstigere Alternativen zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Versammlung stehen die aktuellen Planungen sowie kostengünstigere und vernünftigere Alternativen zur geplanten Umgestaltung des Aumannplatzes.
ÖVP Währing fordert Neustart der Planungen
Die ÖVP Währing fordert daher einen Neustart der Diskussion und eine ergebnisoffene Prüfung von Varianten, die sowohl die Aufenthaltsqualität am Aumannplatz verbessern als auch die Leistungsfähigkeit des bestehenden Verkehrsnetzes erhalten.
„Wer tausende Bürgerinnen und Bürger, kritische Stellungnahmen und nachvollziehbare Bedenken dauerhaft ignoriert, verliert das Vertrauen in politische Entscheidungsprozesse. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Interessen der Währingerinnen und Währinger gehört werden und am Ende Vernunft vor Ideologie steht“, so Möllner abschließend.
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