- 04.11.2026, 11:06:04
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„Eco“: Walzer mit dem Drachen – Europas schwieriger Tanz mit Chinas Wirtschaftsmacht
Am 5. November um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 5. November 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit folgenden Beiträgen:
Walzer mit dem Drachen – Europas schwieriger Tanz mit Chinas Wirtschaftsmacht
Ein chinesisches Autowerk in Ungarn, chinesische Züge auf der Westbahnstrecke, chinesische Elektronik in jedem Haushalt – Chinas Expansionskurs ist seit Jahren erfolgreich und setzt Europas Wirtschaft unter Druck. Auch deshalb ist Bundeskanzler Christian Stocker auf diplomatischer Mission im Reich der Mitte unterwegs. Denn ungleiche Wettbewerbsbedingungen verzerren den Markt: Viele Produkte werden vom chinesischen Staat stark gefördert, was es heimischen Produzenten unmöglich macht, mit den Preisen mitzuhalten. Gibt China im Tanz um Marktanteile und Einfluss weiterhin den Takt vor? Gerät Europa ins Stolpern? Oder könnten wir am Ende vielleicht sogar von Chinas Strategie profitieren? Bericht: Ines Ottenschläger, Martin Steiner
Große Versprechen – was ist aus den Reformplänen der neuen WKO-Chefin geworden?
Nicht nur die heimische Wirtschaft hat es aktuell schwer, auch in der Wirtschaftskammer war die Stimmung schon einmal besser. Vor einem Jahr musste Harald Mahrer als Chef der WKO nach wochenlanger Kritik wegen hoher Lohnabschlüsse in der Kammer und üppiger Entschädigungen für Spitzenfunktionäre zurücktreten. Gefolgt ist ihm damals die Tiroler Seilbahnunternehmerin Martha Schultz – mit großen Versprechen: Man wolle die Kritik ernst nehmen, effizienter werden und so das Vertrauen der Mitglieder wieder zurückgewinnen. Allein in der Bundeskammer wurden in den vergangenen Monaten 200 Jobs abgebaut und die Mitgliedsbeiträge sollen gesenkt werden. Doch was ist mit den dringend notwendigen Strukturreformen, die der Rechnungshof aktuell wieder einfordert? Kann sich die neue Präsidentin gegen die mächtigen Länderkammern durchsetzen? Bericht: Lisa Lind
Grün, grüner, grüner Stahl – droht die Milliardenwette der Industrie zu scheitern?
Es ist eine Wette auf die Zukunft: Um CO2 einzusparen, setzt Europas Stahlindustrie zunehmend auf grünen Stahl – also Stahl mit einem besonders geringen CO2-Fußabdruck. Gelingen soll das durch die Umstellung von kohlebasierten Hochöfen auf strombetriebene Elektrolichtbogenöfen. Auch der österreichische Stahlriese voestalpine investiert allein in einem ersten Schritt 1,5 Milliarden Euro in die Transformation. Doch es gibt eine Kehrseite: Die Umstellung auf elektrische Energie treibt den Strombedarf in enorme Höhen. Dabei ist Strom in Europa im internationalen Vergleich ohnehin schon teuer. Wer also trägt am Ende die immensen Kosten, wenn die Infrastruktur hinterherhinkt und die Kundinnen und Kunden den grünen Aufpreis (noch) verweigern? Bericht: Ines Ottenschläger
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