- 04.11.2026, 10:31:06
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Für Ebm, Dalik, Fussenegger, Edlinger und Co wird in zweiter Staffel der ORF-Event-Serie ab 9. November in ORF 1 wieder „Alles finster“
Sechs Episoden mit neuen Blackout-Herausforderungen für hochkarätigen Cast montags um 20.15 Uhr in Doppelfolgen; vorab auf ORF ON
In Kekenberg an der Della wird der Zusammenhalt der Bewohner:innen wieder auf die Probe gestellt, denn es bleibt „Alles finster“! In der Fortsetzung der ORF-Event-Serie ist ab dem 9. November 2026, montags um 20.15 und 21.05 Uhr in ORF 1 sowie bereits vorab auf ORF ON (wo auch die erste Staffel zum Wiedersehen zur Verfügung steht) wieder Überleben für Anfänger:innen angesagt. Der Stromausfall dauert mittlerweile schon fast vier Monate und ein Ende ist zwar bei Nahrungsmitteln und allem, was man sonst noch so braucht, in Sicht – beim europaweiten Blackout allerdings nicht. Und jetzt wird es auch noch kalt, und zwar nicht nur auf dem Stimmungsbarometer! Auf den hochkarätigen Cast – erneut rund um Martina Ebm (ab 30. November auch in „Gnadenlos – Gegen das Gesetz“ in ORF 1 und vorab auf ORF ON), Hilde Dalik, die neue Austro-„Tatort“-Kommissarin Miriam Fussenegger und Michael Edlinger – wartet dabei die ein oder andere Challenge. Von Verschwundenen und Zurückgekehrten, über die Angst vor der gesetzlosen Welt jenseits der Ortsgrenzen und Wetterkapriolen bis hin zur Gemeindepolitik in Ausnahmezeiten – in den sechs neuen tragikomischen 45-Minütern ist Gemeinschaftssinn gefragt, um die Herausforderungen zu bewältigen. In weiteren Rollen standen von September bis November 2024 im niederösterreichischen Thernberg und Umgebung sowie in Wien u. a. auch wieder Tambet Tuisk, Lukas Watzl, Christian Strasser, Bettina Mittendorfer, Michael A. Grimm und Julia Edtmeier sowie Rainer Wöss, Ben Winkler, Jakob Seeböck, Tobias Resch und Simon Hatzl vor der Kamera. Im Regiesessel nahm Holger Barthel Platz, für die Drehbücher zeichnet erneut Selina Gina Kolland verantwortlich.
Martina Ebm: „Serie nähert sich einem wirklich ernsten Thema auf eine leichte, menschliche Art“
„Agnes ist definitiv mutiger und entschlossener geworden. Die Situation hat sich zugespitzt, und ich glaube, dadurch ist auch ihr Mut gewachsen. Wenn man erst mal merkt, dass es keinen einfachen Ausweg gibt, muss man Entscheidungen treffen und über sich hinauswachsen. Sie zweifelt vielleicht immer noch, aber sie traut sich mehr zu und handelt entschlossener. Die Umstände zwingen sie ein Stück weit dazu, über sich selbst hinauszuwachsen. Agnes fühlt sich Kekenberg und den Menschen dort sehr verbunden und übernimmt zunehmend Verantwortung. Sie wartet nicht lange ab, sondern wird aktiv. Das macht sie mutiger, bringt aber natürlich auch neue Herausforderungen mit sich. Denn wer handelt, kann auch Fehler machen. Einfach nichts zu tun, ist für Agnes keine Option.“ Was kommt in den neuen Folgen auf das Publikum zu? „Es wird gelacht, gezweifelt und manchmal weiß man einfach nicht mehr weiter. Ich glaube, genau diese Mischung macht es aus. ‚Alles finster‘ schafft etwas Besonderes: Die Serie nähert sich einem wirklich ernsten Thema auf eine leichte, menschliche Art. Man schmunzelt, aber gleichzeitig fragt man sich: Was wäre, wenn plötzlich nichts mehr geht? Was würde dann wirklich zählen? Ich glaube, man merkt in so einer Situation sehr schnell, wie wichtig Zusammenhalt ist, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind und wie viel es ausmacht, füreinander da zu sein. Vielleicht regt die Serie dazu an, sich ein bisschen mehr mit dem Ernstfall auseinanderzusetzen. Aber vor allem erinnert sie uns daran, dass es nicht nur darum geht, irgendwie zu überleben, sondern auch darum, wie wir miteinander leben wollen.“
Hilde Dalik: „Viele unterschiedliche Arten, wie Menschen mit Notsituationen umgehen“
„Elisabeths Gasthaus ist der Lebensmittelpunkt für viele Bewohner:innen geworden. Die Gaststube wird zur Schule und zum Aufenthaltsort für viele. Hier werden Abstimmungen abgehalten, Spiele gespielt, es gibt Freizeitprogramme. Elisabeth schwankt zwischen Hoffnung und Resignation. Der Strom und der Kontakt zur Außenwelt sind einfach schon zu lange weg. Elisabeth macht sich Sorgen um ihre Tochter und würde alles für sie tun. Sie lebt in einer Beziehung mit dem Pfarrer Matti, der ihr Halt gibt. Doch dann taucht jemand aus ihrer Vergangenheit auf und bringt ihr ohnehin schon herausforderndes Leben durcheinander“, sagt Hilde Dalik über die Aufgaben, die ihre Rolle in den neuen Folgen erwarten. Weiters: „In der zweiten Staffel von ‚Alles finster‘ sieht man viele unterschiedliche Arten, wie Menschen mit Notsituationen umgehen. Das Besondere an der Serie ist, dass so viele Geschichten parallel erzählt werden. Es ist also für alle etwas dabei.“
Miriam Fussenegger: „Der Umgang wird rauer, bedrohlicher, der Zusammenhalt aber auch größer“
Zu ihrem Serien-Charakter sagt Miriam Fussenegger: „Laura ist in der zweiten Staffel in einer ganz anderen, sehr speziellen Situation. Dadurch ist sie verletzbarer, abhängiger und muss ihren ganz eigenen Kampf kämpfen. Dabei verliert sie liebgewonnene Menschen, kommt anderen aber wiederum näher. Sie lebt quasi in einer Art Paralleluniversum, in dem das Blackout anfänglich keine so große Rolle spielt.“ Und weiter zu den neuen Folgen: „Die zweite Staffel gestaltet sich düsterer, dystopischer. Die Situation dauert schon länger an, Ressourcenknappheit und beginnende Kälte tun ihr Übriges. Zu erzählen, wie Menschen in so einem Ernstfall reagieren, finde ich spannend. Einerseits wird der Umgang rauer, bedrohlicher, der Zusammenhalt aber auch größer.“ Außerdem zu den Dreharbeiten zu Staffel zwei: „Die Stimmung im Ensemble war sehr angenehm familiär. Alle wurden angehalten, tunlichst nicht zum Frisör zu gehen, die Kollegen wurden gebeten, sich nicht zu rasieren. So trafen wir dann also etwas verwahrloster am selben Drehort wieder aufeinander. Es war dann wirklich ein bisschen so, als würde man dort einsteigen, wo wir vor drei Jahren aufgehört hatten. Und diese Vertrautheit haben wir, glaube ich, alle sehr genossen.“
Michael Edlinger: „Spannende, actionreiche Geschichte, die zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Mitgefühl sind“
„Patrick ist in der zweiten Staffel definitiv ernster und bedachter geworden. Eine ganz besondere Aufgabe bringt ihn in Gefahren, in denen vorausschauendes Handeln und eine gute Portion Menschenkenntnis gefragt sind“, sagt Michael Edlinger über die Herausforderungen, die auf seinen Serien-Charakter zukommen. Außerdem zu den neuen Folgen: „Das Publikum darf sich auf eine spannende, actionreiche Geschichte freuen, die zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Mitgefühl sind, wenn es darum geht, in der Not füreinander da zu sein.“ Weiters: „‚Alles finster‘ ist für mich ein besonderes Projekt, da das Blackout-Szenario nicht fernab der Realität ist. Jedes Mal, wenn ich an die Geschichten der Kekenberger denke, weiß ich die Annehmlichkeiten des Alltags wieder mehr zu schätzen und nicht als selbstverständlich hinzunehmen.
Mehr zu den Inhalten der Folgen
Folge 1 (Montag, 9. November, 20.15 Uhr, ORF 1; 24 Stunden vorab auf ORF ON)
Seit vier Monaten herrscht in Europa ein Blackout. Die Kekenberger:innen haben sich an den stromlosen Zustand gewöhnt, doch die Zeiten sind härter geworden: Lebensmittel und Medikamente sind knapp, und einige Dorfbewohner:innen, die auf der Suche nach Lebensmitteln den Ort verlassen haben, sind nicht mehr zurückgekehrt. Agnes (Martina Ebm) sucht ihren Mann, Patrick (Michael Edlinger) vermisst Laura (Miriam Fussenegger), die ohnehin brüchige Solidarität innerhalb der Dorfgemeinschaft bekommt Risse. Franz (Rainer Wöss), der Bürgermeister von Mucking, entwickelt sich immer mehr zum Diktator, während der Kekenberger Bürgermeister noch immer verschwunden ist.
Folge 2 (Montag, 9. November, 21.05 Uhr, ORF 1; 24 Stunden vorab auf ORF ON)
Endlich kommt der heißersehnte Regen, doch die Versorgungssituation wird immer prekärer. Die Ernte ist kaputt, und Klaus (Lukas Watzl) muss Schwein Schnitzi vor dem Zugriff der Dörfler retten. Franz macht sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Bunker – und erlebt dort eine Überraschung. Bernhard (Jakob Seeböck), der Vater von Elisabeths (Hilde Dalik) Baby, taucht plötzlich auf und hat einen Plan. Patrick erhält endlich über Funk eine Information über Lauras Verbleib, und die Bürgermeisterwahl in Kekenberg endet mit einem überraschenden Ergebnis.
Die zweite Staffel von „Alles finster“ ist eine Produktion der Allegro Film in Koproduktion mit ORF, gefördert von FISAplus, Fernsehfonds Austria und Land NÖ, in Zusammenarbeit mit Film in Austria (ABA).
„Alles finster“ auf ORF ON streamen
Die ersten beiden Folgen der zweiten „Alles finster“-Staffel können bereits 24 Stunden vor ihrer ORF-1-Ausstrahlung auf ORF ON gestreamt werden, alle weiteren Episoden bereits sieben Tage vorab. Auf ORF ON steht auch die erste Saison von zum Wiedersehen zur Verfügung.
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