• 04.11.2026, 09:01:01
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FW-Fischer: Österreichs Standortpotenzial wird politisch verspielt!

FW kritisiert wirtschaftspolitischen Stillstand der ÖVP-SPÖ-NEOS-Regierung und fordert eine echte Standort- und Investitionsoffensive.

Bregenz/Wien (OTS) - 

Österreich verfügt über gute Voraussetzungen, um im internationalen Standortwettbewerb erfolgreich zu sein: eine zentrale Lage in Europa, qualifizierte Fachkräfte, eine starke industrielle Basis und leistungsfähige Forschungseinrichtungen. Diese Stärken sind eine wichtige Grundlage für Betriebsansiedlungen, Investitionen und Arbeitsplätze. Doch Standortvorteile allein reichen nicht aus, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht stimmen.

Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Österreich bleibt unter seinen Möglichkeiten. Hohe Lohnnebenkosten, teure Energie, überbordende Bürokratie und langwierige Genehmigungsverfahren belasten die heimischen Betriebe und erschweren neue Investitionen. Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung muss sich daran messen lassen, ob sie diese Belastungen tatsächlich senkt. Ankündigungen und Standortwerbung ersetzen keine wettbewerbsfähigen Bedingungen.

Die FW fordert daher eine echte Standort- und Investitionsoffensive. Dazu gehören eine spürbare Senkung der Lohnnebenkosten, eine steuerliche Entlastung der Unternehmen, attraktivere Investitionsfreibeträge, beschleunigte Abschreibungen und ein konsequenter Bürokratieabbau. Gleichzeitig müssen der Eigenkapitalaufbau erleichtert, privates Risikokapital mobilisiert und Genehmigungsverfahren vereinfacht und beschleunigt werden. Einsparungen müssen bei ineffizienten staatlichen Strukturen ansetzen, statt den Betrieben und Leistungsträgern immer mehr abzuverlangen.

KommR Ing. Eduard Fischer, FW-Industriesprecher und Landesobmann der FW-Vorarlberg, abschließend: „Österreich hat das Potenzial, wirtschaftlich ganz vorne mitzuspielen. Doch unsere Betriebe werden ausgebremst, statt entlastet. Diese Bundesregierung muss endlich bei der eigenen Bürokratie sparen und den Unternehmen mehr Spielraum für Investitionen und Arbeitsplätze geben. Wohlstand lässt sich nicht herbeiverwalten. Er wird von Menschen erarbeitet, die etwas leisten und Verantwortung übernehmen!“

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