- 03.11.2026, 10:09:32
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ÖVP-Taborsky ad Schulwarte: SPÖ-Neos-Stadtregierung darf beim Arbeitnehmerschutz nicht wegschauen
SPÖ-Stadtrat Czernohorszky und Neos-Stadträtin Emmerling müssen endlich Verantwortung übernehmen
„Wenn die Stadt Wien als Arbeitgeber den gesetzlichen Arbeitnehmerschutz aushebelt, ist das ein Armutszeugnis für eine Stadtregierung, die sich ständig als besonders sozial präsentiert. Die Vorwürfe rund um die Arbeitsbedingungen der Wiener Schulwarte sind alarmierend. Beschäftigte sollen teilweise bis zu 70 Stunden pro Woche im Dienst stehen, während selbst interne Unterlagen der MA 56 auf die Umgehung gesetzlicher Höchstarbeitszeiten hinweisen“, so der Personalsprecher der Wiener Volkspartei, Gemeinderat Hannes Taborsky in einer ersten Reaktion auf die Berichterstattung in der Tageszeitung „Kurier“.
Laut „Kurier“ räumte die MA 56 in einem internen Dokument selbst ein, dass das bestehende Dienstzeitmodell die gesetzliche Höchstarbeitszeit umgehe. Hinzu kommen Vorwürfe über unrichtige Arbeitszeitaufzeichnungen und außergewöhnlich hohe Krankenstandszahlen. Mittlerweile klagen vier betroffene Schulwarte wegen entgangener Ruhezeiten.
„Klar ist: Die Stadt Wien kann nicht im eigenen Verantwortungsbereich fragwürdige Arbeitszeitmodelle dulden. SPÖ-Personalstadtrat Jürgen Czernohorszky und Neos-Bildungsstadträtin Bettina Emmerling müssen endlich Verantwortung übernehmen, für vollständige Aufklärung sorgen und rechtskonforme Arbeitsbedingungen sicherstellen. Gerade eine Stadtregierung, die sich soziale Gerechtigkeit auf die Fahnen schreibt, muss beim Schutz ihrer eigenen Beschäftigten mit gutem Beispiel vorangehen“, so Taborsky abschließend.
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