- 03.11.2026, 09:00:41
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FW-Schnell: Blockiertes Saisonkontingent: Verlierer-Regierung bricht Versprechen und lässt unsere Wirte eiskalt im Stich!
Freiheitliche Wirtschaft warnt vor akutem Planungschaos in Gastronomie und Tourismus – Heimische Arbeitskräfte durch echte Leistungsanreize fördern.
Scharfe Kritik an der anhaltenden Hängepartie rund um die noch immer nicht erfolgte Freigabe der Saisonkontingente übte heute der Gastronomievertreter der Freiheitlichen Wirtschaft, Simon Schnell.
Anlass sei der jüngste Hilferuf der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer, der das Versagen der Bundesregierung schonungslos offenlege. Obwohl den Betrieben im Vorfeld eine Aufstockung der Kontingente sowie ein rechtzeitiger Erlass der entsprechenden Verordnungen versprochen worden seien, um für die notwendige Planungssicherheit zu sorgen, warte die Branche noch immer auf die tatsächliche Freigabe. Für Schnell ist es ein unhaltbarer Zustand, dass die heimischen Gastronomie- und Tourismusbetriebe unmittelbar vor dem Saisonstart im Ungewissen gelassen würden.
„Diese Verlierer-Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS liefert das nächste traurige Kapitel ihrer wirtschaftsfeindlichen Chaospolitik ab. Auf dem Papier feiert man sich medienwirksam für eine Erhöhung der Kontingente, doch in der Realität ist bis heute nichts freigegeben! Was bringt den Wirten und Hoteliers eine theoretische Aufstockung am Reißbrett, wenn jegliche Rechtssicherheit fehlt? Genau null! Unsere Unternehmer müssen jetzt ihre Dienstpläne schreiben und Verträge fixieren, stehen aber wegen dieser säumigen Dilettanten-Truppe vor dem absoluten Planungschaos. Wieder einmal hat diese Regierung ein zentrales Versprechen eiskalt gebrochen“, erklärte Schnell.
Es zeige sich erneut, dass die Anliegen der heimischen Leistungsträger für die Regierungsparteien keinerlei Priorität hätten, führte Schnell weiter aus. Vielmehr würden überlebenswichtige Wirtschaftsfragen für parteipolitische Spielchen missbraucht: „Es ist ein handfester Skandal, dass das Saisonkontingent hinter verschlossenen Türen schon wieder zur billigen politischen Verhandlungsmasse degradiert wurde! Während sich die Systemparteien in endlosen Machtkämpfen und ideologischen Grabenkämpfen verlieren, bluten unsere Betriebe aus. Dass sieht man auch an den dramatisch steigenden Konkursen in dieser Branche und zeigt, wie komplett abgehoben diese Regierung agiert. Man lässt jene, die Tag für Tag den Karren ziehen, sehenden Auges gegen die Wand fahren!“
Abschließend betonte Schnell, dass Kontingente ohnehin nur eine Symptombekämpfung sein könnten und es eine grundlegende Trendwende am heimischen Arbeitsmarkt brauche: „So wichtig die sofortige Freigabe der Kontingente für die Rettung der kommenden Saison auch ist: Unser oberstes Ziel muss es sein, die Berufe in Gastronomie und Tourismus endlich wieder für Österreicher interessant zu machen! Stattdessen beschließt die Regierung massive Mehrbelastungen für Unternehmer und Dienstnehmer. Wer fleißig arbeitet, am Wochenende schuftet und unseren Gästen Spitzenqualität bietet, darf vom Finanzminister nicht länger als Melkkuh der Nation missbraucht werden. Wir Freiheitliche fordern eine massive Senkung der Lohnnebenkosten, echte Steuerfreiheit für Überstunden, für das Trinkgeld und ein Ende des bürokratischen Schikanierens unserer Wirte. Leistung muss sich in Österreich endlich wieder lohnen – nur so sichern wir die Zukunft unserer heimischen Gastronomie!“
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