• 02.11.2026, 15:33:33
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Drohnenabwehr „Made for Europe": DroneShield als global führender Anbieter – Joh. Springer’s Erben bringt die Technologie nach Österreich

Vom Handgerät bis zur vernetzten Abwehr: Das australische Unternehmen liefert Lösungen für Bundesheer, Polizei, kritische Infrastruktur und Sicherheitsdienste.

Drohnenabwehr - Detektion
Wien (OTS) - 

Unbemannte Luftfahrzeuge sind aus Wirtschaft und Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch mit ihrer Verbreitung wächst auch das Missbrauchspotenzial: Drohnen über Flughäfen, Energieanlagen und Großveranstaltungen sind längst keine Ausnahme mehr, sondern ein sicherheitspolitisches Thema. Das Wiener Traditionsunternehmen Joh. Springer’s Erben vertritt in Österreich nun einen der weltweit führenden Spezialisten für die Abwehr solcher Bedrohungen: DroneShield (ASX: DRO).

Rasantes Wachstum bestätigt den Bedarf

Wie stark die Nachfrage nach Drohnenabwehr steigt, zeigen die Zahlen. Im ersten Halbjahr 2026 erzielte DroneShield einen Rekordumsatz von 125,8 Millionen australischen Dollar, ein Plus von 74 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die wiederkehrenden Umsätze aus Software und Abonnements wuchsen um 229 Prozent, weltweit sind rund 4.100 softwaregestützte Geräte im Einsatz. Das Unternehmen ist schuldenfrei und bestätigte seine Jahresprognose von 250 bis 270 Millionen australischen Dollar. Bereits rund 251 Millionen davon sind vertraglich gesichert.
Für Europa ist besonders relevant: DroneShield hat in diesem Jahr eine Fertigung in der EU aufgebaut, die erste in Europa gefertigte Hardware wurde im Juni 2026 produziert.
Das Unternehmen will seine weltweite Produktionskapazität bis Ende 2026 von rund 500 Millionen auf 2,4 Milliarden US-Dollar ausbauen. Für europäische Kunden bedeutet das kürzere Lieferwege und mehr Planungssicherheit.

Was DroneShield von anderen unterscheidet

Der Anspruch des Unternehmens ist ein mehrschichtiger Ansatz, das Erkennen, Orten, Einordnen und Abwehren in einem Ökosystem verbindet. Das Portfolio deckt dafür die gesamte Kette ab:

Detektion: Der Kern ist die KI-gestützte Funkerkennung („RfAI"). Sie analysiert Funksignale von Drohnen und klassifiziert sie. Die Systeme sind passiv, sie senden also und verraten dadurch ihren Standort nicht. Mit RfAI-3 und dem neuen RfRecon hat DroneShield im Juli 2026 die nächste Produktgeneration vorgestellt.
Tragbare Systeme: RfPatrol Mk2 ist ein am Körper tragbarer Detektor für Einsatzkräfte. DroneGun Mk4 und DroneGun Tactical sind handgehaltene Systeme, die Steuerung, Navigation und Videoübertragung von Drohnen stören können. Fahrzeug- und stationäre Lösungen: DroneSentry und DroneSentry-X Mk2 bieten Detektion und Abwehr für mobile und stationäre Anwendungen.
Zivile Überwachung: SentryCiv liefert 360-Grad-Funklagebilder für Betreiber ohne militärischen Hintergrund.
Führungssoftware: DroneSentry-C2 bündelt alle Sensoren und Effektoren in einem Lagebild und lässt sich in bestehende Führungssysteme einbinden.

Das Immediate Response Kit: Schutz im Koffer

Wie flexibel die Technologie einsetzbar ist, zeigt das Immediate Response Kit (IRK). Es kombiniert den tragbaren Detektor RfPatrol Mk2 und das Handgerät DroneGun Mk4 in einem robusten Transportkoffer. Das Kit liefert Lageerkennung und Reaktionsfähigkeit in einer Lösung. Die DroneGun Mk4 kann Steuerung, Navigation und Video mehrerer Drohnen gleichzeitig stören und wird mit einem NATO-Standardakku betrieben.
Dadurch eignet sich das Kit für sehr unterschiedliche Szenarien: Für Patrouillen und Spezialeinheiten ebenso wie für den Schutz von Veranstaltungen, die Absicherung von Staatsbesuchen oder die kurzfristige Sicherung eines Werksgeländes. Es muss weder fest installiert noch aufwendig geschult werden und ist in Minuten einsatzbereit. Wer heute ein Event absichert, kann morgen mit demselben Koffer eine andere Liegenschaft schützen.

Vier Zielgruppen, ein Bedarf

Militär: Die Verteidigungsausgaben in Europa steigen, und Drohnen sind in aktuellen Konflikten zum Alltagswerkzeug geworden. Streitkräfte brauchen Systeme, die Truppen im Feld und feste Standorte schützen und mit vorhandenen Führungsstrukturen, einschließlich des TAK-Ökosystems und des SAPIENT-Protokolls, interoperabel sind.
Polizei und Behörden: Bei Demonstrationen, Staatsbesuchen und Großveranstaltungen müssen Einsatzkräfte unerlaubte Drohnen schnell erkennen und entschärfen können. Wie das in der Praxis aussieht, zeigte die Fußball-WM 2026. DroneShield unterstützte dort die Luftraumsicherung in Kansas City mit sieben Einsätzen an mehreren Standorten. Dabei wurden 184 Drohnen erkannt, 48 unautorisierte Fluggeräte wurden sichergestellt.
Kritische Infrastruktur: Flughäfen, Energieversorger, Raffinerien und Rechenzentren sind verwundbar. Schon eine einzelne Drohnensichtung kann Betriebsunterbrechungen auslösen. Für Betreiber, die auch die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie und der Resilienzvorgaben für kritische Einrichtungen im Blick haben, wird Drohnendetektion
zum Teil des Sicherheitskonzepts.
Private Sicherheitsunternehmen: Wer Betriebsgelände, Industrieparks oder Veranstaltungen schützt, braucht ein verlässliches Lagebild des Luftraums. Drohnen Detektionssysteme schließen hier eine Lücke, die klassische Videoüberwachung und
Zäune nicht abdecken.

Rechtlicher Rahmen und verantwortungsvoller Vertrieb

Bislang dürfen in Österreich nur das Bundesheer und die Spezialkräfte der Polizei die von Drohnen ausgehende Bedrohung aktiv mindern, etwa durch die Störung der Funkverbindung. Das soll sich ändern: Die Bundesregierung hat angekündigt, noch in diesem Jahr das Telekommunikationsgesetz zu novellieren. Künftig sollen auch Betreiber kritischer Infrastruktur, etwa Energieversorger, oder Flughäfen, nach einer Lizenzierung erkannte Drohnen bei konkreter Bedrohung selbst abwehren dürfen. Die Details sind noch offen.

Joh. Springer’s Erben hält diese Entwicklung für zeitgemäß und sinnvoll. Dabei steht die Detektion an erster Stelle: Detektionssysteme sind passiv und greifen nicht in den Funkverkehr ein. Sie stehen einem breiten Kundenkreis offen und schaffen die Grundlage für jede weitere Entscheidung, denn nur wer eine Drohne erkennt, kann angemessen reagieren.
Systeme zur Minderung von Drohnenbedrohungen gibt das Unternehmen ausschließlich an Stellen ab, die dazu berechtigt sind, derzeit also an Behörden und Streitkräfte, künftig auch an lizenzierte Betreiber. Joh. Springer’s Erben berät Interessenten von der Bedarfsanalyse bis zur Einführung, koordiniert Schulung und Wartung und steht für Vorführungen zur Verfügung.

Über DroneShield
DroneShield (ASX: DRO) entwickelt Technologien zur Erkennung und Abwehr von Drohnen und beliefert Streitkräfte, Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur weltweit. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Sydney, seine europäische Zentrale in Amsterdam.

Über Joh. Springer’s Erben
Joh. Springer's Erben ist seit 1836 in Wien ansässig und war k.u.k. Hoflieferant. Das Unternehmen fertigt und handelt Jagd- und Sportwaffen und bietet eine Werkstätte, Auktionshaus, Schulungen sowie ein Schießkino. Mit DroneShield erweitert es sein Angebot um Sicherheitstechnik für Behörden, Betreiber kritischer Infrastruktur und Sicherheitsunternehmen.

Rückfragen & Kontakt

Joh. Springer's Erben Handels GmbH
Christian Johann Springer
Telefon: +4369914061104
E-Mail: [email protected]

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