• 02.11.2026, 09:01:04
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Meldung von Nebenwirkungen in Apotheken kann Leben retten

MedSafetyWeek legt Fokus auf die aktive Meldung von möglichen Nebenwirkungen bei Arzneimitteln – Apotheker:innen zählen dabei zu den wichtigsten Ansprechpartner:innen

Wien (OTS) - 

Bevor es ein Arzneimittel in die mehr als 1.470 Apotheken Österreichs schafft, vergehen mehrere Jahre. Wirkstoffsuche, Tests bzw. Studien und Zulassungsverfahren unterliegen strengsten Vorgaben und ständigen Kontrollen durch das Arzneimittelgesetz. Aber auch nach der Markteinführung werden Arzneimittel durch das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) genau überwacht – etwa auf nicht bekannte Nebenwirkungen. Die jährliche EU-weite MedSafetyWeek (2. bis 8. November) stellt mit ihrem Motto „Side effects – don’t ignore them, report them – Nebenwirkungen: ignorieren Sie sie nicht, sondern melden Sie sie“ dieses Thema in den Vordergrund.

„Und genau an diesem Punkt kommen Betroffene und Apotheken ins Spiel: Wer Arzneimittel zu sich nimmt und mögliche Nebenwirkungen wahrnimmt, sollte diese unbedingt melden. Die mehr als 7.000 Apothekerinnen und Apotheker stehen bei Fragen bereit und finden individuelle Lösungen. Bitte nehmen Sie Ihre Wahrnehmungen ernst, Sie können damit Leben retten“, appelliert Raimund Podroschko, 1. Vize-Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Meldungen über Nebenwirkungen werden an das BASG weitergeleitet, dort begutachtet und schließlich an die Nebenwirkungsdatenbank der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) weitergeleitet. Dort analysieren Expert:innen die Eingaben und ordnen im Bedarfsfall Maßnahmen an. Diese können von zusätzlichen Informationen in der Packunsbeilage bis hin zum Widerruf einer bereits erteilten Arzneimittelzulassung reichen.

Österreichs Apotheken lagern bis zu 6.000 unterschiedliche Arzneimittel in ihren Räumlichkeiten. Für die mehr als 7.000 Apotheker:innen hinter der Tara zählt es zu ihrer Kernkompetenz und ist es gelebter Alltag, die Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln mit den Kund:innen abzuklären. Meldungen über mögliche noch unbekannte Wirkungen sind dort also genau richtig.

Rückfragen & Kontakt

Österreichische Apothekerkammer
Telefon: 01 404 14 - 600
E-Mail: [email protected]

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