- 29.10.2026, 11:47:32
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Europas digitale Zukunft im Fokus: Technology Impact Summit schlägt Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Dritte Auflage des Think-Tank-Events bringt europäische Vordenker am 11. November 2026 in der Universität Graz zusammen.
Die Bruttowertschöpfung in Österreich durch Künstliche Intelligenz könnte laut einer Studie von Economica langfristig um bis zu 18 Prozent steigen, was einem zusätzlichen Wertschöpfungspotenzial von rund 72 Milliarden Euro pro Jahr entspricht. Europaweit beziffern Experten die zusätzliche jährliche Wirtschaftsleistung mit bis zu drei Billionen Euro. Umso bedeutender ist es, nicht nur am globalen KI-Wettrennen teilzunehmen, sondern die Rahmenbedingungen durch digitale Souveränität selbst zu gestalten und Leitplanken zu setzen, innerhalb derer Europa seine Potenziale heben kann.
„Der Technology Impact Summit könnte vom Datum nicht besser liegen. Nach den Forderungen führender US-Unternehmen, wegen Superintelligenz-Risiken die KI-Entwicklung zu bremsen sowie stärker zu regulieren, den Sicherheitsvorfällen rund um OpenAI und dem Börsengang von Anthropic: Wo steht Europa in diesen Fragen und welche anderen Chancen ergeben sich? Und wie kann Österreich grundsätzlich die Möglichkeiten von KI nutzen, ohne bei digitaler Souveränität und Sicherheit den Anschluss zu verlieren?
“, bringt Markus Fallenböck (Universität Graz), einer der Initiatoren des Summit, die Themen auf den Punkt.
Unter dem Titel „Europas digitale Zukunft – zwischen Souveränität, Sicherheit und KI-Wettlauf“ gehen internationale und heimische Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie im Dialog beim dritten Technology Impact Summit (TIS) jenen Fragen nach, die zukunftsentscheidend sind. Das interdisziplinäre Think-Tank-Event schlägt als gemeinsame Initiative von Universität Graz, Technische Universität Graz, JOANNEUM RESEARCH und FH JOANNEUM erneut die Brücke zwischen praxisnahen Einblicken in die Wirtschaft und wissenschaftlichen Perspektiven und hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2024 zur wesentlichen Diskursplattform entwickelt, aus der sowohl langfristige Strategien als auch konkrete Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik entstehen.
Unterschiedliche Perspektiven auf Europas digitale Zukunft
Aktuelle Positionen aus Politik und Wissenschaft vertreten Landesrat Willibald Ehrenhöfer (Land Steiermark) und Sektionschef Elmar Pichl (Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung). Die Rolle von Wissenschaft und Forschung wird im Gespräch mit den Rektoren bzw. Geschäftsführern Horst Bischof (Technische Universität Graz), Heinz Mayer (JOANNEUM RESEARCH), Martin Payer (FH JOANNEUM) sowie Peter Riedler (Universität Graz) beleuchtet.
Den diesjährigen Technology Impact Summit eröffnet Agnes Heftberger (Microsoft) mit ihrer Keynote „Europas digitale Zukunft“. Zu diesem Thema diskutieren Philipp Amann (Europäische Zentralbank), Daniel Keinrath (fonio), Georg List (AVL List), Stefan Mangard (TU Graz) und Hannah Wundsam (AustrianStartups). Gemeinsam stellen sie sich im Gespräch mit Moderatorin Katrin-Cécile Ziegler die Frage, wie Europa das globale Rennen für sich entscheiden könnte.
Ob es sich bei Europas Souveränität um Traum oder Wirklichkeit handelt, verhandeln im Rahmen einer „Near Future Debate“ Philipp Töbich (SAP) und Christian Winkelhofer (Accenture).
Den Blick ins Morgen wirft Zukunftsforscher Tristan Horx (Horx Future), bevor Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll über aktuelle politische Umsetzungen und künftige Vorhaben auf nationaler und europäischer Ebene berichtet.
Aus der unternehmerischen und wissenschaftlichen Praxis sowie von erfolgreichen Kooperationen berichten in Form von kompakten „Lightning Talks“ CANCOM, DaphOS.ai zusammen mit der Universität Graz, Experts Inside, EY in Kooperation mit AVL List, FH JOANNEUM, JOANNEUM RESEARCH, MANZ gemeinsam mit Noxtua sowie Taceo und die TU Graz.
Eine Zusammenfassung des Summit sowie den Ausblick auf das Generalthema für 2027 bringen Markus Fallenböck (Universität Graz), Andrea Höglinger (TU Graz), Wolfgang Granigg (FH JOANNEUM) und Helmut Wiedenhofer (JOANNEUM RESEARCH) in das hochkarätig besetzte Think-Tank-Event ein.
Über den Technology Impact Summit
Der Technology Impact Summit ist eine gemeinsame Initiative von Universität Graz, Technische Universität Graz, JOANNEUM RESEARCH und FH JOANNEUM. Die Think-Tank-Veranstaltung bietet eine einzigartige Plattform, auf der die neuesten Entwicklungen und Trends eingehend diskutiert und reflektiert werden und baut Brücken zwischen Wissenschaft, Technologie und Anwendung. Hohe Prägnanz wird durch Diskussionen in Form von „Oxford Style Debates“ oder Präsentationen von Use Cases im Rahmen von kompakten „Lightning Talks gewährleistet. Der Technology Impact Summit 2026 wird unterstützt von Accenture, Austria Wirtschafts Service, Bankenverband, Bechtle, Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Bundesministerium für Wirtschaft Energie und Tourismus, CANCOM, Der Brutkasten, Die Presse, Energie Steiermark, Experts Inside, EY, GRAWE, Graz Holding, Huawei, Industriellenvereinigung Steiermark, Kleine Zeitung, Knapp, Land Steiermark, Magna, MANZ, NTS, Raiffeisen-Landesbank Steiermark, RTR, Steiermärkische Sparkasse, Volksbank Steiermark und Wirtschaftskammer Steiermark. Weitere Informationen auf ti-summit.com
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