• 29.10.2026, 10:45:02
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„Bewusst gesund“: Demenzbrille – virtueller Blick in die Welt der Betroffenen

Am 31. Oktober um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Wien (OTS) - 

Dr. Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 31. Oktober 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:

Demenzbrille – virtueller Blick in die Welt der Betroffenen

Bis 2050 dürfte die Zahl der Menschen mit einer Demenzerkrankung in Österreich auf über 290.000 anwachsen. Die Frage, wie man besser mit dieser Krankheit umgeht, wird also drängender. Demenz verändert nicht nur die Erinnerung, sie kann auch die Wahrnehmung beeinflussen. Vertrautes wirkt plötzlich fremd, einfache Handgriffe werden zur Herausforderung. Das belastet nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch jene, die sie begleiten. Ein neuer VR-Simulator eines österreichischen Start-ups soll nun dabei helfen, solche Situationen besser zu verstehen. Es ist der Versuch, diese Krankheit für Nicht-Betroffene spürbar zu machen und für ein paar Minuten in eine Welt einzutauchen, die für Menschen mit Demenz alltäglich ist. Entwickelt wurde der Simulator für Krankenhäuser, Beratungsstellen und Pflegeeinrichtungen. Gestaltung: Nadine Maehs

Studiogespräch mit Demenz-Trainerin

Um die Welt von Menschen mit Demenz besser zu verstehen, benötigt es vor allem ein tieferes Verständnis für ihre Art zu kommunizieren. Denn hinter herausforderndem Verhalten verbergen sich oft unerfüllte Bedürfnisse, Ängste oder Gefühle, die sich nur schwer in Worte fassen lassen. Wenn vertraute Gesichter und alltägliche Orte plötzlich fremd werden, gewinnt der zwischenmenschliche Dialog umso mehr an Bedeutung. Hier setzt die Methode der Validation an: Sie begegnet Menschen mit Demenz mit Empathie, Wertschätzung und Verständnis. Dadurch sollen die Kommunikation erleichtert, Missverständnisse vermieden und die Würde und Lebensqualität von Menschen mit Demenz erhalten werden, erklärt die Demenztrainerin Petra Fercher.

Grenzerfahrung Eisbaden – nicht für jeden geeignet

Eisbaden liegt im Trend – als Herausforderung für Körper und Geist. Ausgelöst durch Endorphine und Dopamin erleben Eisschwimmer:innen einen regelrechten Rausch – ein Effekt, der das Eisbaden für viele so reizvoll macht. Doch Mediziner:innen warnen: Besonders Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen setzen sich einem erhöhten Risiko aus. Die Kälte kann den Blutdruck stark ansteigen lassen und das Herz erheblich belasten. Ein besonders eindrucksvoller Ort für diese Erfahrung liegt im Inneren des Hintertuxer Gletschers im Zillertal. Rund 30 Meter unter den Pisten befindet sich ein unterirdischer See. Hier wird Eisbaden zur extremen Grenzerfahrung – zwischen Faszination, körperlicher Herausforderung und nicht zu unterschätzendem Risiko. Gestaltung: Denise Kracher

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Nesselsucht

Etwa jeder fünfte Mensch ist im Laufe seines Lebens von Nesselsucht betroffen, Frauen häufiger als Männer. Typisch sind plötzlich auftretende, stark juckende Quaddeln auf der Haut, ähnlich wie nach dem Kontakt mit einer Brennnessel. Daher auch der Name Nesselsucht, medizinisch Urtikaria genannt. Diese wird häufig mit einer Allergie verwechselt. Dabei können Faktoren wie Infektionen, Medikamente, Kälte oder Druck auf die Haut eine Rolle spielen. Bei manchen Menschen klingt die Nesselsucht nach kurzer Zeit wieder ab, bei anderen bleiben die juckenden Quaddeln über Monate oder sogar Jahre bestehen. Was hinter dieser Hauterkrankung steckt, erklärt Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Hafer als Cholesterinsenker – wie effektiv ist das Getreide?

Hafer gilt als regionales Superfood und medizinisch wirksames Nahrungsmittel – und das zu Recht. Schon vor mehr als hundert Jahren haben Ärzte Haferkuren gegen Diabetes mit Erfolg eingesetzt – und seit Langem weiß man, dass Hafer den Cholesterinspiegel effektiv senken kann. Möglich wird das durch Ballaststoffe namens Beta-Glukane, von denen der Hafer besonders große Mengen enthält. Sie beeinflussen die Darmflora dahingehend, dass Cholesterin ausgeschieden wird und sich nicht im Blut anreichert. Eine Studie aus Deutschland zeigt jetzt, dass das am effektivsten durch eine nur zweitägige Haferkur erreicht wird, die den Cholesterinspiegel sogar über einen Zeitraum von sechs Wochen deutlich senkt. Ein „Bewusst gesund“-Redakteur hat es ausprobiert. Gestaltung: Christian Kugler

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