- 29.10.2026, 10:00:34
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Smartes Energiesparen in Gemeinden: SensIQon macht Einsparpotenziale in Leopoldsdorf sichtbar
SensIQon zeigt in Leopoldsdorf, wie intelligente Sensorik und KI Gemeinden dabei unterstützen können, Energie etwa in Ämtern, Kindergärten und Schulen einzusparen.

Energieverbräuche in öffentlichen Gebäuden nachvollziehbar erfassen, Einsparpotenziale erkennen und Heizungsanlagen effizienter betreiben:
Das Wiener Technologieunternehmen SensIQon hat bei einem Besuch in der niederösterreichischen Gemeinde Leopoldsdorf Möglichkeiten seiner Sensor- und KI-Technologie vorgestellt. Im Mittelpunkt standen ein Gespräch mit Bürgermeister Fritz Blasnek sowie die Besichtigung der Heizanlage der Volksschule Leopoldsdorf. Im Rahmen des Termins unterzeichneten die Marktgemeinde Leopoldsdorf, SensIQon und TrendUp eine Absichtserklärung (Letter of Intent) für ein gemeinsames Pilotprojekt zur intelligenten Erfassung und Optimierung kommunaler Energieverbräuche. Ziel ist es, Einsparpotenziale in örtlichen Gebäuden zu identifizieren, die Energiebuchhaltung zu unterstützen und einen Beitrag zur Energieeffizienz sowie zur Reduktion von CO₂-Emissionen zu leisten.
Die Präsentation veranschaulichte, wie vorhandene Mess- und Anlagentechnik mit einer modularen IoT-Box verbunden und für eine digitale Energiebuchhaltung genutzt werden kann.
Digitale Energiebuchhaltung macht Verbrauch sichtbar
Schulen, Kindergärten, Gemeindeämter und Sportanlagen benötigen Strom, Wärme und Wasser. Verbrauchsdaten liegen jedoch oft in unterschiedlichen Systemen vor. SensIQon soll diese Daten zentral zusammenführen, langfristig vergleichbar machen und mithilfe KI-gestützter Analysen auf Auffälligkeiten hinweisen.
An der Volksschule Leopoldsdorf wurde die Heizanlage als möglicher Einsatzbereich definiert: Temperaturwerte, Betriebszeiten und Energieverbräuche könnten erfasst und ausgewertet werden, um unnötige Laufzeiten oder ungewöhnliche Verbrauchsmuster leichter zu erkennen.
Für Bürgermeister Fritz Blasnek ist der Einsatz moderner Technologien Teil einer umfassenderen Strategie zur Weiterentwicklung und Modernisierung der Gemeinde. Angesichts begrenzter öffentlicher Mittel gewinnen Maßnahmen zur Senkung laufender Betriebskosten zunehmend an Bedeutung.
Bürgermeister Fritz Blasnek: „Die öffentlichen Mittel werden nicht mehr, gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Gemeinden. Umso wichtiger ist es, vorhandene Ressourcen intelligent und effizient einzusetzen. Jeder Euro, den wir durch einen geringeren Energieverbrauch einsparen, steht uns für andere wichtige Projekte und Investitionen zur Verfügung, die unmittelbar unserer Bevölkerung zugutekommen. Mein Ziel ist es, Leopoldsdorf zu einer der innovativsten Gemeinden Niederösterreichs zu machen. Mit modernen Technologien, neuen Ideen und einer konsequenten Weiterentwicklung unserer Infrastruktur wollen wir zeigen, wie eine zukunftsorientierte Mustergemeinde aussehen kann. Wenn moderne Sensorik und verständliche Auswertungen dabei helfen, Einsparpotenziale zu erkennen, ist das ein sehr interessanter Ansatz für die kommunale Praxis.“
Energieeffizienz und europäische Vorgaben
Auch die europäische Energieeffizienzrichtlinie EED III erhöht die Bedeutung eines ebenso strategischen wie nachhaltigen Umgangs mit Energie im öffentlichen Sektor. Digitale Energiebuchhaltung kann Gemeinden helfen, Verbräuche zu dokumentieren, Maßnahmen zu bewerten und Investitionsentscheidungen besser vorzubereiten. Welche konkreten gesetzlichen Pflichten für einzelne Gemeinden gelten, hängt von der nationalen Umsetzung und den jeweiligen Voraussetzungen ab.
Bestehende Sensoren intelligent verbinden
SensIQon setzt bei vorhandener Infrastruktur an: Die modulare IoT-Box bindet bestehende Sensoren und technische Anlagen an eine gemeinsame Plattform an. Dort werden Messwerte aufbereitet und übersichtlich dargestellt. Zusätzliche Sensorik kann je nach Datenqualität und Anwendungsfall ergänzt werden.
Spezialisierte Softwaremodule unterstützen die Überwachung von Anlagenzuständen, die Analyse von Energie- und Wasserverbrauch sowie vorausschauende Wartung. KI-gestützte Auswertungen sollen Auffälligkeiten und ungewöhnliche Verbrauchsmuster erkennbar machen und konkrete betriebliche Entscheidungen unterstützen.
Der Einstieg erfolgt schrittweise: Anlagen und Schnittstellen analysieren, einen abgegrenzten Bereich pilotieren, Messdaten auswerten und bewährte Anwendungen auf weitere Standorte übertragen. Konkrete Einsparungen können erst nach einer Ausgangsmessung und einer Überprüfung im Betrieb beziffert werden.
TrendUp GmbH unterstützt Entwicklung
Während SensIQon die konkrete IoT- und KI-Technologie entwickelt, unterstützt TrendUp den unternehmerischen Aufbau, die Vernetzung mit Technologie- und Anwendungspartnern sowie die Erschließung neuer Märkte. Yuan Dawei bringt als Gründer und Geschäftsführer von TrendUp internationale Erfahrung im Aufbau von Technologieunternehmen ein und stellt auch die finanziellen Mittel zur Weiterentwicklung der SensIQon-Lösungen zur Verfügung.
Yuan Dawei: „Unser Ziel bei TrendUp ist es, die Entwicklung innovativer Technologien zu ermöglichen und diese gemeinsam mit starken Partnern in die praktische Anwendung zu bringen. Die Verbindung von Technologieentwicklung und konkreten Anwendungsfällen ist dabei entscheidend. Viele Unternehmen und Gemeinden verfügen bereits über eine umfangreiche technische Infrastruktur, deren Potenzial noch nicht vollständig genutzt wird. Genau hier setzt SensIQon an. Besonders freut es mich, dass wir mit der Marktgemeinde Leopoldsdorf nun ein konkretes Pilotprojekt auf den Weg bringen können. Gemeinsam wollen wir demonstrieren, wie intelligente Datennutzung einen messbaren Mehrwert schaffen und Gemeinden dabei unterstützen kann, Energie und Kosten zu sparen.“
Die Zusammenarbeit ist langfristig ausgerichtet und soll die Grundlage für weitere Anwendungen und Partnerschaften in Österreich und darüber hinaus schaffen.
Vom kommunalen Gebäude zur Industrieanlage
Die SensIQon-Technologie ist nicht auf Gemeinden beschränkt. Auch Produktionsbetriebe, Gebäudebetreiber und Versorgungsunternehmen können ihre vorhandene Sensorik zur Zustandsüberwachung, Ressourcenoptimierung und Unterstützung von Wartungsentscheidungen nutzen.
Emanuel Plopu, Geschäftsführer von SensIQon, erklärt: „Gerade bei bestehenden Heizungsanlagen können zusätzliche Informationen über Laufzeiten, Temperaturen und Verbrauch helfen, technische Zusammenhänge besser zu verstehen. Unser Ansatz ist, vorhandene Daten nutzbar zu machen und Verbesserungen Schritt für Schritt im Betrieb zu prüfen.“
Über die Marktgemeinde Leopoldsdorf
Die Marktgemeinde Leopoldsdorf liegt südlich von Wien im Bezirk Bruck an der Leitha und zählt rund 5.600 Einwohnerinnen und Einwohner. Unter Bürgermeister Fritz Blasnek verfügt die Gemeinde über eine vielfältige öffentliche Infrastruktur, darunter eine Volksschule mit rund 200 Schülerinnen und Schülern in zehn Klassen, mehrere Kindergärten, Kinderbetreuungseinrichtungen sowie das Gemeindeamt und weitere kommunale Gebäude/Einrichtungen. Der effiziente Betrieb und die nachhaltige Bewirtschaftung dieser Gebäude sind wichtige Ansatzpunkte, um Energiekosten langfristig zu senken und Ressourcen gezielt einzusetzen. www.leopoldsdorf.gv.at
Über Yuan Dawei
Yuan Dawei ist ein international tätiger Technologieunternehmer mit Erfahrung in den Bereichen Finanztechnologie, digitale Plattformen und Unternehmensentwicklung. Er studierte Mathematik und Computational Science an der China University of Petroleum und war von 2013 bis 2015 als Operations Director und Mitgründer bei Huobi tätig. 2016 war er Mitgründer von ColdLar Wallet. Seit 2023 ist er Gründer von Red Dot Technology Limited, dem Unternehmen hinter RedotPay. Als Gründer und Geschäftsführer von TrendUp investiert er in die Weiterentwicklung der SensIQon-Lösung und unterstützt mit finanziellen Mitteln sowie seiner internationalen Erfahrung den Aufbau und die Expansion innovativer Unternehmen in Österreich.
Über TrendUp
Die TrendUp GmbH begleitet technologieorientierte Innovationsprojekte von der Entwicklung bis zur Marktreife und Skalierung. Das Unternehmen verbindet technologische Kompetenz mit unternehmerischer Erfahrung und internationalen Netzwerken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung praxistauglicher Lösungen für den industriellen Mittelstand sowie dem Aufbau langfristiger Technologie- und Marktpartnerschaften. www.trendup-gmbh.com
Über SensIQon
Die SensIQon GmbH mit Sitz in Wien entwickelt modulare Lösungen zur intelligenten Erfassung, Vernetzung und Auswertung von Sensordaten. Im Mittelpunkt steht eine IoT- und KI-Plattform, die vorhandene Sensorik und technische Anlagen verbindet und Informationen für Energieoptimierung, Zustandsüberwachung, vorausschauende Wartung und betriebliche Entscheidungen bereitstellt. Die Technologie richtet sich insbesondere an Industrieunternehmen, Gebäudebetreiber und kommunale Einrichtungen. www.sensiqon.io
Rückfragen & Kontakt
SensIQon GmbH
Emanuel Plopu
Telefon: +43 699 10641889
E-Mail: [email protected]
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