- 28.10.2026, 12:27:32
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SWV-Präsident Hinteregger: „Tourismusbeschäftigtenfonds ist eine Investition in die Zukunft unserer Betriebe“
SWV begrüßt Start des mit 6,5 Millionen Euro jährlich dotierten Fonds und fordert besonderes Augenmerk auf Beschäftigte in Klein- und Kleinstbetrieben.
Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Österreich (SWV) begrüßt den operativen Start des Tourismusbeschäftigtenfonds. Mit jährlich 6,5 Millionen Euro sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hotellerie und Gastronomie künftig bei Aus- und Weiterbildung sowie beim langfristigen Verbleib in der Branche unterstützt werden. Für SWV-Präsident Bernd Hinteregger, selbst langjähriger Hotelier und Hotelsanierer, ist der Fonds ein wichtiger Schritt zur Stärkung des österreichischen Tourismusstandorts.
„Ich kenne die Herausforderungen unserer Branche aus jahrzehntelanger unternehmerischer Erfahrung. Gerade in der Hotellerie und Gastronomie entscheidet die Qualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wesentlich über den Erfolg eines Betriebs. Wer in die Qualifikation der Beschäftigten investiert, stärkt damit unmittelbar auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Der Tourismusbeschäftigtenfonds schafft dafür neue Möglichkeiten und setzt an einer entscheidenden Stelle an“, betont Hinteregger.
Besonders kleine Betriebe müssen profitieren
Ein besonderes Anliegen ist Hinteregger, dass die Förderungen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kleinen und kleinsten Tourismusbetrieben erreichen. Gerade familiengeführte Hotels und Gastronomiebetriebe mit wenigen Beschäftigten verfügen häufig nicht über eigene Personalabteilungen oder strukturierte Weiterbildungsprogramme.
„Aus meiner Erfahrung als Hotelier und Hotelsanierer weiß ich, wie herausfordernd es gerade für kleinere Betriebe ist, neben dem laufenden Geschäft Zeit und Ressourcen für Weiterbildung aufzubringen. Deshalb brauchen wir unkomplizierte Förderungen und praxisnahe Angebote, die sich tatsächlich in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Ob Service, Gästekommunikation, Küche oder Bar – gezielte Qualifizierungen bringen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Perspektiven und helfen den Betrieben, ihre Qualität weiterzuentwickeln“, erklärt Hinteregger.
Positiv bewertet Hinteregger auch die digitale Förderplattform, über die Beschäftigte künftig Anträge einbringen können. Entscheidend sei, dass die Abwicklung möglichst einfach gestaltet wird und die Förderungen auch jene erreichen, die bislang kaum Zugang zu entsprechenden Angeboten hatten.
„Mein persönlicher Dank gilt Günter Löffler, der mit großem Engagement und viel Branchenkenntnis an diesem wichtigen Projekt mitgewirkt und dabei insbesondere die Anliegen der kleinen Tourismusbetriebe eingebracht hat. Genau dieser Austausch zwischen unternehmerischer Praxis und politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern ist entscheidend, damit neue Maßnahmen dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“
Für Hinteregger ist der Fonds auch ein wichtiges Signal für die langfristige Entwicklung der Branche: „Unser Tourismus hat enormes Potenzial. Damit wir dieses auch in Zukunft ausschöpfen können, brauchen wir motivierte, gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wirtschaftlich starke Betriebe. Der Tourismusbeschäftigtenfonds kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten – für die Menschen, die Unternehmen und den gesamten österreichischen Tourismusstandort.“
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