• 28.10.2026, 11:00:34
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„Africa Now!“: Ö1 startet umfangreichen Programmschwerpunkt zum Thema Afrika

Wien (OTS) - 

Ö1 startet mit Anfang November einen umfangreichen Schwerpunkt zum Thema Afrika. Zusammen mit Radio Afrika International (RAI) produziert, nimmt sich der Schwerpunkt zum Ziel, die Errungenschaften, Leistungen und Innovationen des Kontinents Afrika zu beleuchten. In zahlreichen Sendungen, Features und Programmpunkten wird der vielfältige Kontinent im Mittelpunkt stehen. Dafür kommen auch mehrere afrikanische Journalistinnen und Journalisten aus rund 20 Ländern zu Wort, die über ihre Heimat und dort wichtige Themen erzählen. Auch in ORF 2, ORF III und auf ORF ON wird über afrikanische Themen berichtet. Außerdem widmen sich ein ORF DialogForum und die Veranstaltung „SoloTogether“ im ORF RadioKulturhaus der Themensetzung.

Vielfältiges Afrika: Umfassendes Programm in Ö1

Den Start im Ö1-Programm macht bereits am 30. Oktober um 16.05 Uhr die Sendung „Im Gespräch“: Darin erzählt der Wasser- und Energieexperte sowie NGO-Gründer Paul Yillia wie er nach Sierra Leone zurückkehrt ist und mit seiner Organisation TENN durch Solarenergie, Trinkwasser und Stromversorgung gegen Armut kämpft. Die Ausgabe wird am 5. November um 20.00 Uhr wiederholt. Am 1. und 8. November, um jeweils 7.05 Uhr, eröffnet die Sendung „Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen“ vielfältige Einblicke in Lebensweisen und Glaubenswelten Afrikas. Am 1. November um 10.05 Uhr spannt ein „Ambiente Spezial“ mit dem Titel „Streifzug durch Senegal“ den Bogen von Dakars Geschichte und Kulturszene über die Fährverbindung in die Casamance bis zu den Herausforderungen und Hoffnungen der südsenegalesischen Region. Am 1. November um 17.10 Uhr erkundet die Sendung „Spielräume Spezial“ die rituellen Wurzeln und prägenden Musiker:innen der Gnawa-Musik sowie ihre Verbindungen zum internationalen und österreichischen Jazz. Am selben Tag um 20.58 Uhr werden in der Sendung „Zeit-Ton: Zeitgenössische Musik aus Afrika“ afrikanische Komponistinnen und Komponisten und die musikalischen, kulturellen und persönlichen Einflüsse auf ihr Schaffen vorgestellt.

Vom 2. bis 7. November, jeweils um 6.57, Uhr lässt die Sendung „Gedanken für den Tag“ Menschen aus verschiedenen afrikanischen Ländern über ihren Alltag, ihre Hoffnungen und Zukunftswünsche sowie über Themen wie Medien, Wissenschaft, Religion und gesellschaftlichen Wandel sprechen. Vom 2. bis 5. November jeweils um 9.30 Uhr berichtet außerdem das „Radiokolleg“ über lokale Projekte, die Wirtschaft und Umwelt stärken, Geschlechtergerechtigkeit fördern und neue Perspektiven schaffen. Am 2. November um 15.30 Uhr zeigt die Sendung „Moment“, wie afrikanische Studierende zwischen Kulturschock und beruflichen Chancen ihren Weg finden. Am 6. November um 15.30 Uhr widmet sich eine Ausgabe von „Moment – Kulinarium“ den afrikanischen Küchen und verhandelt das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation, während die Sendung „matrix – computer & neue medien“ am selben Tag um 19.05 Uhr die Digitalisierung staatlicher Dienste und den umkämpften Zugang zu sensiblen Daten afrikanischer Bürger:innen am Beispiel Ugandas behandelt.

Am 7. November um 9.05 Uhr begleitet die Sendung „Hörbilder“ die Künstlerin Diagne Chanel bei ihrem Versuch, in Senegal einen Ort für Kunst und Erinnerung zu schaffen, und erzählt von ihrem Ringen um Zugehörigkeit und Identität. Am selben Tag um 17.05 Uhr widmet sich auch das Magazin „Diagonal Stellt Vor“ dem Schwerpunkt. Am 8. November um 10.05 Uhr führt eine Ausgabe von „Ambiente“ mit dem Titel „Das unerwartete Äthiopien“ von der Hauptstadt Addis Abeba in den Süden des Landes zu traditionellen Lebenswelten, beeindruckender Landschaft und einer Begegnung mit Bergelefanten. Am selben Tag um 16.00 Uhr stellt die Sendung „Ex libris“ Bücher von Daniel Kehlmann, Mia Couto, Jessica Mawuena Lawson, Abdulrazak Gurnah und Dacia Maraini vor.

Vom 9. bis 12. November, jeweils um 9.45 Uhr, erzählt das „Radiokolleg“ mit der Sendereihe „100 Songs – Geschichte wird gemacht“ anhand prägender Songs von E. T. Mensah, Fela Kuti, Cesária Évora und Magic System, wie Musik aus Afrika ihre Zeit widerspiegelt und bis heute nachwirkt. Vom 9. bis 13. November, jeweils um 15.55 Uhr, beleuchtet „Betrifft: Geschichte“ mit dem Sendungstitel „Tansania und seine koloniale Vergangenheit“ die deutsche und britische Kolonialherrschaft, den Weg in die Unabhängigkeit und die bis heute offene Frage der Rückgabe geraubter Kulturgüter. Am 10. November um 11.05 Uhr wird in den „Radiogeschichten“ aus dem Werk „Meine afrikanischen Lieblingsmärchen“ von Nelson Mandela gelesen. Auch am 10. November, um 19.05 Uhr, porträtieren die „Dimensionen“ den Naturschützer Claver Ntoyinkima, der im ruandischen Nyungwe-Nationalpark mehr als 300 Vogelarten nachahmt und seine Klangkunst mit Umweltschutzarbeit verbindet.

Am 13. November um 11.05 Uhr widmet sich die Sendung „Ö1 Essay“ unter dem Titel „Manifest für den Afrofuturismus“ Felwine Sarrs Buch „Afrotopia“. Um 14.05 Uhr präsentiert „In Concert“ die südafrikanische Posaunistin und Sängerin Siya Makuzeni mit ihrer internationalen Band, die eigene Kompositionen und südafrikanische Jazzstandards verbindet. Am 14. November um 9.05 Uhr spielen die „Hörbilder“ die Ausgabe „Acakoro – die Fußballakademie im Slum von Nairobi“ und erzählt wie Kindern und Jugendlichen durch Fußball, Bildung und Betreuung neue Chancen eröffnet werden. Am selben Tag um 14.00 Uhr verwandelt ein „Ö1 Hörspiel“ den Roman „Tram 83“ von Fiston Mwanza Mujila über einen Nachtclub und seine vielschichtigen Besucher:innen in ein dichtes Klangbild aus Stimmen, Musik und Geräuschen.

Am 15. November um 10.05 Uhr führt die Sendung „Ambiente“ ihr Publikum nach Kenia, jenseits von Strand und Safari. Über Marokko informieren die „Dimensionen“. Am 16. und 17. November (jeweils um 19.05 Uhr) berichtet die Sendung über Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten im Land sowie über Initiativen, die ihre Lage verbessern und die Migrationspolitik beeinflussen wollen. Am 18. November um 14.05 Uhr verbindet die „Ö1 Radiosession“ unter dem Titel „Österreich, Slowakei, Burkina Faso – Trio Finkel-Kone-Griglak“ Jazz mit westafrikanischen Musiktraditionen und lässt die Musiker:innen über ihre Einflüsse sprechen. Um 21.00 Uhr diskutiert Christine Scheucher in den „Passagen“ mit ihren Gästen über neue Bücher von Daniel Kehlmann, Max Czollek und Zadie Smith.

Am 20. November um 9.05 Uhr stellt die Sendung „Kontext“ im Studiogespräch Fabian Urechs Buch „Warum die Zukunft afrikanisch ist“ vor. Am 22. November um 10.05 Uhr folgt „Ambiente“ den Schutzgebieten im südlichen Afrika von Namibias Tierwelt über Botswana bis zu den Victoriafällen. Am 23. November um 11.05 Uhr wird in den „Radiogeschichten“ Daniel Kehlmanns Buch „Afrika“ gelesen. Am 27. November um 23.03 Uhr porträtiert „Zeit-Ton extended“ den aus Nairobi stammenden Musiker KMRU, der mit experimenteller elektronischer Musik international bekannt wurde und sich auch für andere Künstler:innen engagiert.

Am 28. November um 9.05 Uhr besucht die Sendung „Hörbilder“ HIV-positive Menschen und Unterstützer:innen in Uganda und fragt nach den Folgen des Endes der US-Hilfen für das erfolgreiche HIV-Programm. Am 29. November um 10.05 Uhr führt ein „Ambiente Spezial“ entlang des Nils zu Tempeln und Gräbern in Oberägypten, auf einem Kreuzfahrtschiff nach Assuan und zu nubischen Kulturstätten. Um 20.01 Uhr fragt die Sendung „Zeit-Ton“ wie sich die Musikszene rund um das ugandische Nyege-Nyege-Festival und seine Studios, Labels und Künstler:innen-Plattformen entwickelt hat.

Eine Übersicht über die Ö1-Sendungen findet sich hier: https://oe1.orf.at/africanow.

„Africa Now!“ im ORF-Fernsehen

„Mayrs Magazin“ zeigt am 6. November um 18.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON einen Beitrag zu Kenias Energiewende. Denn Kenia generiert mittlerweile fast 90 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen, das zeigt ein Bericht der IEA. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Erdwärme: Rund 43 Prozent des kenianischen Stroms stammen bereits aus Geothermiekraftwerken. Doch die Energiewende bringt auch innovative Lösungen für den Alltag hervor: Solarbetriebene Kühlanlagen helfen etwa Landwirten, ihre Ernte länger frisch zu halten und Lebensmittelverluste zu reduzieren.

Der „kulturMONTAG“ (montags, 22.30 Uhr, ORF 2 und ORF ON) begleitet den Afrika-Schwerpunkt ebenfalls medial und berichtet erstmals dazu am 23. November, u. a. über das demnächst erscheinende neue Buch von Bestsellerautor Daniel Kehlmann: Der satirische Roman „Afrika“ verknüpft die absurden privaten Notlagen eines österreichischen Diplomaten mit der folgenschweren Berliner Kongokonferenz von 1884/85, bei der europäische Mächte, die USA und das Osmanische Reich – ohne Beteiligung afrikanischer Vertreter – den Kontinent unter sich aufteilten. Für Dezember plant das Magazin eine Reportage aus Ghanas Hauptstadt Accra, u. a. mit Ibrahim Mahama – einem der einflussreichsten zeitgenössischen Konzept- und Installationskünstler Afrikas, der als Afrikaner das internationale Kunstranking anführt. Im Jänner 2027 berichtet die Sendung u. a. über ein soziales Kunstprojekt in Uganda, das die vielseitige Konzeptkünstlerin Louise Deiniger ins Leben gerufen hat. In Uganda geboren, in Kenia aufgewachsen, in London studiert und an der Akademie der bildenden Künste in Wien ausgebildet, hat sie Kunststars wie Amoako Boafo aus Accra nach Wien an die Akademie geholt.

ORF DialogForum und Veranstaltungen im ORF RadioKulturhaus zum Afrika-Schwerpunkt

Gleich zwei Veranstaltungen nehmen sich des ORF-Schwerpunkts zu Afrika an: Am 2. November um 13.00 Uhr findet im ORF RadioKulturhaus ein ORF DialogForum zum Thema „Africa Now!“ statt und fragt zusammen mit Vertreterinnen und Vertreter der Diaspora, des Journalismus und der Wirtschaft, welche Aufgabe öffentlich-rechtliche Medien haben, wenn es um ein realistisches Bild von Afrika geht. ORF III und ORF ON übertragen die Veranstaltung ab 13.05 Uhr.

Ebenfalls ins ORF RadioKulturhaus lädt am 11. November, um 20.00 Uhr, die Veranstaltung „SoloTogether: Mamadou Diabaté und Kimyan“, bei der der Balafon-Virtuose Diabaté und der Elektronik- und Drum'n'Bass-Klangkünstler Kimyan erstmals gemeinsam auf der Bühne zu erleben sind. Zuvor präsentieren beide jeweils ein Solo-Set.

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