• 28.10.2026, 10:30:33
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Gemeinsam mehr junge Menschen für MINT begeistern

Mit „Talente regional“ stehen rund 3 Millionen Euro Förderungen zur Verfügung, um Kinder und Jugendliche möglichst früh an die MINT-Thematik heranzuführen.

Wien (OTS) - 

Junge Menschen früh für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern und ihnen konkrete Perspektiven in Forschung, Technologie und Industrie eröffnen: Mit der aktuellen Ausschreibung „Talente regional“ stellen das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und das Bundesministerium für Bildung (BMB) gemeinsam die Nachwuchsförderung im MINT-Bereich in den Mittelpunkt.

Für die Ausschreibung 2026 stehen 2,98 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können österreichweit mindestens 23 Initiativen gefördert werden. Pro Projekt sind bis zu 130.000 Euro Förderung möglich. Einreichungen sind seit 9. September und noch bis 2. Dezember 2026 möglich.

Besonders angesprochen sind heuer die 28 bereits zertifizierten MINT-Regionen. Mit der neuen Kooperation der drei Ressorts sollen bestehende regionale Netzwerke gezielt genutzt und weiter gestärkt werden. Denn genau dort kommen Schulen und andere Bildungseinrichtungen, Forschung und Unternehmen zusammen.

Innovationsminister Peter Hanke: „Wer über den Wirtschafts- und Industriestandort von morgen spricht, muss heute bei den jungen Menschen beginnen. Mit ‚Talente regional‘ bringen wir Forschung und Technologie direkt zu Kindern und Jugendlichen und zeigen ihnen, welche spannenden Berufe und Chancen dahinterstehen. Gerade die MINT-Regionen sind dafür ideale Partner, weil dort Schulen, Forschung und Unternehmen bereits eng zusammenarbeiten. Unser Ziel ist klar: Talente entdecken, Interesse wecken und damit die Innovationen von morgen ermöglichen.“

Für Hanke ist die Nachwuchsförderung zugleich Teil einer breiteren innovations- und industriepolitischen Strategie. Österreich zählt bei Forschung und Entwicklung bereits zur europäischen Spitzengruppe; gleichzeitig besteht etwa beim Frauenanteil in der Forschung weiterhin Aufholbedarf. Forschung und Innovation sind entscheidend dafür, Produktivität, hochwertige Arbeitsplätze und Wohlstand langfristig abzusichern.

Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, dazu: „Es darf nicht davon abhängen, wo ein junger Mensch aufwächst, welche Chancen er im Leben hat. Jedes Mädchen muss die gleichen Möglichkeiten bekommen, Informatikerin, Physikerin oder Forscherin zu werden. Gerade in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik müssen wir alte Rollenbilder aufbrechen und verhindern, dass Mädchen ihre Neugier und Begeisterung für diese Fächer verlieren. Denn noch immer stoßen sie auf unsichtbare Hürden, in der Schule und in ihrem Umfeld. Wir müssen diese Hürden abbauen, Mädchen bestärken und ihnen zeigen, dass ihnen alle Wege offenstehen.“

Bildungsminister Christoph Wiederkehr: „Bildung muss jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Talente zu entdecken und ihre Interessen zu entfalten. Gerade Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bieten spannende Chancen, die viele Kinder und Jugendliche erst kennenlernen müssen. Mit „Talente regional“ bringen wir Schulen, Forschung und Unternehmen zusammen und machen MINT für junge Menschen konkret erlebbar. So wecken wir ihre Neugier, stärken ihre Kompetenzen und eröffnen ihnen neue Perspektiven für ihre Zukunft.“

MINT-Nachwuchs als Teil der Industriestrategie 2035

Die Förderung knüpft unmittelbar an die Industriestrategie Österreich 2035 an. Forschung und Innovation sollen stärker in wirtschaftliche Wertschöpfung und Beschäftigung übersetzt werden. Dazu braucht es neben Investitionen in Schlüsseltechnologien vor allem Menschen mit den entsprechenden Kompetenzen. Im BMIMI sind allein für Schlüsseltechnologien im Zeitraum 2026 bis 2029 rund eine Milliarde Euro eingeplant.

„Talente regional“ setzt deshalb bewusst früh an: Kinder und Jugendliche sollen MINT nicht abstrakt, sondern anhand konkreter Projekte erleben. Gleichzeitig lernen sie Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Berufsbilder in ihrer eigenen Region kennen. Damit verbindet das Programm Nachwuchsförderung, Berufsorientierung und regionale Standortpolitik.

Die Förderung wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelt.

Einreichfrist: 2. Dezember 2026

Förderung: bis zu 130.000 Euro pro Projekt

Gesamtbudget 2026: 2.983.002 Euro

Erwartete Projekte: mindestens 23

Weitere Informationen und Einreichung:
https://www.ffg.at/talente-regional/2026

Informationen zu den MINT-Regionen:
https://www.mint-regionen.at/

BM für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: [email protected]

Bundesministerium für Bildung
Susanne Leiter
Telefon: +43 664 888 48 129
E-Mail: [email protected]

Rückfragen & Kontakt

BM für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Robert Lechner
Telefon: +43 1 71162-658116
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.bmimi.gv.at/

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