• 28.10.2026, 10:12:02
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25.000 Menschen fordern Smartglasses-Verbot in Österreich

#aufstehn und epicenter.works appellieren an Bundeskanzler Stocker und Digitalisierungs-Staatssekretär Pröll

Wien (OTS) - 

Ob in Schwimmbädern oder Schulen: Mit sogenannten Smartglasses – also Brillen mit eingebauten Kameras – lässt sich nahezu überall heimlich filmen. Die Aufnahmen können automatisch gespeichert und direkt ins Internet gestellt werden. Rechtliche Konsequenzen gibt es dafür bislang kaum. Das möchten knapp 25.000 Menschen nun ändern. Sie haben die Petition “Smartglasses stoppen!“ von #aufstehn und epicenter.works unterzeichnet und fordern Bundeskanzler Christian Stocker sowie Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll auf, so rasch wie möglich ein umfangreiches Verbot umzusetzen.

“Hunderte Fälle von heimlich gefilmten Menschen zeigen: Smartglasses erleichtern Missbrauch, denn wer gefilmt wird, merkt es oft nicht einmal”, so Michael Fedorcio von der gemeinnützigen Organisation #aufstehn. “Es ist begrüßenswert, dass die Regierung und Staatssekretär Pröll nun reagieren und Smartglasses, wie von uns gefordert, in sensiblen Bereichen verbieten wollen. Jetzt gilt es, die Maßnahmen so rasch wie möglich umzusetzen – für weitere Diskussionen bleibt keine Zeit. Gleichzeitig muss auch ein Verbot von Smartglasses im öffentlichen Raum geprüft werden. Denn ein kleines Aufnahmelicht an der Brille reicht nicht aus, um Menschen wirksam vor heimlichen Aufnahmen zu schützen.”

“25.000 Menschen sagen klar: Wir wollen keine Welt, in der uns Kameras im Gesicht unserer Mitmenschen auf Schritt und Tritt erfassen können. Meta macht aus Brillen eine Überwachungsinfrastruktur für den öffentlichen Raum – ohne dass die Gefilmten sich wirksam wehren können. Dieses starke Signal muss die Politik ernst nehmen und ein Verbot von Smartglasses vorantreiben, beginnend an Schulen, Amtsgebäuden und Schwimmbädern”, so Thomas Lohninger, Executive Director bei epicenter.works.

Andere Länder handeln bereits

Norwegen plant ein Verbot von Smartglasses an ausgewählten Orten. In den Niederlanden und in Deutschland wurden Klagen gegen Meta und Händler, die die Brillen verkaufen, eingereicht. Mehrere Städte wollen Smartglasses aus Bädern, Saunen und im Nahverkehr verbannen. #aufstehn und epicenter.works fordern, das Verbot so rasch wie möglich auch in Österreich umzusetzen.

Rückfragen & Kontakt

Aufstehn.at - Verein zur Förderung zivilgesellschaftlicher
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Viola Kurz, MA
E-Mail: [email protected]
Tel: 0043 670 550 6384
Website: https://www.aufstehn.at

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