- 28.10.2026, 09:04:32
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REMAX-ImmoSpiegel: Sanieren statt neu bauen - Einfamilienhausmarkt boomt wie nie zuvor, Preissteigerungen moderat
Einfamilienhäuser 1. Halbjahr 2026 auf Basis aller Eintragungen im amtlichen Grundbuch

- Verkäufe: 6.400 Einfamilienhäuser sind um +1.347 mehr als im ersten Halbjahr 2025
- Die Menge liegt um +31,7 % über dem Zehnjahresdurchschnitt der ersten Halbjahre.
- Gesamttransaktionswert: mit 2,57 Mrd. Euro um +579 Mio. Euro mehr als 2025.
- Typischer Hauspreis: 349.536 Euro bedeuten +3,7 % zu 2025, aber weniger als 2023.
- Alle Bundesländer verzeichnen mehr Verkäufe als im Vorjahr; fünf neue Höchststände.
- Bundesländerpreise: sieben im Plus, Wien und Kärnten im Minus. Tirol überholt Wien.
- Landeshauptstädte im Einfamilienhäuser-Preisranking: Salzburg, Bregenz vor Wien, dahinter Linz, Graz, Klagenfurt, St. Pölten unmittelbar vor Eisenstadt.
Gliederung des Gesamtberichts: Österreich, Bundesländerübersicht, Bundesländer einzeln mit Bezirken und Methodik. Grafiken und Fotos unter www.remax.at/presse/presseaussendungen Datenverwendung nur mit Quellenangabe: REMAX Austria / IMMOunited
Der österreichische Einfamilienhausmarkt hat mit 6.400 Einfamilienhäusern im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Verkaufsrekord erreicht. Das sind um +26,7 % mehr Verbücherungen als im Vorjahresvergleich. Innerhalb von zwei Jahren erhöhte sich die Menge vom Tiefststand mit 3.840 um +2.560 Stück beziehungsweise +66,7 % auf eine neue Rekordmenge seit Beginn des REMAX-ImmoSpiegels im Jahr 2009. Der Zehnjahresdurchschnitt für ein erstes Halbjahr betrug 4.860 Verkäufe – 2026 liegt er um +31,7 % darüber. Die bisherige Höchstmarke aus 2018 mit 5.919 Verbücherungen wurde 2026 um +481 Stück übertroffen.
Transaktionswert überspringt erstmals 2,0- und 2,5-Mrd.-Euro-Marke – Auch der Gesamtwert der gehandelten Einfamilienhäuser erreicht mit
2,57 Mrd. Euro einen neuen Höchststand und +29,0 % zu 2025.
Typischer Hauspreis knapp unter dem bisherigen Höchstwert – Der typische Preis eines österreichischen Einfamilienhauses liegt im ersten Halbjahr 2026 bei 349.536 Euro. Dies sind um +12.484 Euro mehr als 2025 und um -937 Euro weniger als im ersten Halbjahr 2023.
Unteres und oberes Preisviertel steigen stärker – Das günstigste Viertel aller verbücherten Einfamilienhäuser kostete höchstens 190.375 Euro (+5,8 %). Das teuerste Viertel begann bei 485.000 Euro (+4,3 %). „Der Einfamilienhausmarkt bietet mit steigenden Verkaufszahlen und einer vergleichsweise moderat steigenden Preisentwicklung gute Voraussetzungen für Käufer und Verkäufer. Viele Interessenten erkennen, dass ein Neubau für sie finanziell kaum oder nicht leistbar ist, und orientieren sich deshalb verstärkt am Bestand. Sanierungsbedürftige Häuser können damit eine realistische Chance auf dem Weg ins Eigenheim eröffnen“
, erklärt Bernhard Reikersdorfer, MBA, Managing Director REMAX Austria.
Wenig Neubau zeigt Wirkung – Die Baubewilligungen für Ein- und Zweifamilienhäuser sanken im gesamten Jahr 2025 auf 31.979 Stück. Das ist laut Statistik Austria der Tiefpunkt seit 2010 und nur die Hälfte der Jahre 2017 bis 2021. „Wenn Baugrundstücke knapper und teurer werden, die Baukosten für Material und Personal deutlich steigen und Finanzierungen nicht mehr so günstig sind wie in den Boomjahren, gewinnt der Bestandsmarkt zunehmend an Bedeutung. Für immer mehr Einfamilienhausinteressenten wird es immer attraktiver, eine bestehende Immobilie zu kaufen, schrittweise zu sanieren und möglichst bald einzuziehen. Der Weg ins Eigenheim führt damit immer häufiger über den Bestand statt über den Neubau“, so Reikersdorfer weiter. „Auch der Generationenwechsel bringt Bewegung in den Einfamilienhausmarkt. Viele Babyboomer, die selbst bereits gut mit Wohnraum versorgt sind, erben Häuser, die sie weder selbst nutzen noch für ihre Nachkommen brauchen. Diese Immobilien kommen zunehmend auf den Markt und eröffnen neuen Käuferschichten Chancen auf ein Eigenheim. Gleichzeitig ermöglicht der Verkauf geerbter Häuser häufig der nächsten Generation den Schritt von der Miete ins Eigentum – etwa in Form einer Eigentumswohnung für die Kinder in der Stadt. Umgekehrt zieht es aber auch viele junge Familien ins Umland, wo sie mehr Platz und ein familienfreundliches Umfeld vorfinden. Homeoffice und E-Mobilität machen dabei die tägliche Nähe zum Arbeitsplatz für viele weniger entscheidend“
, sagt Reikersdorfer abschließend.
BUNDESLÄNDERÜBERSICHT – Alle neun bei den Verkaufszahlen im Plus
Die Verkaufszahlen stiegen in allen neun Bundesländern, besonders bei den Top drei: Die Steiermark steigerte sich um +343 auf 1.302 Verkäufe, Niederösterreich um +342 auf 1.988 und Oberösterreich um +292 auf 1.122. Niederösterreich bleibt mit 31,1 % aller verbücherten Einfamilienhäuser mit Abstand der größte Markt. Prozentuell legte Vorarlberg mit +53,3 % am stärksten zu. Bei der Verkaufsmenge erreichten die Steiermark, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten und das Burgenland jeweils ihr bisher bestes Ergebnis im ersten Halbjahr seit 2009, dem Beginn des REMAX-ImmoSpiegels. Sämtliche Bundesländer liegen auch über dem Durchschnitt ihrer jeweils zehn vorangegangenen ersten Halbjahre.
Umsatz: Niederösterreich vor Oberösterreich und Steiermark
Beim Transaktionswert führt Niederösterreich mit 631 Mio. Euro vor Oberösterreich mit 427 Mio. Euro und der Steiermark mit 410 Mio. Euro. Zusammen kommen diese drei auf rund 57,0 % des Bundesumsatzes. In acht Bundesländern liegt der Transaktionswert über allen bisher erfassten ersten Halbjahren; nur Tirol hatte schon 2021 und 2022 höhere Werte.
- Tirol wird teuerstes Bundesland – Burgenland bleibt günstigstes
- Nur mehr drei Häuser im Osten für eines im Westen
- Unteres Preisviertel in Vorarlberg reicht bereits in die Bundes-Top-25 %
- Bezirke: 1x Kitzbühel = 10x Waldviertel
- Landeshauptstädte: Salzburg vor Wien und Linz.
Statistik: Für bundesweite Bezirkspreisvergleiche werden ausschließlich Regionen mit mindestens 20 im ersten Halbjahr verbücherten Verkäufen berücksichtigt. Alle historischen Rang- und Rekordaussagen dieser Aussendung beziehen sich ausschließlich auf erste Halbjahre seit 2009.
REMAX-Markterfolg: jedes fünfte Einfamilienhaus
„Zusätzlich zu den österreichweit vollständigen Statistikdaten aus dem Grundbuch (keine Stichprobe, sondern Vollerhebung), die wir von IMMOunited zur Analyse beziehen, haben wir als REMAX-Netzwerk eine einzigartige Expertise bei Einfamilienhäusern. 2025 haben wir bereits jedes sechste Einfamilienhaus, das in Österreich für neue Eigentümer verbüchert worden ist, auf dem Weg zum Kauf erfolgreich begleiten dürfen“
, erläutert Reikersdorfer.
Zahlen über Menge, Wert, typischer Preis und Zehnjahresvergleich auf Bezirksbasis sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter www.remax.at/presse/presseaussendungen
BUNDESLÄNDER
NIEDERÖSTERREICH – Hausverkäufe: Rekord mit knapp 2.000 Transaktionen
Zum heurigen Halbjahr ergeben +20,8 % die höchste Anzahl an Hauskäufen in Niederösterreich seit Beginn der REMAX-Analyse 2009, insgesamt 1.988 Einfamilienhäuser. Das ist exakt dieselbe Verkaufsmenge wie jene der Bundesländer Kärnten, Burgenland, Tirol, Salzburg, Wien und Vorarlberg zusammengenommen und +39,0 % über dem Zehnjahresmittel. Der Gesamtumsatz lag 2026 nach einem Anstieg von +25,7 % bei 631 Mio. Euro.
Beim typischen Einfamilienhauspreis geht es langsam nach oben: 2026 sind es 290.842 Euro, ein Anstieg um +6,1 % zu 2025 und ein Spitzenpreis in der Niederösterreich-Historie.
Ein Viertel aller Einfamilienhäuser wurde um weniger als 160.000 Euro (+6,7 %) gehandelt. Der Mindestpreis für das Top 25 %-Viertel ist um
+5,3 % ebenfalls auf 400.000 Euro gestiegen.
- Fünf Einfamilienhäuser in Waidhofen/Thaya oder eines in Mödling
- Bezirksmengen: Gänserndorf führt, fast alle Bezirke über dem Zehnjahresschnitt
- Sechsmal zwischen +19 % und +40 % und zweimal Rückgang
- Neun neue Rekordmengen
- Sechs Bezirke billiger, 15 teurer
- Sechs Bezirke zwischen 200.000 und 300.000 Euro
- Sieben Bezirke unter 200.000 Euro
- Im Weinviertel die günstigsten und rund um Wien die teuersten
STEIERMARK – Vierstellige Verkaufsmenge nach sieben Jahren Pause
In den ersten sechs Monaten 2026 ist der Steiermark erstmals nach 2018 erneut eine vierstellige Verkaufsmenge an Einfamilienhäusern gelungen. 1.302 Verkäufe sind so viele wie noch nie seit Beginn des REMAX-ImmoSpiegels 2009, gegenüber dem Halbjahr 2025 eine Steigerung um +35,8 % und um +39,2 % mehr als im steirischen Durchschnitt der Halbjahre 2016 bis 2025. Auf den Rekordumsatz von 2025 setzte die Steiermark noch einmal +39,1 % drauf, auf 410 Mio. Euro. Der typische Preis hält sich dagegen mit +2,5 % recht stabil und ergibt 288.831 Euro. Im unteren Preisviertel ist der Maximalpreis um +6,0 % auf 177.029 Euro gestiegen, im oberen Preisviertel der Mindestpreis auf 390.000 Euro
(+2,0 %).
- Bezirksmengen: Alle Bezirke übertreffen ihren Zehnjahresschnitt
- Die meisten Verkäufe in Graz-Umgebung
- Bezirkspreise: Graz wieder unter einer halben Million Euro
- Acht Bezirke zwischen 200.000 und 300.000 Euro
OBERÖSTERREICH – Verkäufe und Umsatz in neuen Höhen
2026 wuchs der oberösterreichische Einfamilienhausmarkt um +35,2 % auf 1.122 Vertragsabschlüsse. Das Ergebnis ist seit 2018 erstmals wieder vierstellig, ein neuer Rekord und +31,4 % über dem Zehnjahresdurchschnitt. Beim Umsatz knackte Oberösterreich 2026 die 400 Mio. Euro-Marke: +37,6 % auf 427 Mio. Euro. 357.852 Euro zahlten die Käufer im Mittel (+3,6 %) für ein Einfamilienhaus. Getrieben wird der Preisanstieg durch das obere Preissegment, wo der Mindestpreis um
+7,1 % auf 470.000 Euro geklettert ist. Die Obergrenze beim unteren Preisviertel bleib mit 230.000 Euro unverändert.
- Bezirksmengen: von +3,2 % bis +91,4 %
- Linz wieder teurer, in Wels erstmals über 400.000 Euro
- Preisrückgänge in sieben Bezirken und fünfmal neue Preisspitzen
KÄRNTEN - Einfamilienhausverkäufe und Umsatz hoch wie nie
576 Einfamilienhausverbücherungen im Halbjahr 2026 sind um +28,9 % mehr als 2025 und die höchste Stückzahl seit Beginn der REMAX-Analyse 2009. Der Transaktionswert steigt auf 194 Mio. Euro (+23,7 %), ein neuer Umsatzrekord im südlichsten Bundesland. Der durchschnittliche Einfamilienhauspreis bleibt in Kärnten stabil, nämlich 312.120 Euro, also um -0,7 % weniger als im Halbjahr 2025. Im günstigsten wie im teuersten Preissegment stellten die REMAX-Experten leichte Preissteigerungen von jeweils +2,0 % fest: Im unteren Preisviertel stieg die Obergrenze auf maximal 193.750 Euro, im oberen Preisviertel die Untergrenze auf mindestens 430.000 Euro an.
- Bezirksmengen: Villach und Spittal dreistellig
- Bezirkspreise: Villach und Wolfsberg mit neuen Preisspitzen
BURGENLAND – Höchste Verkaufsmenge bisher, erstmals dreistelliger Mio.-Umsatz
Von Jänner bis Ende Juni 2026 wurden im Burgenland 427 Einfamilienhausverkäufe (+15,7 %) verzeichnet – so viele wie bisher noch nie. Iim Vergleich zum Durchschnitt der letzten zehn Jahre sind es sogar +30,8 %. Das Burgenland feierte im heurigen ersten Halbjahr einen neuen pannonischen Umsatzrekord mit 106 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr (mit dem bisherigen Spitzenwert) ist dies eine Steigerung um +33,1 %.
Käufer zahlten 2026 im ersten Halbjahr 225.557 Euro, also um +13,6 % mehr als im Vorjahr. Bundesweit ist es prozentual der höchste, nominal der zweithöchste Preisanstieg. Der Preisanstieg kommt vor allem aus dem unteren Preissegment, wo jedes vierte Einfamilienhaus weniger als 130.000 Euro kostete (+18,2 %). Im oberen Preissegment stieg der Mindestpreis um +13,4 % auf 317.500 Euro.
- Bezirksmengen: zweimal Höchststände
- Bezirkspreise: Über 300.000 Euro in Eisenstadt, über 200.000 Euro in Jennersdorf
TIROL - Verkäufe und Umsatz steigend
293 Einfamilienhäuser wurden im ersten Halbjahr 2026 in Tirol ins Grundbuch eingetragen, +26,3 % mehr als im Halbjahr 2025 und +8,3 % mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, aber noch -17,5 % weniger als 2018. Der Gesamttransaktionswert erhöhte um +29,1 % auf 264 Mio. Euro, der dritthöchste Wert nach 2022 und 2021.
Ein typisches Einfamilienhaus kostete nämlich in Tirol im Durchschnitt 729.912 Euro, um +10.635 Euro mehr als in Wien und um +3,1 % mehr als im Halbjahr 2025, doch immer noch -14,7 % weniger als 2023. Im günstigsten Preisviertel lag der Maximalpreis bei höchstens 450.000 Euro (+9,8 %), im oberen Preisviertel waren Käufer erst ab mindestens 923.000 Euro mit dabei (+7,8 %).
- Bezirksmengen im Zehnjahresmittel: fünfmal Plus, viermal Minus
- Spürbare Preissenkung in Kitzbühel
SALZBURG – Verkaufsmengen überdurchschnittlich, höchster Umsatz
2026 stieg die Verkaufsmenge mit +9,7 % etwas abgeschwächter als zuletzt auf insgesamt 259 Einfamilienhauskäufe, womit Salzburg um +14,7 % über seinem Zehnjahresmittel (226) liegt. Das Umsatzwachstum kommt mit +14,6 % auf eine neue Rekord-Transaktionssumme von
186 Mio. Euro. Der typische Preis je Einfamilienhaus ist im ersten Halbjahr 2026 moderat um +1,7 % auf 638.013 Euro gestiegen. Im unteren Preissegment stieg die Obergrenze minimal um +0,3 % auf 405.825 Euro an, im Top 25 %-Segment senkte sich der Einstiegspreis um -0,8 % auf 800.000 Euro.
- Bezirksmengen im Zehnjahresschnitt: Außer dem Lungau alle im Plus
- In drei Bezirken günstigere Einfamilienhauspreise
- Das obere Preisviertel beginnt in der Stadt Salzburg ab 1,24 Millionen Euro
WIEN – Umsatzrekord
Im Halbjahr 2026 konnte der Wiener Einfamilienhausmarkt seine Verkaufsmenge um +13,6 % von 199 auf 226 Einheiten anheben, die höchste Anzahl seit 2012. Der Durchschnitt der Halbjahre 2016 bis 2025 liegt bei 176 Verkäufen, das Ergebnis aus 2026 liegt demnach um +28,2 % darüber. Im bundesweiten Mengenranking hält sich Wien weiterhin auf Rang acht vor Vorarlberg. Der Umsatz sprang im heurigen ersten Halbjahr um +5,2 % auf 208 Mio. Euro, ein neues Allzeithoch. Nach vier Jahren an der Preisspitze tauscht Wien mit Tirol die Ränge und landet auf Rang zwei, weil in Wien die Preise im Mittel um -7,6 % auf durchschnittliche 719.277 Euro gefallen sind. Das günstigste Viertel aller verbücherten Wiener Einfamilienhäuser im ersten Halbjahr 2026 kostete weniger als 460.000 Euro, das teuerste Viertel dagegen 847.675 Euro und mehr.
- Einfamilienhauspreis: Wien von Tirol überholt
- Donaustadt bleibt Mengensieger
VORARLBERG – Starkes Lebenszeichen am Einfamilienhausmarkt
Zum Halbjahr 2026 wurden in Vorarlberg 207 Häuser verkauft, das sind um +53,3 % mehr als im ersten Halbjahr 2025 und um +21,5 % mehr als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. In keinem anderen Bundesland ist das prozentuale Wachstum im Vorjahresvergleich größer. Auch der Transaktionswert geht steil nach oben: +69,0 % ergibt 149 Mio. Euro, um +31,9 % mehr als im Rekordjahr 2022. Der durchschnittliche Einfamilienhauspreis in der ersten Jahreshälfte stieg 2026 wieder um +7,3 % auf 662.733 Euro. Der Maximalpreis für das untere Preisviertel ist um +15,0 % auf 517.500 Euro gestiegen und ist der höchste in Österreich. Im Top 25 %-Segment liegt der Mindestpreis in Vorarlberg bei
791.700 Euro (+5,6 %). Hier findet sich das Ländle auf Rang vier wieder hinter Tirol, Wien und Salzburg, aber um +321.700 Euro vor Oberösterreich.
- Bezirksmenge: drei Bezirke über dem Zehnjahresschnitt
- Günstiger nur in Feldkirch – Bregenz wieder über 700.000 Euro
DATENSICHERHEIT zählt für den Marktführer
Der REMAX-ImmoSpiegel und weitere Analysen von REMAX Austria, Österreichs klarer Nummer 1 in der Immobilienvermittlung, basieren auf der Gesamtauswertung aller Immobilien-Kaufverträge, die im amtlichen Grundbuch verbüchert und von IMMOunited, den Experten für Immobiliendaten, ausgelesen und als Kaufvertragssammlung veröffentlicht wurden. „Wir verlassen uns bei unseren Marktanalysen und Marktwerteinschätzungen ausschließlich auf Gesamtauswertungen und nicht auf Stichproben und verwenden nur die Preise tatsächlicher Verkäufe und nicht Möchtegern-Angebotspreise im Web, von denen niemand weiß, zu welchem Preis die Objekte gekauft, ja, ob sie überhaupt gekauft wurden“
, versichert Mag. Anton Nenning, REMAX Austria Head of Research.
„Wir erheben Transaktionsdaten aus dem österreichischen Grundbuch und ergänzen diese z. B. um historisch erfasste Nutzwertgutachten, Flächenwidmungs- und Gebäudeinformationen aus dem Grundstücksverzeichnis sowie Daten aus Immobilieninseraten. So entstehen vollständige Transaktionsdatensätze, die für einen transparenten Immobilienmarkt sorgen und für unsere Partnerunternehmen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen“
, sagt Mag. Roland Schmid, Gründer und Eigentümer der IMMOunited GmbH.
Den Gesamttext inkl. Zahlen über Menge, Wert, typischer Preis und Zehnjahresvergleich auf Bezirksbasis sowie Grafiken und Fotos finden Sie unter www.remax.at/presse/presseaussendungen
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