- 25.10.2026, 10:00:32
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BM Hanke und BM Marterbauer steigen auf Preisbremse: KTÖ & Vignette werden 2027 nur um 2% erhöht – Bundesgebühren bleiben gleich
Mobilitätsminister und Finanzminister legen ein Paket zur Gebühren- und Kostenbremse vor
Leistbare Mobilität und Inflationsbekämpfung gehen Hand in Hand. Trotz des notwendigen Kurses der konsequenten Budgetsanierung, setzt die Regierung auf unterschiedlichen Ebenen an, um die Bürger und Bürgerinnen zu entlasten. Finanzminister Markus Marterbauer und Mobilitätsminister Peter Hanke steigen gemeinsam auf die Kostenbremse. Die Bundesgebühren, die unter anderem für das Ausstellen von Reisepässen oder Personalausweisen anfallen, werden im kommenden Jahr nicht erhöht. Die Preise für das Klimaticket Österreich sowie die Pkw-Jahresvignette werden um lediglich 2 Prozent statt der vorgesehenen 3,6 Prozent entsprechend dem Verbraucherpreisindex (VPI) erhöht.
Finanzminister Markus Marterbauer erklärt: „Österreich gehörte lange zur Gruppe mit den höchsten Inflationsraten unter den EU-Ländern. Trotz der angespannten budgetären Situation setzt die Bundesregierung ein Bündel von Maßnahmen zur Eindämmung der Teuerung. Dass die Großzahl der Bundesgebühren nicht erhöht wird, ist ein weiterer Baustein, um den Anstieg der Lebenshaltungskosten der Menschen zu dämpfen.“
„Mobilität muss für die Menschen in Österreich leistbar bleiben. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten müssen wir darauf achten, dass die täglichen Wege zur Arbeit, zur Ausbildung oder zur Familie nicht übermäßig teurer werden. Mit unserem Verkehrspaket halten wir die Preisanpassungen bei Klimaticket und Vignette bewusst unter der Inflation. Das ist ein konkreter Beitrag zur Inflationsbekämpfung und eine Entlastung für die Menschen in unserem Land“, betont Mobilitätsminister Peter Hanke.
Earlybird-Aktion bei Vignette 2027 und günstigeres KlimaTicket Österreich bis Ende des Jahres
Autofahrerinnen und Autofahrer profitieren von einer Earlybird-Aktion bei der Jahresvignette: Wer die neue Vignette für 2027 vor dem 1. Jänner 2027 kauft, erhält sie noch zum bisherigen Preis von 106,80 Euro. Erst zum Jahreswechsel wird die Vignette um 2% auf 108,90 Euro angehoben.
Wer ein KlimaTicket Österreich mit Gültigkeitsbeginn bis 31. Dezember kauft, erhält diese zum bisherigen, günstigeren Preis von 1.400 Euro. All jene Tickets, die ab 1. Jänner 2027 gültig sind werden um nur 2 Prozent valorisiert. Damit zahlen Besitzer:innen eines KTÖ lediglich 2,30 Euro mehr pro Monat. Die Senkung der Valorisierung von 3,6 Prozent entsprechend des VPI auf 2 Prozent bedeutet eine Ersparnis von rund 22 Euro pro Ticket.
Das Paket berücksichtigt unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse: Es kommt sowohl Nutzerinnen und Nutzern des öffentlichen Verkehrs als auch Autofahrerinnen und Autofahrern zugute. Die Erhöhung des Klimatickets Österreich und der Vignette um nur 2 Prozent statt 3,6 Prozent begrenzt die Mehrkosten und schafft mehr Planbarkeit für Haushalte und Pendlerinnen und Pendler.
Gebührenbremse bei Reisepass, Führerschein und Co
Auch bei den Kosten für die Bundesgebühren steigt die Regierung auf die Bremse. Die Inflationsanpassung der Gebühren wird für das kommende Jahr ausgesetzt. Gegenüber einer vollen Valorisierung bringt das den Bürgerinnen und Bürgern eine Entlastung in der Höhe von 25 Millionen Euro. Grundsätzlich betrifft dies alle amtlichen Gebühren, die im Rahmen des österreichischen Gebührengesetzes geregelt sind. Die Gebührenbremse gilt etwa für das Ausstellen von Reisepässen oder Personalausweisen. Unter anderem sind auch die Kosten für Zulassungsscheine, Führerscheine, Strafregisterbescheinigungen oder das Ausstellen von Patenten umfasst.
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI)
Carina Novy
Telefon: +43 1 71162-658010
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.bmimi.gv.at
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