• 23.10.2026, 13:30:32
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Kräfte bündeln für eine starke Zukunft: ARD, ORF und SRF setzen ihre Koproduktionspartnerschaft fort

Wien (OTS) - 

Gemeinsam investieren, voneinander lernen und besondere Programme möglich machen: ARD, ORF und SRF bündeln ihre Kräfte weiterhin, um auch künftig besondere Inhalte für die Menschen im gesamten deutschsprachigen Raum zu schaffen. Dafür steht im kommenden Jahr ein Produktionsvolumen von rund 135 Millionen Euro zur Verfügung – von bildgewaltigen Naturdokumentationen über anspruchsvolle fiktionale Stoffe bis hin zu großen Unterhaltungsshows.

Zu den gemeinsamen Projekten zählen neben zahlreichen Naturdokumentationen auch besondere fiktionale Produktionen wie „Benko – Size Does Matter“ (ORF/SRF/SWR/rbb/WDR) – zu sehen am Montag, dem 2. November 2026, um 20.15 Uhr in ORF 1. Im Unterhaltungsbereich wurden in diesem Jahr unter anderem die Fest-Shows mit Florian Silbereisen (MDR, ORF, BR, WDR), die „Starnacht am Wörthersee“ (ORF/MDR), „Klein gegen Groß“ (NDR/ORF/SRF), „Wer weiß denn sowas XXL“ (NDR/ORF/SRF) und „Verstehen Sie Spaß?“ (SWR/ORF) gemeinsam finanziert und realisiert.

Einsatz von KI: Chancen nutzen, Verantwortung wahren

Ein Schwerpunkt des Koproduktionstreffens, ausgerichtet von der ARD in München, war außerdem das Thema künstliche Intelligenz. In welchen Bereichen kann KI zum Einsatz kommen– von der Produktion bis hin zum Content-Management und verschiedensten Steuerungsprozessen? Wie kann KI hier unterstützen, ohne Qualitäts- und Sicherheitsstandards aus dem Blick zu verlieren? Im Mittelpunkt des Austausches standen rechtliche Rahmenbedingungen und konkrete Best-Practice-Beispiele für einen zeitgemäßen und verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie.

Stefanie Groiss-Horowitz, ORF-Programmdirektorin, im Vorfeld des Koproduktionstreffens: „Die enge Zusammenarbeit von ORF, ARD und SRF zeigt, wie viel wir gemeinsam für unser Publikum erreichen können. Gerade in Zeiten knapper Budgets und in einem zunehmend globalisierten Medienmarkt sind starke Allianzen im öffentlich-rechtlichen Raum entscheidend: Sie ermöglichen eine Vielzahl hochwertiger Inhalte, bündeln kreative und wirtschaftliche Ressourcen und stärken unser Programmangebot.“

Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin:

„Die Rahmenbedingungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verändern sich spürbar – politisch, finanziell und technologisch. Umso wichtiger ist es, unsere Kräfte zu bündeln und Synergien konsequent zu nutzen. ARD, ORF und SRF verfügen über einen enormen gemeinsamen Erfahrungsschatz. Wenn wir voneinander lernen, Budgets gemeinsam einsetzen und unsere Kompetenzen zusammenbringen, können wir aufwendige Produktionen ermöglichen, Risiken teilen und unserem Publikum eine größere Vielfalt an hochwertigen Programmen bieten, als es jeder Sender allein könnte.“

Roger Elsener, Direktor SRF:

„Gemeinsam sind wir noch stärker – das trifft sowohl auf länderübergreifende Produktionen zu als auch auf den wertvollen Erfahrungsaustausch im Umgang mit neuen Technologien und künstlicher Intelligenz. KI ist gekommen, um zu bleiben. Die öffentlichen Medien sind gleichermaßen verpflichtet, einen sinnvollen und verantwortungsvollen Umgang damit zu finden. Denn KI bringt viele neue Chancen mit sich, birgt aber auch Gefahren, die unseren Mitarbeitenden Ängste bereiten. In der aktuellen Transformation, in der sich SRG und SRF befinden, spüren wir das sehr stark. Diese Reaktionen nehmen wir ernst und machen sie gemeinsam mit der ARD und dem ORF besprechbar, um gute Lösungen zu finden.“

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