- 23.10.2026, 13:14:02
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ÖVP – Figl/Olischar: Rot-Pink macht Öffi-Fahren immer teurer
Jahreskarte steigt 2027 auf 483,10 Euro – Wiener Volkspartei fordert Stopp der jährlichen automatischen Verteuerung
Nun ist es offiziell: Die Wiener Linien erhöhen mit 1. Jänner 2027 erneut ihre Ticketpreise. Die Jahreskarte kostet künftig 483,10 Euro. Erst Anfang 2026 wurde der Preis von 365 auf 467 Euro angehoben. Auch die Einzelfahrscheine werden teurer und kosten künftig 3,10 Euro in der digitalen beziehungsweise 3,30 Euro in der Papierversion. Die ermäßigten Jahreskarten für Jugendliche, Senioren und weitere Berechtigte steigen auf 310,40 Euro. „Kaum ist die letzte massive Preiserhöhung verdaut, greift die SPÖ-Neos-Stadtregierung den Wienerinnen und Wienern schon wieder tiefer in die Tasche. Statt endlich bei den eigenen Strukturen und Ausgaben anzusetzen, wird das Budgetproblem erneut auf die Bevölkerung abgewälzt. Unser Konzept der Schlanken Stadt setzt genau hier an: Die Stadt muss bei sich selbst sparen, ihre Strukturen reformieren und die Menschen entlasten“, kritisiert Landesparteiobmann Markus Figl.
„Was wir seit Wochen kritisieren, ist nun offiziell bestätigt: Die Wiener Linien drehen künftig jedes Jahr automatisch an der Preisschraube. Innerhalb von nur zwei Jahren steigt der Preis der Jahreskarte damit von 365 auf über 483 Euro. Die Erhöhungen treffen nicht nur Jahreskartenbesitzer, sondern auch Menschen, die auf andere Ticketangebote angewiesen sind. Wer die Wienerinnen und Wiener zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen will, darf die Öffis nicht laufend verteuern. Mit dieser automatischen Verteuerung setzt Rot-Pink völlig falsche Anreize“, betont die Verkehrssprecherin der Wiener Volkspartei, Gemeinderätin Elisabeth Olischar.
Die Wiener Linien begründen die neuerliche Erhöhung mit der bereits 2025 angekündigten jährlichen Valorisierung anhand des Verbraucherpreisindex. Damit sind regelmäßige Tarifanpassungen künftig fest vorgesehen. „Gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten braucht es politische Entscheidungen zur Entlastung statt einen Automatismus, der die Öffi-Tickets Jahr für Jahr verteuert. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung darf sich nicht hinter einer Indexanpassung verstecken, sondern muss Verantwortung für ihre Tarifpolitik übernehmen“, so Olischar.
„Wir fordern die SPÖ-Neos-Stadtregierung auf, den automatischen Teuerungsmechanismus bei den Wiener Linien zu stoppen und die vorhandenen Einsparpotenziale in der Stadtverwaltung konsequent zu nutzen. Schlanke Stadt statt Öffi-Teuerung muss die Devise sein. Die Wienerinnen und Wiener dürfen nicht jedes Jahr aufs Neue für die ausufernden Ausgaben der Stadt zur Kasse gebeten werden“, so Figl abschließend.
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