• 23.10.2026, 10:57:32
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FSW und Jugend am Werk erweitern Tagesstruktur-Angebot mit neuem Standort

Individuelle Begleitung für über 30 Menschen im Autismus-Spektrum und mit hohem Unterstützungsbedarf

Wien (OTS) - 

Im Mittelpunkt des heuer neu eröffneten Tagesstruktur-Standorts von Jugend am Werk steht die Unterstützung zu größtmöglicher Selbstständigkeit. In der Pogrelzstraße im 22. Bezirk werden aktuell 31 Menschen mit Behinderung begleitet und gefördert. Speziell für Menschen im Autismus-Spektrum und mit komplexem Betreuungsbedarf wurden vor Ort neue Rahmenbedingungen geschaffen, um sie in hoher Qualität zu betreuen. Begleitet werden sie von einem multiprofessionellen Team aus 17 Mitarbeiter:innen, der Fonds Soziales Wien (FSW) fördert die Kund:innen. Auch in den Neubau investierte der FSW.

Die Tagesstruktur richtet sich an Menschen mit Behinderung, die aktuell oder dauerhaft nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Das Angebot orientiert sich an den persönlichen Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnissen und umfasst kreative, lebenspraktische und bewegungsorientierte Aktivitäten ebenso wie individuelle Förderangebote und Rückzugsmöglichkeiten. Ziel ist es, Selbstbestimmung und Fähigkeiten zu stärken, Entwicklung zu ermöglichen und größtmögliche gesellschaftliche Teilhabe auch für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf zu erreichen.

Bei einem Besuch machten sich Sozialstadtrat Peter Hacker und FSW-Geschäftsführerin Susanne Winkler ein Bild von der Betreuung in der Tagesstruktur Pogrelzstraße.

„Wien setzt auf Inklusion und schafft immer weiter die Voraussetzungen dafür, dass alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das gilt auch für Menschen mit Behinderung, die eine sehr intensive Betreuung benötigen. Dafür braucht es vielfältige Angebote, die auf individuelle Bedürfnisse eingehen – wie am neuen Tagesstruktur-Standort von Jugend am Werk in der Pogrelzstraße. Als Stadt investieren wir in die soziale Infrastruktur und setzen unseren Weg als inklusive Stadt entschlossen fort“, sagt Sozialstadtrat Peter Hacker.

97 Tagestrukturen in Wien für Menschen mit Behinderung

Der FSW fördert insgesamt bereits rund 4.900 Kund:innen in 97 Tagesstrukturen in ganz Wien. Mit dem neuen Standort wird das wichtige Angebot erweitert. „Unser Ziel ist es, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Bei komplexen Betreuungsbedarfen erfordert das ganz spezielle Rahmenbedingungen. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen gelingt es uns, auch für diese Zielgruppen inklusive Angebote zu gestalten. Der neue Standort von Jugend am Werk ist ein gutes Beispiel dafür: Hier erhalten Menschen im Autismus-Spektrum und Menschen mit hohem Betreuungsbedarf die Unterstützung, die sie brauchen. Damit erweitern wir gezielt das Angebot entlang der sich verändernden Bedarfe“, betont FSW-Geschäftsführerin Susanne Winkler.

Individuelle Betreuung bei hohem Unterstützungsbedarf
Jugend am Werk bietet für Menschen mit Behinderung zahlreiche Angebote in Wien, dazu zählen unter anderem 20 Tagesstrukturen. „Für Menschen im Autismus-Spektrum können Geräusche, Licht, Berührungen oder Veränderungen sowie Kommunikation und soziale Situationen Herausforderungen darstellen“, erklärt Brigitte Gottschall, Geschäftsführerin von Jugend am Werk. „In unseren bestehenden Tagesstrukturangeboten stehen dafür nicht immer die notwendigen Rahmenbedingungen oder Plätze zur Verfügung. Die Tagesstruktur Pogrelzstraße wurde deshalb in enger Abstimmung mit dem Fonds Soziales Wien geplant, um Menschen mit besonders hohem Unterstützungsbedarf ein passendes Angebot zu ermöglichen. Dies unterstreicht auch den inhaltlichen Wandel im Angebot der Tagesstrukturen von Jugend am Werk.“

Über Behinderung und Inklusion im FSW

Der FSW unterstützt Menschen mit Behinderung bei einem möglichst selbstbestimmten Leben und versorgt in diesem Bereich gemeinsam mit 77 Partnerorganisationen rund 15.500 FSW-Kund:innen in Wien. Das Angebot reicht vom Teil- oder Vollbetreuten Wohnen, von der Tagesstruktur über Berufsqualifizierung und Arbeitsintegration sowie Mobilitätskonzepten und Fahrtendienst bis hin zur Frühförderung. Zusätzlich hat der FSW Formate geschaffen, die die Selbstbestimmtheit der Zielgruppe fördern und setzt im Rahmen des Programms „Inklusives Wien 2030“ zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung von Inklusion und Teilhabe.

Über Jugend am Werk

Die „Jugend am Werk Sozial:Raum GmbH“ unterstützt und begleitet jährlich mehr als 4000 Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung auf ihrem Weg zu Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Teilhabe an der Gesellschaft in den Bereichen Arbeit und Beschäftigung, Mobilität, Wohnen sowie in der beruflichen Inklusion und Qualifizierung.

Rückfragen & Kontakt

Mediensprecher Stadtrat Peter Hacker
Michael Mayer
Mobil: +43 676 8118081244
E-Mail: [email protected]

Pressesprecherin Fonds Soziales Wien
Anika Thurner
Mobil: +43 676 8289 10803
E-Mail: [email protected]

Jugend am Werk - Unternehmenskommunikation
Susanne Kaff
Mobil: 0676 402 74 54
E-Mail: [email protected]

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