- 22.10.2026, 09:00:47
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bank99-Studie zum Weltspartag: Mehr als ein Viertel der Österreicher*innen spart bereits mit Fonds und ETFs

- 68 Prozent legen monatlich Geld zurück – hohe Lebenshaltungskosten (61 Prozent) und ein niedriges Einkommen (51 Prozent) sind die größten Sparhindernisse, Frauen sind deutlich stärker betroffen.
- Wichtigste Sparmotive: Finanzielle Reserve (42 Prozent), größere Anschaffungen (35 Prozent) und die Altersvorsorge (33 Prozent).
- Knapp die Hälfte (49 Prozent) nutzt ein Online-Sparkonto, 27 Prozent nutzen Fonds oder ETFs – 2024 waren es nur 12 Prozent.
- bank99 feiert Weltspartag mit Geschenken österreichweit und Events in sechs Schwerpunktfilialen.
Sparen bleibt für Menschen in Österreich ein fester Bestandteil im Alltag: Zwei Drittel (68 Prozent) legen monatlich einen Geldbetrag zur Seite – insbesondere als Reserve, sollte beruflich oder gesundheitlich etwas passieren (42 Prozent), für größere Wünsche, wie ein Auto oder Urlaube (35 Prozent), und für die Altersvorsorge (33 Prozent). Das zeigt eine repräsentative Studie* der bank99 unter 1.500 Befragten im Alter zwischen 14 und 75 Jahren. Ein Fünftel (21 Prozent) spart nur unregelmäßig – als größte Hürden werden hohe Lebenshaltungskosten (61 Prozent), niedriges Einkommen (51 Prozent), Inflation und Teuerung (50 Prozent) sowie unerwartete Ausgaben (49 Prozent) genannt. Wie Menschen in Österreich sparen, hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert: In der bank99-Sparstudie 2024 gaben noch knapp 40 Prozent an, zu Hause zu sparen, 2026 sind es nur mehr 23 Prozent. Diese Verschiebung geht zugunsten von Fonds und ETFs, die bei der aktuellen Studie auf Platz zwei der Sparprodukte landen: Mehr als ein Viertel (27 Prozent) nutzt diese Spar- und Veranlagungsform bereits, 2024 waren es lediglich zwölf Prozent.
Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99: „Auch wir sehen einen deutlichen Trend hin zu digitalen Sparprodukten und Fonds bzw. ETFs. Im Juli haben wir mit dem depot99 ein eigenes Depot-Produkt auf den Markt gebracht. Das Interesse daran ist größer als erwartet. Eine zentrale Säule der Sparstrategie ist aber nach wie vor das klassische Sparbuch. Ich freue mich aber, dass immer mehr Menschen erkennen, wie wichtig unterschiedliche Produkte für unterschiedliche Sparziele sind – kurz-, mittel- und langfristige.“
Wiener*innen und Babyboomer besonders pessimistisch
Auch wenn ein Großteil der Österreicher*innen (77 Prozent) Vertrauen in die Sicherheit ihrer aktuellen Ersparnisse hat, zeigt sich beim Thema Sparen etwas Pessimismus: Mehr als jede*r Dritte (39 Prozent) findet, Sparen lohnt sich heute nicht mehr, besonders häufig die Wiener*innen (44 Prozent) und Niederösterreicher*innen (43 Prozent) sowie Babyboomer (44 Prozent).
Weil aber knapp drei Viertel (73 Prozent) der Österreicher*innen Wert auf eine gute Rendite legen, vergleicht immerhin die Hälfte (50 Prozent) regelmäßig die Konditionen der eigenen Sparprodukte. 32 Prozent sind zudem bereit, für höhere Renditen auch ein höheres Risiko einzugehen – Männer (43 Prozent) deutlich öfter als Frauen (20 Prozent). Das zeigt sich auch in den Sparprodukten: Aktien und Anleihen (Männer: 28 Prozent, Frauen: 16 Prozent), Edelmetalle (Männer: 20 Prozent, Frauen: 6 Prozent) und Kryptowährungen (Männer: 12 Prozent, Frauen: 3 Prozent) werden vor allem von Männern genutzt.
Sparen ist abhängig von der finanziellen Situation
Für eine Mehrheit der Österreicher*innen (77 Prozent) gilt der Grundsatz „Erst sparen, dann ausgeben“. In der Praxis entscheidet jedoch die finanzielle Lage: Über die Hälfte (57 Prozent) legen nur dann Geld zurück, wenn am Monatsende etwas übrigbleibt. Das ist für viele Österreicher*innen nicht selbstverständlich: Zwar bezeichnen 45 Prozent ihre finanzielle Situation als stabil, doch ein Viertel (25 Prozent) empfindet sie als angespannt, und sieben Prozent kommen kaum über die Runden. Nur 17 Prozent können sich alles leisten, was sie möchten, und acht Prozent machen sich keine Sorgen um Geld.
Schulden (29 Prozent) und mangelnde Disziplin (25 Prozent) sind ebenso Gründe, warum Menschen nicht sparen. Zudem lassen verlockende Konsumangebote (22 Prozent), fehlendes Wissen über Sparmöglichkeiten (19 Prozent) sowie fehlende Ziele und Motivation (elf Prozent) die Rücklagen schrumpfen. Frauen sind dabei stärker betroffen als Männer: 65 Prozent der Frauen (Männer: 56 Prozent) leiden unter den hohen Lebenshaltungskosten, auch ein niedriges Einkommen ist für etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Frauen (Männer: 47 Prozent) ein Problem. Im Bundesländervergleich belasten die Lebenshaltungskosten vor allem Salzburger*innen und Burgenländer*innen (je 66 Prozent), gefolgt von den Wiener*innen und Oberösterreicher*innen (je 63 Prozent). In Vorarlberg fällt dieser Wert mit 49 Prozent deutlich niedriger aus, dort bremsen vor allem unerwartete Ausgaben (65 Prozent).
Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99: „Der Weltspartag ist auch deshalb noch genauso relevant wie vor 100 Jahren – weil Sparen wichtig bleibt. Je früher man beginnt, regelmäßig zu sparen, desto eher kann man sich auch mit kleinen Beträgen gute Rücklagen aufbauen. ETF- und Fonds-Sparpläne sind bereits ab 30 Euro pro Monat möglich. Doch man sollte schon viel früher ansetzen: Auch unseren Kindern müssen wir vermitteln, dass Geld einen Wert hat und wir sorgsam damit umgehen müssen. Der Weltspartag ist hierfür ein besonders guter Anlass.“
Online-Sparkonto ist beliebtestes Sparprodukt, Fonds und ETFs auf Platz zwei
Bei der Wahl des Sparprodukts hat sich einiges getan: Mit 49 Prozent ist das beliebteste Produkt zum Sparen nach wie vor das Online-Sparkonto – gleich dahinter landen mit 27 Prozent aber Fonds oder ETFs (Männer: 33 Prozent, Frauen: 21 Prozent). Von der Gen Z (29 Prozent) bis zu den Babyboomern (23 Prozent) sind sie gleichermaßen beliebt. Ein Viertel (26 Prozent) der Österreicher*innen sparen am Girokonto. Zwei Drittel der Österreicher*innen (67 Prozent) halten Sparbücher zwar für überholt, dennoch werden sie von einem Viertel (25 Prozent) weiterhin genutzt. Ähnlich verbreitet sind Bausparverträge (25 Prozent), das Sparen daheim in der Sparbüchse oder dem Sparstrumpf (23 Prozent; 2024: 38 Prozent) sowie Aktien und Anleihen (22 Prozent). Seltener kommen Edelmetalle (15 Prozent), private Zusatzpensionen (13 Prozent), Kryptowährungen und andere Digital-Assets (sieben Prozent) sowie Immobilien (fünf Prozent) zum Einsatz. Frauen sparen vergleichsweise öfter zu Hause (27 Prozent) als Männer (20 Prozent).
bank99 lädt Kund*innen zum Weltspartag
Am 30. Oktober feiert die bank99 den 101. Weltspartag mit attraktiven Geschenken für Groß und Klein in allen Filialen österreichweit sowie mit sechs regionalen Events in Wiener Neustadt, Steyr, Saalfelden am Steinernen Meer, Landeck, Eisenstadt und Graz-Straßgang. Von 12:00 bis 17:00 Uhr gibt es Speis und Trank, zudem eine musikalische Begleitung durch die Postmusik. Sowohl in den sechs Schwerpunktfilialen als auch an allen weiteren Standorten österreichweit gibt es rund um den Weltspartag Informationen zu den verschiedenen Sparprodukten der bank99 – selbstverständlich steht dieses Informationsangebot auch ganzjährig zur Verfügung.
Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99: „Sparen ist ein Leitmotiv unserer Zeit, umso wichtiger ist es, dafür Bewusstsein zu schaffen und aufzuzeigen, was möglich ist. Wir nehmen uns Zeit, um unsere Kund*innen zu beraten und für ihre individuellen Sparziele die richtigen Produkte zu identifizieren.“
*Über die Studie
marketagent hat im Auftrag der bank99 im Zeitraum vom 16. bis 23. April 2026 1.500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zum Thema Sparen & Anlegen befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Gesamt-Bevölkerung.
Fakten auf einen Blick
(Stand: Oktober 2026)
- Anlass / Thema: Mehr als ein Viertel der Österreicher*innen spart bereits mit Fonds und ETFs.
- Kennzahlen: 68 Prozent legen monatlich Geld zurück; wichtigste Sparmotive sind finanzielle Reserve (42 Prozent), größere Anschaffungen (35 Prozent) und Altersvorsorge (33 Prozent).
- Kennzahlen: Hohe Lebenshaltungskosten (61 Prozent), niedriges Einkommen (51 Prozent), Inflation und Teuerung (50 Prozent) sowie unerwartete Ausgaben (49 Prozent) sind die größten Sparhindernisse.
- Kennzahlen: 49 Prozent nutzen ein Online-Sparkonto, 27 Prozent Fonds oder ETFs; 2024 nutzten 12 Prozent Fonds oder ETFs.
- Kennzahlen: 39 Prozent finden, Sparen lohnt sich heute nicht mehr; bei Wiener*innen und Babyboomern sind es jeweils 44 Prozent.
- Event / Termin: Am 30. Oktober feiert die bank99 den 101. Weltspartag mit Geschenken in allen Filialen österreichweit sowie mit sechs regionalen Events in Wiener Neustadt, Steyr, Saalfelden am Steinernen Meer, Landeck, Eisenstadt und Graz-Straßgang.
- Quelle/Partner: bank99; marketagent
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