- 22.10.2026, 07:59:02
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Wer morgen baut, beginnt heute: AFI-Bautechnikum-Preis 2026 gestartet
40 Schüler*innen, ein Zukunftswerkstoff und jede Menge Ideen: Mit einer Exkursion zu ALUKÖNIGSTAHL fiel der Startschuss für den neuen Nachwuchspreis

Wie müssen Gebäude geplant werden, um den Herausforderungen von morgen standzuhalten? Und welchen Beitrag können Fenster, Türen und Fassaden aus Aluminium dazu leisten? Genau damit beschäftigen sich seit Anfang Oktober 2026 rund 40 Schüler*innen des Camillo Sitte Bautechnikums im Rahmen des neuen AFI-Bautechnikum-Preises 2026.
Unter dem Motto „Element Alu – Nachwuchspreis für Bauvisionen” bringen das Aluminium-Fenster-Institut (AFI), das Camillo Sitte Bautechnikum und die Architekturstiftung Österreich junge technische Talente und die Baupraxis zusammen. Den Auftakt bildete eine Exkursion zu ALUKÖNIGSTAHL, bei der die Schülerinnen und Schüler den Werkstoff Aluminium aus nächster Nähe kennenlernen und wertvolle Einblicke in Konstruktion, Gestaltung und Nachhaltigkeit gewinnen konnten.
Die nächste Generation denkt Aluminium neu
Beim AFI-Bautechnikum-Preis geht es nicht um theoretische Zukunftsszenarien. Die Schüler*innen entwickeln in Teams konkrete Projektentwürfe und beschäftigen sich dabei mit der Frage, wie sich klimaresiliente Fenster, Türen und Fassaden aus Aluminium smart und nachhaltig in die Gebäudehülle integrieren lassen.
Damit rückt ein Werkstoff in den Mittelpunkt, der für das Bauen der Zukunft besondere Möglichkeiten bietet. Aluminium ist leicht, robust und nahezu unendlich oft recycelbar. Gleichzeitig eröffnet er große gestalterische Freiheiten und ermöglicht schlanke, belastbare Konstruktionen sowie energieeffiziente Gebäudehüllen.
Der Wettbewerb soll deshalb mehr leisten, als technisches Wissen abzufragen. Die Jugendlichen sollen zeigen, wie sich Material, Konstruktion, Gestaltung und Nachhaltigkeit zu Lösungen für die Gebäude von morgen verbinden lassen.
Raus aus dem Klassenzimmer und rein in die Praxis!
Wie entsteht ein Aluminiumfenster eigentlich? Und was macht eine Gebäudehülle wirklich nachhaltig? Antworten auf diese Fragen gab es gleich zu Beginn des AFI-Bautechnikum-Preises bei einer Exkursion zu ALUKÖNIGSTAHL.
Dort erfuhren die Schüler*innen, wie Aluminiumprofilsysteme aufgebaut sind und welche Schritte notwendig sind, damit aus einzelnen Komponenten ein fertiges Aluminiumfenster entsteht. Im Showroom konnten die Jugendlichen unterschiedliche Konstruktionen und Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen und sich Inspiration für ihre eigenen Projektentwürfe holen.
Ein zweiter Schwerpunkt widmete sich einem der wichtigsten Themen der Baubranche: Nachhaltigkeit. Den angehenden Bautechniker*innen wurde vermittelt, worauf es beim nachhaltigen Bauen tatsächlich ankommt. Dabei standen die entscheidenden Stellschrauben für einen verantwortungsvollen Materialeinsatz und die langfristige Nachhaltigkeit von Bauprodukten im Mittelpunkt.
Die Exkursion machte deutlich, dass nachhaltiges Bauen bereits bei der Planung beginnt und das Zusammenspiel von Material-Wissen, technischer Kompetenz und einem ganzheitlichen Blick auf den Lebenszyklus eines Gebäudes erfordert.
40 junge Talente. Eine konkrete Aufgabe. Viele neue Ideen.
Teilnahmeberechtigt sind 40 Schüler*innen der höheren fünften Klassen des Camillo Sitte Bautechnikums mit den Schwerpunkten Hochbau und Hochbautechnologie. Gearbeitet wird in Teams von zwei bis drei Personen. Die Ergebnisse werden in Form einer Präsentation und einer Kurzbeschreibung aufbereitet. Ergänzend können Modelle und Plakate erstellt werden. Dabei wird bewusst über die reine Konstruktion hinausgedacht. Zu den Beurteilungskriterien gehören das Lebenszyklus- und das Nachhaltigkeitskonzept, technische und ästhetische Aspekte, eine hochwertige Oberflächenveredelung sowie eine qualitativ hochwertige Glasverwendung.
Die Jury
Ein wesentlicher Gedanke hinter dem Nachwuchspreis ist die Verbindung von Ausbildung und Baupraxis. Entsprechend breit ist auch die Zusammensetzung der Jury: Mit dabei sind Expert*innen aus den Bereichen Schule, Metallbau, Nachhaltigkeit und Architektur, die unterschiedliche Perspektiven auf die Projekte einbringen sollen. In der Jury sind unter anderem vorgesehen: Wolfgang Krenn, Geschäftsführer von Leicht Metallbau und AFI-Beirat, Anton Resch, AMFT-Geschäftsführer und Metallbau-Sachverständiger, Mag. Peter Engert von der ÖGNI sowie Thomas Sattler, Geschäftsführer der KBO Ostermann GmbH und AFI-Obmann. Auch die Architekturstiftung Österreich sowie Lehrer*innen des Camillo Sitte Bautechnikums sind in der Jury vertreten.
1.500 Euro für die besten Bauvisionen
Auf die Gewinner*innen warten insgesamt 1.500 Euro Preisgeld. Über die Anzahl und die Höhe der einzelnen Preise entscheidet die Jury. Die feierliche Preisverleihung findet am 18. Jänner 2027 im Camillo Sitte Bautechnikum statt.
Für das AFI steht dabei jedoch nicht allein die Auszeichnung der besten Projekte im Vordergrund. Der Preis soll jungen Menschen die Möglichkeiten moderner Metallkonstruktionen aufzeigen und der Branche gleichzeitig einen Einblick in die Gedanken der kommenden Generation zu Material, Nachhaltigkeit und Architektur geben.
Wer die Zukunft des Bauens verändern will, muss jene einbeziehen, die sie einmal gestalten werden.
Rückfragen & Kontakt
Aluminium-Fenster-Institut
Agnes Hartl, MA
Telefon: +43 664 2660382
E-Mail: [email protected]
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