• 21.10.2026, 12:39:32
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Margareten räumt zam

Bezirk setzt Zeichen für saubere Grätzl

Wien (OTS) - 

Eine illegale Müllinsel, Sperrmüllablagerungen und Müll, der neben den Mistkübeln landet – und sich durch den Wind verteilt: Diese Probleme häufen sich im Leopold-Rister-Park. Nicht nur das: In der Grünanlage gibt es Büsche, die offenbar von Kindern für die Notdurft verwendet werden – und das, obwohl es eine WC-Anlage gibt. Gerade auf dem Grünareal, das zwischen Gemeinde- und Wohnbauten liegt, gibt es Missstände.
Bei einem Medientermin vor Ort kündigte Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxenberger am Mittwoch an: „Wir sagen den Papierln und Sperrmüllablagerungen den Kampf an.“ Die Beschwerden würden sich häufen, die Schilderungen seien „nur die Spitze des Eisbergs“.

Daher startet der Bezirk – nach ähnlichen Aktionen in den Bezirken Ottakring und Floridsdorf – mit einer „Anti-Littering-Kampagne“, um Bewusstsein für das Thema zu schaffen. „Sau(b)er macht lustig“, „Tschick happens, Kübel hilft“ oder „Kein Mistkübel. Checkst du?“: In einem ersten Schritt hängt die Bezirksvorstehung Schilder mit Sprüchen in den Bäumen im Park auf, die „mit einem Augenzwinkern zum Nachdenken anregen sollen“, so Luxenberger. Damit solle auch auf die zahlreichen verfügbaren Mistkübel hingewiesen werden, die in Wien im Vergleich zu anderen Großstädten verfügbar seien.

Im nächsten Schritt „wollen wir wie beim Wohnungsputz gemeinsam saubermachen“, kündigte der Bezirksvorsteher an. Im Rahmen der wienweiten Frühjahrsputzaktion „Wien räumt auf“ sollen etwa Schulklassen, Vereine und Nachbar*innen im Bezirk eingeladen werden, mitzumachen. Anschließend soll das erfolgreichste „Zusammenräum-Team“ gekürt werden. Außerdem sollen Schulen mit Bildungsmaterial zum Thema Nachhaltigkeit unterstützt und es auf die mobilen Problemstoffsammelstellen der MA48 hingewiesen werden, „die direkt vor die Haustür kommen“. Das wüssten viele gar nicht, so Luxenberger.
Eine prominente Unterstützerin aus dem Grätzl gibt es ebenfalls. „Die Wirtin des Gasthauses ,Woracziczky‘ Marion Jambor, wird Wiener Ausdrücke wie ,stierln‘ oder ,Kolonieküwe‘ erklären“, kündigt Luxenberger entsprechende Videos auf Social Media an.

„Es ist unser Ziel, das gemeinsame Zusammenräumen in den Vordergrund zu stellen“, bekräftigte Luxenberger. (Schluss) mag

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