- 21.10.2026, 10:02:33
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UNOS begrüßen Vorstoß für flexiblere Öffnungszeiten: Mehr Spielraum für regionale Betriebe
Bernhard: „Moderne Nahversorgung braucht zeitgemäße Rahmenbedingungen“

UNOS – Unternehmerisches Österreich begrüßen den Vorstoß von Staatssekretär Sepp Schellhorn, die Geschäftsöffnungszeiten für eigentümergeführte Betriebe und personallose Nahversorger auszuweiten. Gerade kleine Unternehmen müssen flexibel auf die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden reagieren können. Dafür braucht es zeitgemäße gesetzliche Rahmenbedingungen statt starrer Vorgaben.
„Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen mehr Spielraum, um ihre Betriebe eigenverantwortlich zu führen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen mit den Lebensrealitäten der Menschen und den Möglichkeiten moderner Geschäftsmodelle Schritt halten. Wer regionale Betriebe stärken will, muss ihnen auch die Freiheit geben, sich weiterzuentwickeln“, so UNOS Bundessprecher Michael Bernhard.
Mehr Flexibilität für kleine Betriebe
Gerade eigentümergeführte Geschäfte stehen unter wirtschaftlichem Druck. Sie müssen sich gegen große Handelsketten und den Onlinehandel behaupten und gleichzeitig auf veränderte Einkaufsgewohnheiten reagieren. Flexible Öffnungszeiten können ihnen helfen, ihr Angebot besser an den Alltag ihrer Kundinnen und Kunden anzupassen und wirtschaftliche Chancen zu nutzen.
„Unsere Kundinnen und Kunden haben unterschiedliche Arbeitszeiten und Lebensrealitäten. Wenn man selbst im Geschäft arbeitet, sollte man die Möglichkeit haben, auch dann offen zu halten, wenn die Nachfrage da ist. Es geht um Eigenverantwortung und darum, dass uns die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht unnötig einschränken“, sagt Walter Bergmann, Lebensmittelhändler aus Niederösterreich. Er hat für UNOS den Antrag für flexiblere Ladenöffnungszeiten in seiner Fachgruppe eingebracht.
Moderne Nahversorgung braucht flexible Lösungen
Auch personallose Nahversorger und Smart Stores bieten Chancen, die regionale Versorgung zu verbessern. Sie ermöglichen Einkäufe außerhalb klassischer Geschäftszeiten, ohne dass dafür durchgehend Verkaufspersonal vor Ort sein muss. Gerade in kleineren Gemeinden können solche Modelle dazu beitragen, die Nahversorgung langfristig zu sichern und Ortskerne lebendig zu halten.
„Gerade in ländlichen Regionen ist ein Geschäft oft weit mehr als nur ein Ort zum Einkaufen. Es sichert die Versorgung vor Ort und trägt dazu bei, dass Gemeinden lebendig bleiben. Wenn wir wollen, dass Menschen auch künftig wohnortnah einkaufen können, müssen wir regionale Betriebe stärken und ihnen ermöglichen, sich an die Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen“, fordert Stefan Stillebacher, UNOS Landessprecher in Tirol.
Für UNOS ist klar: Wer regionale Betriebe stärken und die Nahversorgung sichern will, muss unnötige Einschränkungen abbauen und unternehmerische Eigenverantwortung ermöglichen. Statt Geschäftsmodelle durch starre Vorgaben auszubremsen, braucht es Rahmenbedingungen, die mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen Schritt halten. Flexiblere Öffnungszeiten sind ein konkreter Schritt zu mehr unternehmerischer Freiheit und einer zukunftsfähigen Nahversorgung.
UNOS - Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.
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