• 21.10.2026, 09:04:02
  • /
  • OTS0032

ÖVP – Hammerer/Ofner: Spritzen in Parks: SPÖ-Neos müssen endlich die Ursachen der Drogenproblematik bekämpfen

Zunehmende Anrainerbeschwerden und Verlagerung der Drogenszene in Wohngebiete und Parkanlagen. ÖVP fordert Verlängerung der Schutzzone und wohnortnahe Substitution in ganz Wien

Wien (OTS) - 

Aktuelle Berichte in den heutigen Medien zeigen einmal mehr die dramatische Situation rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße. Die Beschwerden der Anrainerinnen und Anrainer nehmen zu, die Drogenszene verlagert sich zunehmend in angrenzende Wohngebiete und Parkanlagen. „In unseren Parks werden immer wieder gebrauchte Spritzen gefunden. Ich habe erfahren, dass mittlerweile sogar Schulen und Kindergärten des Bezirks bestimmte Grünanlagen aus Sorge um die Sicherheit der Kinder meiden. Während die Menschen täglich mit diesen Zuständen konfrontiert sind, wird die Situation von den SP-Verantwortlichen im Jedmayer und der Stadt Wien weiterhin beschwichtigt. Es kann nicht sein, dass unsere Parks für Kinder und Familien nicht mehr sicher nutzbar sind“, kritisiert Gerhard Hammerer, Klubobmann der Volkspartei Mariahilf.

Die im Mai eingerichtete Schutzzone rund um den Fritz-Imhoff-Park zeigt, dass konsequente Maßnahmen Wirkung entfalten können. Gleichzeitig verlagern sich die Probleme zunehmend in angrenzende Straßenzüge. „Unser ausdrücklicher Dank gilt der Wiener Polizei, die mit großem Einsatz gegen Drogenhandel und die damit verbundenen Sicherheitsprobleme vorgeht. Die Schutzzone ist ein wichtiges Instrument und muss unbedingt über den 8. November hinaus verlängert werden. Aber wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Drogenszene einfach in die nächsten Wohnstraßen und Parkanlagen verlagert“, betont Felix Ofner, Bezirksparteiobmann der Volkspartei Rudolfsheim-Fünfhaus.

Die ÖVP Wien fordert seit Jahren eine Dezentralisierung der Suchthilfe und insbesondere eine stärkere wohnortnahe Substitutionsversorgung. Mittlerweile unterstützt auch die Mariahilfer SPÖ-Bezirksvorsteherin Julia Lessacher eine stärkere wohnortnahe Versorgung. „Das ist ein fraktionsübergreifender Hilfeschrei aus den betroffenen Bezirken. Es kann nicht sein, dass sich die Substitutionsversorgung weiterhin derart stark auf einen einzigen Standort konzentriert. SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und SPÖ-Drogenkoordinator Ewald Lochner müssen endlich mit dem Gesundheitsministerium verhandeln und die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen für eine wohnortnahe Substitution schaffen. Wir brauchen eine entsprechende Verordnung und eine faire Verteilung der Versorgung über ganz Wien“, fordern Hammerer und Ofner.

„Seit Monaten hören wir von Peter Hacker und Ewald Lochner Beschwichtigungen und Ankündigungen. Doch bei der dringend notwendigen Dezentralisierung der Suchthilfe ist in diesem Jahr nichts Entscheidendes weitergegangen. Die Polizei leistet ihren Beitrag, aber die Stadt Wien bleibt nachhaltige Lösungen schuldig. Suchtkranke Menschen brauchen Hilfe und eine gute medizinische Versorgung. Anrainer, Familien und Kinder brauchen Sicherheit. Beides darf nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die SPÖ-Neos-Stadtregierung muss endlich handeln, statt die Probleme weiterhin auf wenige Grätzel zu konzentrieren“, so Hammerer und Ofner abschließend.

Rückfragen & Kontakt

Presse & Kommunikation
Telefon: 01/515 43 230
E-Mail: [email protected]
Website: https://wien.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVW

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel