- 20.10.2026, 12:54:03
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ÖH Uni Innsbruck zum Unibudget: „Bildung braucht mehr als eine halbleere Tankanzeige“
Betreuungsabbau, schlechtere Ausstattung, weniger Wahlmodule, gestrichene Studiengänge: Die ÖH Uni Innsbruck warnt vor den Folgen des Sparbudgets und fordert bis 31. Oktober Nachbesserung.
16 Milliarden Euro für 2028 bis 2030: So viel will die Bundesregierung den Universitäten geben. Allein um die gestiegenen Kosten auszugleichen, bräuchten diese 18 Milliarden. Für die ÖH Uni Innsbruck ist klar: Das Loch von zwei Milliarden zahlen die Studierenden.
Der größte Teil der Uni-Budgets fließt in Personal. Wer dort spart, spart direkt bei den Studierenden. Weniger Personal heißt weniger Betreuung – in der Lehre und bei Abschlussarbeiten. Fehlt Geld, leiden Räume, Geräte und Infrastruktur. Wahlmodule fallen weg. Kleinere Studiengänge werden zusammengelegt oder eingestellt. Im schlimmsten Fall stehen ganze Standorte zur Disposition.
Bildung ist der Motor unserer Gesellschaft, und der braucht mehr als eine halbleere Tankanzeige. Wenn Personal fehlt, merken Studierende das sofort: bei der Betreuung, bei der Ausstattung, bei den Wahlmodulen, bei den Abschlussarbeiten. Die Universitäten haben ihren Bedarf klar beziffert. Jetzt ist die Bundesregierung am Zug.
„Wer bei den Studierenden den Rotstift ansetzt, streicht die Zukunft des Landes und der heimischen Wirtschaft gleich mit“, so Julian Herb, Vorsitzender der ÖH Uni Innsbruck.
Wie viel die Uni Innsbruck konkret einsparen muss, ist noch offen; erste Zahlen werden für November erwartet. Die ÖH Uni Innsbruck steht dazu in laufendem Austausch mit dem Rektorat.
Die Zeit drängt: Bis zum 31. Oktober kann die Bundesregierung das Budget noch nachbessern. Die ÖH Uni Innsbruck fordert eine Finanzierung, die eine verlässliche Betreuung, zeitgemäße Ausstattung und ein breites Studienangebot sicherstellt.
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