- 20.10.2026, 11:20:02
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ÖVP–Zierfuß/Olischar: Rot-Pinker Blindflug beim Hitzeschutz in Wiens Bildungseinrichtungen
Keine kühlen Räume an Wiens Schulen: ÖVP fordert effizientere Verwaltung, Bürokratieabbau und Fokus auf Kernaufgaben im Sinne einer Schlanken Stadt
Die von den Neos einberufene Aktuelle Stunde zum Hitzeschutz entpuppt sich als politische Nebelkerze, um vom eigenen Versagen abzulenken. Eine Anfragebeantwortung offenbart, dass die zuständige Neos-Stadträtin weder weiß, wie heiß es in den Wiener Bildungseinrichtungen ist, noch wie viel Geld dafür ausgegeben wird, und offen eingesteht, dass es keinen eigenen Hitzeschutzplan gibt. An 173 von 408 öffentlichen Pflichtschulen – fast die Hälfte – existiert keinerlei Hitzeschutz, während Temperaturmessungen aus Kostengründen verweigert werden. „Die Neos veranstalten eine Aktuelle Stunde mit viel heißer Luft, sind aber beim Hitzeschutz im kompletten Blindflug unterwegs. Statt den Vorschlag der Ferientag-Verschiebung zu bringen oder einzelne Alibi-Projekte wie eine Hibiskus-Pergola vor einer einzigen Schule zu feiern, braucht es endlich wirksame Maßnahmen in allen Wiener Klassenzimmern“, betont der Bildungssprecher und Klubobmann der Wiener Volkspartei, Harald Zierfuß.
Die Untätigkeit der Stadt trifft jene am härtesten, die sich ihre Umgebung nicht aussuchen können – Kinder und Lehrkräfte in überhitzten Räumen. Ein beschlossenes Gesetz oder eine Smart-City-Strategie kühlt noch kein einziges Klassenzimmer. Während sich die Stadtregierung bei Neubauten feiert, lässt sie den Gebäudebestand komplett im Stich und blockiert Anpassungen durch bürokratische Hürden. „Wer eine Fassade begrünen, ein Gebäude beschatten oder eine technische Kühlung nachrüsten möchte, darf nicht vor einem Berg an Zuständigkeiten und Genehmigungsfragen stehen. Die große Herausforderung ist die Bestandsstadt. Klimawandelanpassung muss rasch, wirksam und vernünftig umgesetzt werden, anstatt an der selbstgeschaffenen Bürokratie der Stadtregierung zu scheitern“, erklärt die Gemeinderätin der Wiener Volkspartei, Elisabeth Olischar.
Die Wiener Volkspartei fordert daher das Ende der rot-pinken PR-Inszenierungen und die sofortige Erstellung eines verbindlichen Hitzeschutzplanes für Wiens Bildungseinrichtungen. Dieser muss eine systematische Temperaturmessung, klare Zuständigkeiten, messbare Ziele, transparente Budgets sowie einen konkreten Sanierungszeitplan für den Schulbestand umfassen. „Kinder, Eltern und Pädagogen brauchen keine Ausreden, Zuständigkeitsverschiebungen oder Ablenkungsmanöver der Neos. SPÖ und Neos müssen den Hitzeschutz im Bestand endlich ernsthaft anpacken. Im Sinne der Schlanken Stadt, Bürokratie abbauen und für erträgliche Lern- und Arbeitsbedingungen in den Wiener Schulen sorgen“, so Zierfuß und Olischar abschließend.
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