- 20.10.2026, 09:17:02
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FCG-ÖAAB-AK Wien: Ladenöffnung ohne Grenzen – die Beschäftigten zahlen die Rechnung!
Faire Bedingungen statt blinder Liberalisierung
Die mediale Diskussion um längere Öffnungszeiten geht komplett in die falsche Richtung. Zumindest wenn es um die Christliche Fraktion in der Arbeiterkammer Wien geht. FCG-ÖAAB-Fraktionsführer Fritz Pöltl warnt einmal mehr vor mehr Arbeitsdruck und fordert faire Bedingungen statt blinder Liberalisierung.
„Längere Öffnungszeiten mögen für manche nach mehr Freiheit klingen – für die Beschäftigten im Handel bedeuten sie mehr Druck und weniger planbare Freizeit. Wer über eine Liberalisierung spricht, darf jene nicht vergessen, die tagtäglich dafür sorgen, dass die Regale gefüllt sind, und die Kundinnen und Kunden bedient werden“, erklärt Fritz Pöltl, Fraktionsführer der FCG-ÖAAB-Fraktion in der Arbeiterkammer Wien. Die NEOS-Vorschläge zur Ausweitung der Öffnungszeiten für eigentümergeführte Geschäfte und zur Ausnahme personalloser Smart Stores aus dem Öffnungszeitengesetz weist er vehement zurück. „Offenbar steht Schellhorn unter Druck, endlich Ergebnisse seiner Deregulierungsagenda zu präsentieren. Dass ausgerechnet die Handelsangestellten dafür die Rechnung zahlen sollen, ist völlig inakzeptabel. Politischer Erfolgsdruck darf nicht auf dem Rücken jener abgeladen werden, die ohnehin täglich Großes leisten“, wettert Pöltl weiter.
Längere Öffnungszeiten bedeuten nicht automatisch eine bessere Versorgung. Vielmehr besteht die Gefahr, dass sich die Arbeitszeiten weiter ausdehnen, Dienstpläne schwieriger planbar werden und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zusätzlich unter Druck gerät.
„Mehr Öffnungsstunden sind noch lange kein Fortschritt, wenn die Rechnung dafür dieArbeitnehmer:innen bezahlen!“, so Pöltl abschließend.
Rückfragen & Kontakt
FCG-ÖAAB-AK Fraktion Wien
Fritz Pöltl
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E-Mail: [email protected]
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