- 20.10.2026, 09:00:34
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FW-Fürtbauer: IWF legt Kammerfilz offen – Schluss mit politischer Einflussnahme!
Internationale Kritik an Österreichs Finanzaufsicht – Freiheitliche Wirtschaft fordert Entpolitisierung statt Machterhalt durch den ÖVP-Wirtschaftsbund!
Der Internationale Währungsfonds (IWF) zeigt einmal mehr auf, wie dringend Österreich eine Entflechtung politischer Machtstrukturen braucht. Die Kritik am politischen Einfluss auf die Finanzmarktaufsicht (FMA) bestätigt für die Freiheitliche Wirtschaft (FW), was seit Jahren offensichtlich ist: Zu viel Politik, zu viel Kammerfilz und zu wenig Bereitschaft zu echten Reformen.
Besonders bemerkenswert ist die Forderung des IWF, die Wirtschaftskammer aus dem Aufsichtsrat der FMA zurückzuziehen. Während internationale Experten eine stärkere Unabhängigkeit der Finanzaufsicht empfehlen, will die Wirtschaftskammer ihren Einfluss offenbar sogar ausbauen. Für die FW zeigt sich darin ein grundlegendes Problem: Bestehende Machtpositionen werden verteidigt, anstatt notwendige Reformen umzusetzen.
Wer ständig von Reformen spricht, gleichzeitig aber an politischen Einflussmöglichkeiten festhält, hat den Ernst der Lage nicht verstanden. Gerade die ÖVP und ihr Wirtschaftsbund müssen sich die Frage gefallen lassen, ob es ihnen tatsächlich um eine unabhängige Finanzaufsicht oder vor allem um die Absicherung ihrer eigenen Machtpositionen geht.
Während Österreichs Unternehmer unter hohen Abgaben, überbordender Bürokratie und schwierigen Finanzierungsbedingungen leiden, darf sich die Interessenvertretung nicht mit der Verteidigung von Funktionärspositionen beschäftigen. Unternehmer brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, unabhängige Behörden und eine Interessenvertretung, die sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentriert.
Die Freiheitliche Wirtschaft fordert daher eine konsequente Entpolitisierung der Finanzaufsicht, transparente Besetzungsverfahren nach fachlicher Qualifikation und eine klare Trennung zwischen staatlicher Aufsicht, Politik und Interessenvertretung.
Gleichzeitig braucht es eine grundlegende Reform der Wirtschaftskammer: schlankere Strukturen, weniger Funktionärsebenen, vollständige Transparenz und ein Ende der gesetzlichen Pflichtmitgliedschaft. Eine moderne Interessenvertretung muss durch Leistung überzeugen und darf nicht auf Zwang und politischer Machtabsicherung beruhen.
FW-Bundesobmann-Stellvertreter NAbg. KommR Michael Fürtbauer abschließend: „Wenn uns erst der Internationale Währungsfonds erklären muss, dass politische Einflussnahme in der Finanzaufsicht nichts verloren hat, ist das ein deutliches Armutszeugnis für Österreich. Besonders absurd ist, dass die Wirtschaftskammer ihren Einfluss offenbar sogar noch ausbauen will. Genau dieser Kammerfilz steht echten Reformen im Weg. Wir brauchen weniger Funktionärsmacht, mehr Transparenz und Institutionen, die den Unternehmern dienen – nicht den Parteien!“
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