• 19.10.2026, 14:02:02
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Tag der offenen Moschee 2026: Begegnung als Brücke zwischen Religionen

IGGÖ zieht positive Bilanz: Kirchen und Religionsgemeinschaften würdigen Initiative

Wien, Graz, Salzburg, Villach (OTS) - 

Der Tag der offenen Moschee am Sonntag, den 18. Oktober 2026, stand unter dem Motto „Zuversicht durch Begegnung“. Moscheen in allen neun Bundesländern öffneten ihre Türen und verzeichneten regen Besuch. Bei Führungen, Gesprächsrunden sowie kulturellen und kulinarischen Angeboten gewannen zahlreiche Interessierte Einblicke in das muslimische Glaubens- und Gemeindeleben. Unter den Gästen waren auch Vertreter:innen der Kirchen, Religionsgemeinschaften, Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft.

Vorurteile abbauen durch Begegnung

In den Moscheen kamen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Weltanschauungen zusammen. Wer einander persönlich kennenlernt und offen Fragen stellen kann, ersetzt Klischees durch eigene Erfahrungen. So zeigte der Tag, dass Begegnung auf Augenhöhe der wirksamste Weg ist, Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu stärken.

Vural: Zuversicht wächst durch Begegnung

Präsident Ümit Vural betonte: „Zuversicht wächst dort, wo Menschen einander begegnen, einander zuhören und sich gegenseitig ernst nehmen.“ Er sprach auch aktuelle gesellschaftliche Debatten an, bekräftigte die klare Absage der IGGÖ an den Missbrauch der Religion und erneuerte das Dialogangebot an Politik, Schulen, Behörden und Nachbarschaft: „Unsere Türen stehen nicht nur heute offen.“

Starkes interreligiöses Signal

Zahlreiche Spitzenvertreter:innen der Kirchen und Religionsgemeinschaften würdigten den Tag mit Grußbotschaften, darunter die Erzbischöfe Josef Grünwidl und Franz Lackner, Nuntius Erzbischof Pedro Lopez, Metropolit Arsenios Kardamakis, Bischöfin Cornelia Richter, Landessuperintendent Ralf Stoffers, Bischof Tiran Petrosyan (Ökumenischer Rat der Kirchen), Walter Hessler (Neuapostolische Kirche), Oberrabbiner Jaron Engelmayer sowie die Bischöfe Manfred Scheuer, Wilhelm Krautwaschl, Hermann Glettler und Josef Marketz.

„Wo Menschen aufeinander zugehen, einander zuhören und ehrlich miteinander sprechen, können Fremdheit und Ängste weichen“, so Erzbischof Grünwidl. Oberrabbiner Engelmayer nannte Begegnung die Grundlage für ein „vorurteilsfreieres und damit auch friedlicheres und harmonischeres Zusammenleben“.

Die IGGÖ dankt allen Gemeinden, den vielen Ehrenamtlichen, den Partner:innen sowie allen Besucher:innen. Der Tag der offenen Moschee findet seit 2013 jährlich statt. Alle Grußbotschaften sind nachzulesen unter: https://tom.derislam.at/

Rückfragen & Kontakt

Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ)
Telefon: 01/526 31 22
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.derislam.at

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